Die Türkei in der Bibel: Eufrat, Tigris und die Arche Noah

Wie gut kennen Sie Ihre Bibel? Wenn einigermaßen, dann wissen Sie auch, daß die öfters in der Bibel erwähnten Flüsse Eufrat und Tigris ihren Ursprung in der Türkei haben. Und zwar im Osten des Landes.

Der Tigris verläuft entlang der syrisch-türkischen Grenze, um dann durch den Irak zu fließen, wo er sich mit dem Eufrat verbindet.

1 Mose / Genesis Kapitel 2, Vers 14, in der Beschreibung vom Garten Eden, lesen wir: „Der dritte Strom, der Tigris, fließt östlich von Assur. Der vierte Strom ist der Eufrat.“ (Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000)

Auch bei der Zusage Gottes an Abraham bezüglich des Landes, das Gott Abraham und dessen Nachkommen versprach, findet der Eufrat Erwähnung: „Auf diese Weise schloss der Herr damals mit Abram einen Bund und gab ihm die Zusage: „Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land, von der Grenze Ägyptens bis an den Eufrat, das ganze Gebiet, in dem jetzt noch andere Völker wohnen…““ (1 Mose / Genesis Kapitel 15, Verse 18 – 19; Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000)

Weitere Bibel-Stellen in diesem Zusammenhang zum Nachlesen:
1. Moses Kapitel 31, Vers 21 („… überquerte den Eufrat…“)
5. Moses Kapitel 1, Vers 7 („… bis zum Eufratstrom im Norden“)
2 Samuel Kapitel 8, Vers 3 („… im Gebiet am oberen Eufrat…“)
1 Könige Kapitel 5, Vers 1 („Salomo herrschte über alle Königreiche vom Eufrat bis zum Gebiet der Philister und zur Grenze Ägyptens.“)

Gott rettete Noah vor der Sintflut

In 1 Mose / Genesis Kapitel 8, Verse 1 – 5, lesen wir davon, daß die Arche von Noah im türkischen Araratgebirge auf einem Berggipfel strandete: „Am 17. Tag des 7. Monats setzte die Arche auf einem Gipfel des Araratgebirges auf.“ (Vers 4; Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000)

Arche von Noah setzte auf Gipfel vom Araratgebirge auf

Apropos Noah und die Sintflut. Gut 100 Jahre baute Noah an der Arche. Aber hörten die Menschen seinerzeit auf Noah und die Prophezeiungen?

Weitere Erwähnung der Türkei im Alten Testament der Bibel findet sich bei 1 Mose / Genesis Kapitel 11, Vers 31: „Sie kamen bis nach Haran und siedelten sich dort an.“ (Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000) Abraham und seine Familie lebte einige Zeit in Haran.

— Die obige Auflistung ist nicht vollständig, sondern soll Ihnen einen ersten allgemeinen Überblick über Erwähnungen der Türkei in der Bibel liefern —

Aktuelle Situation Oktober 2012:
• US-Verteidigungsminister Leon Panetta warnt vor Eskalation des Konflikts zwischen Syrien und der Türkei
Damaskus (Syrien) in den Prophezeiungen der Bibel

US-Verteidigungsminister Leon Panetta warnt vor Eskalation des Konflikts zwischen Syrien und der Türkei

Fünf Tage in Folge wird an der Grenze von Syrien – Türkei geschossen. Das ist nicht gut. Am Samstag, dem 6. Oktober 2012, zeigte sich US-Verteidigungsminister Leon Panetta über die Schüsse zwischen Syrien und Türkei besorgt; es könne, so Panetta, zu einer Eskalation des Konflikts kommen, der auch Nachbarländer in Mitleidenschaft ziehen würde.

Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht Äußerungen aus der Türkei, die davon sprachen, daß die Türkei nicht weit von einem Krieg mit Syrien entfernt seien.

Internet: Fox News vom 6. Oktober 2012: Panetta warns clashes between Syria and Turkey may escalate (aufgerufen am 7.10.12)

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Urlaub in der Türkei trotz Kriegsgefahr mit Syrien?
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Syrien – Türkei. Seit 5 Tagen in Folge wird geschossen

Der Konflikt zwischen Syrien und der Türkei, einst enge Verbündete, kommt nicht zur Ruhe. Sonntag, der 7. Oktober 2012, ist der 5. Tag in Folge, an dem zwischen den beiden Ländern geschossen wird.

Das türkische Außenministerium ließ keinen Zweifel daran, daß auf jede Beschießung aus Syrien von der Türkei machtvoll geantwortet werden würde. Kriegsgefahr?

Das türkische Parlament hat in einem Beschluß grünes Licht für militärische Aktionen auch über die Grenze nach Syrien gegeben, falls das notwendig werden sollte.

Und Erdogan, Türkeis Premierminister, hat die syrische Regierung davor gewarnt, die Geduld der Türkei in dieser Angelegenheit nicht auszutesten.

 

Traurig: Berichte sprechen davon, daß in Syrien seit Beginn der Unruhen und Aufstände gegen Assad, mehr als 30.000 Menschen den Tod fanden. Jesus predigte und half den Menschen aus Syrien. Beten wir heute für die unterdrückten und bedrohten Menschen in Syrien.

Angesichts der derzeit gefährlichen Lage zwischen Syrien und der Türkei fragt man sich hinsichtlich der in der Bibel prophezeiten Zerstörung von Damaskus, ob dies vielleicht bei einem militärischen Schlagabtausch zwischen den beiden Ländern, die einst Verbündeten waren, geschehen könnte.

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Drohne über Israel entweder von Hezbollah aus dem Libanon oder aus dem Iran

Die am Samstag, dem 6. Oktober 2012, um ca. 10 Uhr, über der Wüste Negev von den Israelis abgeschossene Drohne soll entweder von der Hezbollah aus dem Libanon gestartet worden sein oder sogar aus dem Iran stammen.

Mögliches Ziel der Spionage-Drohne könnte der israelische Atomreaktor Dimona gewesen sein.


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Von wem stammt die Spionage Drohne? Israel schießt unbemanntes Fluggerät ab

Von wem stammt die Spionage Drohne? Israel schießt unbemanntes Fluggerät ab

Aktualisierung: Drohne über Israel entweder von Hezbollah aus dem Libanon oder aus dem Iran

Wie man bei Fox News lesen konnte („Israel shoots down unpiloted aircraft, reports say“, 6.10.12; aufgerufen am 6. Oktober 2012), hat die israelische Luftwaffe eine unbemannte Drohne am Samstag, dem 6.10.2012, über dem Süden von Israel abgeschossen.

Laut Aussagen vom israelischen Militär ist klar, daß die Drohne nicht aus dem Gazastreifen gestartet wurde; aber es wurde nicht bekannt gegeben, woher das unbemannte Spionageflugzeug stammt.

Während der letzten Jahre, so heißt es in Presseberichten, seien zwar selten aber immer wieder mal solche Fluggeräte über Israel gesichtet worden. Sie seien von der Hezbollah (unterstützt vom Iran) gestartet worden.

In der „Jerusalem Post“ war zu lesen, daß die Drohne vom Mittelmeer her in israelisches Gebiet (von Westen nach Osten) eingeflogen war.

Internet: Jerusalem Post: „IDF: Unmanned aerial vehicle shot down in northern Negev“ (aufgerufen am 6.10.12)

Urlaub in der Türkei trotz Kriegsgefahr mit Syrien?

Die Herbstferien sind da. Wer jetzt ein paar Tage Türkeiurlaub gebucht hat, wollte vor dem einsetzenden Herbstgrau noch ein bisschen Sonne und Meer genießen. Aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs in Syrien und der aktuellen Militäreinsätze der Türkei sind viele Urlauber verunsichert. ARAG Experten schildern die derzeitige Lage.

Kommen Militäreinsätze?

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat das Parlament um die Billigung von Militäreinsätzen gegen Syrien ersucht. Bei einem syrischen Granatenangriff auf das türkische Grenzdorf Akcakale waren am Mittwoch fünf Menschen getötet worden. Bei türkischen Angriffen auf syrische Ziele starben nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Dschasira insgesamt schon 34 Menschen. Nach dem Granatenangriff auf Akcakale feuerte die türkische Armee bereits mehrfach auf Ziele in Syrien.

Das Auswärtige Amt

Wer in den kommenden Tagen und Wochen in die Türkei reisen will, sollte vorher unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes lesen und gegebenenfalls entsprechend reagieren. In Bereichen nahe der syrischen Grenze ist mit verstärktem Militäraufkommen zu rechnen. Das Auswärtige Amt empfiehlt derzeit aufgrund der aktuellen Auseinandersetzungen im türkisch-syrischen Grenzgebiet, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in grenznahen Dörfern aufzuhalten, insbesondere türkisch-syrische Grenzanlagen zu meiden und diese auch nicht zu fotografieren.

Türkeiurlaub und Reisestorno?

Der Konflikt mit Syrien berechtigt laut ARAG Experten aber derzeit nicht zum kostenlosen Stornieren von Türkeireisen. Die Urlaubsregionen sind nicht betroffen und gelten als sicher. Auch das Auswärtige Amt hat bislang keine Reisewarnung für die Türkei ausgegeben. Pauschalreisende, die ihre Reise schon angetreten haben und vor Ort von einer Reisewarnung ereilt werden, können den Reisevertrag wegen höherer Gewalt kündigen. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis.
Bereits beanspruchte Leistungen müssen in der Regel allerdings trotzdem bezahlt werden. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, so werden diese meist zwischen Reiseveranstalter und Reisendem hälftig geteilt.

Was ist bei Chaos am Flughafen?

Kommt es aufgrund der etwas undurchsichtigen Lage in der Türkei zu Verzögerungen im Betriebsablauf der Airline mit verspäteten oder annullierten Flügen haben Reisende einen Anspruch auf Betreuung während der Wartezeit. Diese Betreuungsrechte sind unabhängig davon, wer die Wartezeit verursacht oder verschuldet hat. Wer stundenlang am Flughafen warten muss, hat Anspruch auf Verpflegung und Unterkunft. Dazu gehören Mahlzeiten, Getränke, zwei kostenlose Telefonate und bei längeren Aufenthalten über Nacht auch ein Hotel. Diese Ansprüche gehen auf eine Verordnung der Europäischen Union zurück. Bei Distanzen von bis zu 3.500 Kilometern, wie in die Türkei, gelten sie ab drei Stunden Verzögerung.

Bibel-und-2012.de:
Die Türkei in der Bibel: Eufrat, Tigris und die Arche Noah
Syrien – Krieg ohne Ende?
Damaskus (Syrien) in den Prophezeiungen der Bibel

Syrien – Krieg ohne Ende?

Bonn (ots) – Mit dem Übergreifen der kämpferischen Aktivitäten in die Türkei und Operationen der türkischen Armee gegen grenznahe syrische Stellungen hat der syrische Bürgerkrieg eine Grenze überschritten. Aus dem innerstaatlichen ist ein teilweise transnationaler Konflikt geworden.

Mit der Türkei ist jetzt auch ein NATO-Mitglied direkt in die Auseinandersetzung involviert. Was bedeutet das für die Türkei und die Bündnispartner der NATO? Was kann die UNO bewirken? Und welche Perspektiven gibt es für die notleidende Bevölkerung in Syrien?

In einem THEMA beschäftigt sich PHOENIX mit diesen Fragen. Experte im Studio ist der Nahost- und Islam-Experte Marcel Pott. Aus Berlin ist die Syrien-Kennerin Kristin Helberg zugeschaltet. In Einspielfilmen wird die Geschichte des Syrien-Konfliktes nachvollzogen.

PHOENIX THEMA: Syrien – Krieg ohne Ende?
Montag, 8. Oktober 2012, 12.00 Uhr

Bibel-2012.de: Pulverfaß Nahost. Bürgerkrieg in Syrien und die Türkei. Kommt es zu einem Flächenbrand?
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EU-Krise. Noch mehr Geld für Athen

Die „Rheinische Post“ (E-Datum: 5.10.212) schreibt in einem Kommentar unter der Überschrift „Mehr Geld für Athen“:
„Düsseldorf (ots) – Die Kanzlerin wagt sich in die Höhle des Löwen und reist ins Epi-Zentrum der Euro-Krise, nach Athen. Das ist ein richtiges, ein gutes Signal nicht nur für die leidgeprüften Griechen, sondern für die Euro-Zone insgesamt.

Angela Merkel zeigt der Welt und den Märkten mit diesem ersten Besuch seit dem Ausbruch der Krise, dass Berlin Griechenland im Euro-Raum halten wird – auch wenn sich das ohnehin schon enorme Haftungsrisiko Deutschlands für Griechenlands Notkredite nochmals erhöht. Denn nach wie vor gilt: DasRisiko des Auseinanderfallens der Euro-Zone wäre für Deutschland immer noch dramatisch teurer als die jetzt schon absehbare weitere Aufstockung der Griechenland-Hilfen. Merkel bleibt zu Recht eine Anhängerin der Domino-Theorie: Fällt Griechenland, dann fallen auch Spanien, Italien und womöglich Frankreich. Wie die Kanzlerin aber im Bundestag eine Mehrheit für neue Griechenland-Hilfen organisieren will, bleibt ihr Geheimnis. Noch ein Hilfsprogramm oder die Aufstockung des laufenden 130-Milliarden-Programms wollen die Fraktionen nicht billigen. Merkel wird die Entscheidung also nicht als Aufstockung, sondern nur als Programmänderung darstellen. In Wahrheit heißt das: mehr Geld für Griechenland.“

Bibel-und-2012.de: Uns wundern die gigantischen Probleme der EU nicht. EU ohne Gott-Bezug in ihrer Verfassung; da fehlt dann der Segen Gottes. Man möge sich Deutschland anschauen: Gott-Bezug in der Präambel vom Grundgesetz…
Auch hieran lassen die Prophezeiungen in der Bibel keinen Zweifel: Zeichen für nahende Endzeit: Die EU als wiederbelebtes Römisches Reich

Wachsende Kriegsgefahr zwischen Syrien und Türkei

Düsseldorf (ots) – Angesichts der wachsenden Kriegsgefahr zwischen Syrien und der Türkei sieht der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder, auch Deutschland in der Pflicht: „Der Konflikt kommt näher, das ist klar“, sagte Mißfelder der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe vom 5. Oktober 2012).

Die Regeln im Bündnis seien eindeutig, so Mißfelder. „Wenn die
Souveränität eines Mitglieds bedroht wird, ist die Solidarität aller gefordert.“ Er könne sich nicht vorstellen, dass Deutschland im Bündnisfall nicht „loyal zu unserem Nato-Partner stehen würde“.

Im Verlangen nach einer Vollmacht für eine Intervention in Syrien habe die Türkei die Unterstützung Deutschlands verdient. „Zum Selbstschutz gehört auch diese Möglichkeit“, sagte Mißfelder. Das eigentliche Problem liegt aus seiner Sicht darin, dass es sich seit langem um einen klassischen Fall für die Vereinten Nationen handele, die jedoch „auf ganzer Linie“ versagten. Wenn jetzt der Konflikt auf den Libanon und die Türkei übergreife, werde der von Experten befürchtete „worst case schlimme Realität“.

Bibel-2012.de: Was sagen die Prophezeiungen in der Bibel über Damaskus, Syrien?

Nato-Mitglied Türkei bombadiert Ziele in Syrien

Die „Rheinische Post“ (E-Datum: 4.10.12) schreibt in einem Kommentar unter der Überschrift „Türkische Signale“:
„Düsseldorf (ots) – Türkische Truppen üben Vergeltung für einen Granatbeschuss und bombardieren Ziele in Syrien. Und das türkische Parlament stellt der Regierung einen Freischein für noch viel
weitergehende militärische Aktionen aus.

Die Gefahr ist vorhanden, dass das Nato-Mitglied Türkei da in einen Krieg hineinschlittert, der zum Flächenbrand werden kann. Trotzdem war die militärische Reaktion der Türken wohl nötig. In einer Region, wo Zögern und Zurückhaltung gefährlich schnell als Schwäche ausgelegt werden, wollte der türkische Regierungschef Erdogan ein Signal der Abschreckung setzen.“

Kein Hurra Patriotismus

In dem Kommentar der „Rheinische Post“ (E-Datum: 4.10.12) heißt es weiter: „Man darf davon ausgehen, dass die Botschaft in Damaskus angekommen ist. Deswegen sollte die Türkei sich jetzt genau überlegen, wie weit sie die Eskalation treiben will. Wenn nicht alles täuscht, dann setzt man in Ankara eher auf Vorsicht.
Von Hurra-Patriotismus, zu dem man in der Türkei sonst gerne neigt, ist diesmal keine Spur.

Im Gegenteil: Eine große Mehrheit der Türken ist strikt gegen ein militärisches Engagement in Syrien. Diese Haltung könnte sich freilich ändern, wenn der syrische Bürgerkrieg künftig stärker auf türkisches Gebiet übergreift. Insofern war der türkische Gegenangriff sicher auch ein Signal an die Verbündeten: Lasst uns nicht allein mit dieser Situation.“

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Grenze Syrien – Türkei. Jetzt wird scharf geschossen
• Was sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder, über die wachsende Kriegsgefahr zwischen Syrien und der Türkei?

Grenze Syrien – Türkei. Jetzt wird scharf geschossen

Die „Schwäbische Zeitung“ (E-Datum: 4.10.2012) schreibt unter der Überschrift „Türkei ist unser Statthalter“ in einem Kommentar:
„Leutkirch (ots) – Jetzt wird scharf geschossen an der türkisch-syrischen Grenze. Die Regierung von Premierminister Erdogan in Ankara hätte in den vergangenen anderthalb Jahren manches Mal Grund gehabt, sich mit Waffengewalt gegen die Syrer zur Wehr zu setzen.

Doch der türkische Regierungschef, der sonst kaum eine Gelegenheit zur medienwirksamen Profilierung auslässt, hat still gehalten. Schließlich gefährdet der Bürgerkrieg in Syrien auch die Dominanz der Türkei im arabisch-vorderasiatischen Raum.

Die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte am Bosporus ist nämlich auch Ausdruck des wachsenden politischen Einflusses der Türken in der Region. Aber durch den Konflikt mit Syrien ist Ankara jetzt nicht mehr der große Friedensstifter in der Region, der nebenbei auch noch zwischen Israel und Iran vermittelt oder versucht, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad daran zu hindern, sein Land in Schutt und Asche zu legen.“

Militärischer Beistand für die Türkei im Falle eines Angriffs

Im Kommentar der „Schwäbische Zeitung“ (E-Datum: 4.10.2012) heißt es weiter hinsichtlich eines möglichen Angriffs auf die Türkei: „Umso mehr braucht der Nato-Partner Türkei unsere politische und diplomatische Unterstützung. Und wenn es zum Bündnisfall kommt, wenn die Türkei angegriffen wird, dann braucht er womöglich auch militärischen Beistand. Der Westen greift in den syrischen Bürgerkrieg nicht ein, aus Angst vor einem Überspringen des Konfliktes auf die Nachbarländer.

Die Türken sind umso mehr auch Statthalter unserer westlichen Interessen in der Region. Auch darum haben sie die Unterstützung aus Berlin, Brüssel und London verdient.“

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Bibel Prophezeiungen: Die Zerstörung von Damaskus bei Jeremia
Jesus predigte und half den Menschen aus Syrien. Beten wir heute für die unterdrückten und bedrohten Menschen in Syrien

Pulverfaß Nahost. Bürgerkrieg in Syrien und die Türkei. Kommt es zu einem Flächenbrand?

Die in Osnabrück erscheinende „Neue OZ“ (E-Datum: 4.10.12) schreibt in einem Kommentar zu Syrien unter der Überschrift „Außer Kontrolle“:
„Osnabrück (ots) – Dass der syrische Bürgerkrieg über die Landesgrenze hinwegschwappt und die Türkei nun im Nachbarland militärisch eingreift, ist womöglich der erste Schritt zum gefürchteten Flächenbrand in der Region.

Westliche Politiker hatten vor einem Ausbreiten des Konflikts gewarnt. Die Tragik: Die Angst davor galt stets als Argument dafür,
nicht zu intervenieren. Jetzt muss die Welt erkennen, dass das Pulverfass Nahost trotz der Zurückhaltung hochgehen könnte.

Schlimmer noch: Die Lage eskaliert nicht nur trotz, sondern wegen dieser Tatenlosigkeit. Bisher sind die UN kläglich daran gescheitert, im Syrien-Konflikt irgendetwas zu bewegen. Die Versuche, diplomatischen Druck auszuüben, verpuffen wirkungslos, solange sich Russland und China schützend vor das Assad-Regime stellen.

Nun ist die internationale Empörung darüber groß, dass die syrische Armee es wagt, Ziele auf der türkischen Seite der Grenze anzugreifen. Denn diese neue Situation könnte den NATO-Bündnisfall bedeuten. Die nervösen Reaktionen westlicher Politiker zeigen, wie angespannt die Lage ist. Niemand will diesen Bündnisfall – würde er doch bedeuten, sich im syrischen Chaos die Finger schmutzig machen zu müssen.

So unwahrscheinlich ist dieses Szenario erschreckenderweise aber nicht. Zwar hat die syrische Regierung den Zwischenfall bedauert. Doch wer will diesen Krieg noch kontrollieren?“

Bibel-und-2012.de: Zerstörung von Damaskus und die Bibelprophezeiungen +++ Jesus half den Menschen in Syrien

Erdbeben (Stärke 4,1) am 2.10.12 bei Ocotillo in Kalifornien

Die US Geological Survey Behörde meldete für Dienstag, den 2. Oktober 2012, ein Erdbeben in der Nähe vom kalifornischen Ocotillo.

Die Stärke des Bebens wurde mit 4,1 angegeben. Das Erdbeben ereignete sich um 1 Uhr 28 am Dienstag-Morgen, 2.10.12.

Das Zentrum des Bebens lag rund 20 Kilometer von Jacumba Hot Springs entfernt.

Hinweis: In den letzten 10 Tagen haben sich in Kalifornien insgesamt 6 Erdbeben ereignet, deren Stärke mindestens mit 3,0 angegeben wurde.

Internet: Earthquake: 4.5 quake strikes near Ocotillo (Los Angeles Times vom 2. Oktober 2012; aufgerufen am 3.10.2012)

Karte. Wo liegt Ocotillo?


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Siehe vielleicht auch: Zunahme der Erdbeben in den USA; Beispiel 2000 – 2010

Sauberes Wasser in Syrien… dank Firma aus Israel

„Die israelische Firma Israel Chemicals (ICL) hat von der israelischen Regierung die Erlaubnis bekommen, ihre Tabletten zur Reinigung von Wasser an die UNICEF zu verkaufen. Diese werden von der UN-Organisation dazu eingesetzt, verschmutzes Wasser im kriegsgeschüttelten Syrien in sauberes Trinkwasser umzuwandeln.

Die Trinkwasserversorgung in Syrien ist in einem katastrophalen Zustand, nachdem nun schon 18 Monate dort gekämpft wird. Die Tabletten werden in einem Projekt zur Wiederherstellung der syrischen Wasserversorgung eingesetzt.

Die Firma ICL erbat eine spezielle Genehmigung der israelischen Regierung, denn die Lieferung an ein feindliches Land bedarf einer vorherigen staatlichen Prüfung.

Als die UNICEF Interesse an den Aqua Tabs von ICL zeigte, wurde das israelische Finanzministerium eingeschaltet, das den Verkauf sofort erlaubte. Der israelische Finanzminister Juval Steinitz nannte humanitäre Gründe für seine Entscheidung, außerdem handele man nicht direkt mit Syrien, sondern mit den Vereinten Nationen.

Ob die Hilfe für die syrische Bevölkerung jedoch die Beziehungen zwischen den verfeindeten Ländern verbessern wird, ist fraglich.

Israel ist es wichtig, vorrangig den Menschen in Syrien zu helfen, die unter dem grausamen Regime von Baschar al-Assad leiden.“
[Quelle: www.israelheute.com vom 2. Oktober 2012]

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Jerusalem, ewige Haupstadt – aber wessen?

Das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 24.8.12) schrieb: „Wiederholt hat Palästinenserchef Mahmud Abbas letzte Woche das jüdische Recht in Jerusalem in Frage gestellt. Um Israel auf der politischen Bühne zu besiegen, müssen die Palästinenser (oder Moslems) zuerst die historische Vergangenheit in Jerusalem erben. Dafür müssen sie zuerst die jüdische Geschichte in Israel und Jerusalem für ihren politischen Zweck verfälschen.

In den letzten 18 Monaten hat die israelische Organisation Palestinian Media Watch in der palästinensischen Presse 97 Mal den Ausdruck „angeblicher Tempel“ gezählt.

„Israels einzige Ziele sind schwarze Ziele“, sagte Palästinenserchef Abbas. „Israel will nur die Al-Aksa Moschee vernichten und stattdessen den angeblichen Tempel errichten. Damit wollen die Juden ein für alle Male alle heiligen Stätten der Christen und Moslems beseitigen und Jerusalem judaisieren.“

Zum Schluss seiner Rede, die am 22. August in der palästinensischen Zeitung Al Hayat al Jadida veröffentlicht wurde, sagte er: „Es wird zu keinem Frieden oder Stabilität mit Israel kommen, solange die Siedler nicht aus unserer heiligen Stadt und ewigen Hauptstadt Palästinas evakuiert worden sind!“

In diesem Fall benutzt Abbas die jüdische Terminologie „ewige Hauptstadt“, aber für Palästina. Dies ist nicht das erste Mal, das die Palästinenser Israels jüdische Entwicklungsterminologie nachahmen, wie palästinensische Einwanderer (Flüchtlinge), palästinensisches Erbrecht statt jüdisches und so weiter.

Darüber hinaus arbeiten israelische Archäologen rund um die Uhr auf der Müllkippe zwischen Jerusalem und Maale Adumim, wohinder Schutt aus der Renovierung und dem Umbau der Moscheen auf dem jüdischen Tempelplatz geschüttet wurde.

„Was wir im Schutt finden, beweist die jüdische Vergangenheit und den Tempel in Jerusalem, das, was die Moslems im Müll verstecken wollen“, sagte Israel Heute ein Archäologe in Jerusalem.“

Existiert Israel nur bis zum Jahre 2022? Was denkt die CIA?

In einem Beitrag berichtete das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 2.7.12) unter der Überschrift „Israel lebt… bis zum Jahr 2022“ über ein Interview mit dem syrischen Journalisten Al Bujayrami im palästinensischen Fernsehen. Der Journalist soll angeblich Zugang zu geheimen Akten vom US-Geheimdienst CIA haben:

„„Was ich euch erzählen werde, habt ihr bis heute noch nicht gehört“, sagte Al-Bujayrami seinem Gastgeber. „Vor etlichen Jahren wurde vom amerikanischen Geheimdienst ein Bericht für den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zusammengestellt, der den Stempel Nur für Deine Augen trug.“

Dieser Bericht war mehr als topgeheim und gemäß dem syrischen Journalisten hatte die CIA dort folgende Mitteilung für Clinton: „Wenn alles so weitergeht wie bisher, dann glauben wir, dass der Staat Israel nicht länger als bis zum Jahr 2022 existieren wird“.

Der palästinensische Gastgeber reagierte darauf mit: „Im Namen Allahs, von deinem Mund zu Allah!“

Solche Prognosen wurden in der Vergangenheit nicht oft veröffentlicht und Behauptungen wie diese sind sehr schwer zu beweisen. Dass Palästinenser und Moslems allgemein davon träumen, dass der Judenstaat aus der Gegend verschwindet, ist jedoch kein Topgeheimnis, sondern weltweit bekannt.“

Das Video bei Youtube: http://youtu.be/f3YfqehEejM

Wem wollen wir glauben? Analysanten vom Geheimdienst? Oder Gott? Der sagt(e) über die Juden und ihren Staat: „Und ich pflanze sie ein in ihrem Land und nie mehr werden sie ausgerissen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe…” (Gott in Amos Kapitel 9, Vers 15)

Oder auch: “Ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals ausgetilgt wird.” (Gott in Jesaja Kapitel 56, Vers 5)

Prophezeiung bei Amos über Israels Zukunft

Erdbeben (Stärke 7,1) in Kolumbien bei Popayan

Der Südwesten von Kolumbien wurde am 30. September 2012 von einem Erdbeben erschüttert. Die Stärke des Erdbebens wurde laut Presseberichten mit 7,1 angegeben.

Das Zentrum des Bebens lag ungefähr 60 Kilometer von Popayan entfernt.

Die USGS gab die Stärke des Erdbebens in Kolumbien mit 7,3 an.

Internet: Heftiges Erdbeben erschüttert Teile Kolumbiens (Bild.de; aufgerufen am 30.9.12)

Siehe vielleicht auch: Zunahme der Erdbeben. Erdbeben in den USA 2000 – 2010
Checkliste Endzeit Zeichen

Karte: Wo liegt Popayan in Kolumbien?

Syrien blutet weiter

Godehard Uhlemann schreibt in einem Kommentar in der „Rheinische Post“ (E-Datum: 30.9.2012):
„Düsseldorf (ots) – Aleppos Altstadt brennt. Weite Teile des historischen Basars, geadelt durch den Titel Weltkulturerbe, liegen in Schutt und Asche. Das ist schlimm. Und es tut all denen weh, die jenseits der riesigen Anhäufung von Steinen in der Architektur, den gewachsenen Strukturen der Altstadt und dem Miteinander von Menschen, Völkern, Glaubensrichtungen und Ethnien in der Handelsmetropole ein erhaltungswürdiges Juwel sehen.

Noch viel schlimmer und unerträglich sind aber die Meldungen über Tausende Tote und Verletzte. Der Bürgerkrieg in Syrien treibt das Land in den Abgrund. Die Gefahr ist, dass sich in den Nachbarländern radikale Gruppen herausgefordert fühlen und den Konflikt ausweiten zu einem Flächenbrand. Der Westen fordert eine diplomatische Lösung, die in einem Machtverzicht des Diktators Assad liegen könnte. Assad ficht das kaum an, solange seine Armee noch Munition hat, solange Moskau seine schützende Hand über sein Regime hält und harte Sanktionen im Weltsicherheitsrat mit seinem Veto blockiert.

Am Schlimmsten ist aber, dass Unschuldige sterben müssen, weil die Riege der Regenten dem schändlichen Treiben in Syrien nicht Einhalt gebieten kann. Deren Politik spiegelt blanke Ohnmacht.“

Bibel-2012.de: Siehe vielleicht auch
Jesus predigte und half den Menschen aus Syrien. Beten wir heute für die unterdrückten und bedrohten Menschen in Syrien
Damaskus (Syrien) in den Prophezeiungen der Bibel

Wissen Sie, wo Sie hingehen, wenn Sie sterben? Denn jeder wird seine „Endzeit“ erleben

Wie die aktuellen Zahlen aussehen, weiß ich jetzt nicht, aber pro Jahr sterben in Deutschland rund 830.000 Menschen. Sie machen die Rechung: Das Jahr hat 365 Tage… 830.000 / 365… pro Tag also rund 2.200 Menschen.

Der Tag hat 24 Stunden… 2.200 / 24… pro Stunde sterben in Deutschland rund 91 Menschen.

Wir verdrängen zwar den Tod, besonders unseren eigenen Tod, aber das ändert nichts an der Tatsache, daß wir sterben werden. Jeder. Auch Sie. (muß jeder Mensch sterben? Nein, die neugeborenen Christen, die noch auf der Erde leben, wenn die Entrückung stattfindet, werden nicht sterben, sondern zu Gott in den Himmel entrückt)

Die wichtige Frage: Wo gehen wir hin, wenn wir sterben?

Unser Körper ist nur die Hülle, in der wir mit unserem wahren Ich, unserem nach Gottes Ebenbild erschaffenen Geist (Genesis 1:26 und Genesis 2:7) hier unten die 60, 70, 80, 90 Jahre wohnen. Wenn wir sterben, zerfällt unser Körper; wir aber (Geist) werden mit unserer Seele für immer leben.

Jesus und die Bibel lassen keine Zweifel daran, daß es nur 2 Destinationen für uns nach unserem irdischen Tod geben wird: Himmel oder Hölle. Ob man daran glaubt oder nicht, ändert nichts an den Gegebenheiten.

Jeder (!) kann gerettet werden

Bei der Religion muß sich der Mensch anstrengen, Gottes Liebe zu erlangen. Mit Jesus ist das anders: Gott schenkt uns in Jesus unverdient seine Gnade, daß wir gerettet sein können, wenn… wenn wir einfach nur glaubend Jesus als unseren Retter annehmen. Das ist so einfach, daß es buchstäblich Millionen von Menschen nicht glauben können: „Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft — Gott hat es geschenkt —, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann.“ (Epheser 2, Verse 8 + 9)

Ob wir nun die Generation sind, die die in der Bibel prophezeiten Ereignisse hinsichtlich der Endzeit erleben (wofür vieles spricht) oder des normalen irdischen Todes sterben werden, wir müssen sollten uns zumindest ebenso wie um unseren vergänglichen Körper rechtzeitig darum kümmern, wo wir (Geist + Seele) die Ewigkeit verbringen werden. Viel Auswahl haben wir nicht. Entweder oder.

Deshalb ist die wichtigste Frage die bezüglich der Ewigkeit.
Laut Bibel ist klar, daß wir durch unsere Sünden (und das kann schon nur 1 Gedanke der Habsucht oder Bösartigkeit sein) von Gott getrennt sind. Wir werden niemals, und wenn wir uns noch so dolle anstrengen, ein so perfektes Leben führen können, wie es nötig wäre, damit Gott uns bei sich haben will.
Der einzige Weg, um in den Augen von Gott perfekt, sauber, rein und heilig zu sein, ist die Rettung, die Jesus uns anbietet, anzunehmen.

Die Welt sagt uns, daß es viele Wege in den Himmel zu Gott gäbe. Aber die simple Wahrheit ist eine andere: Jesus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes Kapitel 14, Vers 6)

Wir haben unseren freien Willen. Niemand zwingt uns. Wir entscheiden.
Entscheiden Sie sich weise. Es geht um nicht weniger als Sie in der Ewigkeit.

Auf wen kann Israel vertrauen? Auf Gott

Im Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 28.9.12) war zu lesen: „Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Donnerstagabend vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gesprochen.

Er rief die internationale Gemeinde dazu auf, das iranische Atomprogramm mit einer klaren „roten Linie“ in seine Schranken zu weisen. In seiner dramatischen Rede, die er mit einer Einführung in die jüdische Geschichte und dem Erbrecht begann, erklärte Netanjahu, dass Israel mit einem Angriff nicht länger als Frühling, spätestens Sommer 2013 warten könne.

Er warnte, dass der Iran im nächsten Sommer genügend Uran angereichert habe. „Rote Linien zu setzen, führt zu keinem Krieg, sie verhindern den Krieg“, so Netanjahu.

„Seit einem Jahrzehnt versucht die Welt, das iranische Atomprogramm auf diplomatischen Wegen zu stoppen, aber diese Taktik war bisher erfolglos. Die internationalen Sanktionen haben zwar der iranischen Wirtschaft geschadet, aber die Atomgefahr nicht eingedämmt“, so Netanjahu weiter.“


Prophezeiung bei Amos über Israels Zukunft
• Muss Israel seine Sicherheit garantieren? Gott in Ezechiel Kapitel 38 verspricht, daß er die Juden gegen die Angreifer aus Russland + Iran verteidigen wird


Bei „Israel heute“ las man weiter: „Der Iran hat 70 Prozent seines Atomprogrammes bereits abgeschlossen, deswegen dürfe die Welt Netanjahu zufolge keine Zeit mehr vergeuden. Sollte der Iran die Grenze, die „rote Linie“, überschreiten, würde dies automatisch einen israelischen Militärschlag gegen die Atomanlagen des Landes zur Folge habe.

Mit Hilfe der Zeichnung einer Bombe machte Netanjahu seine Ausführungen bei der UN-Versammlung auch bildhaft deutlich. Darauf waren die Atomfortschritte des Irans der letzten Jahre aufgeführt. Netanjahu hob in seiner Rede hervor, dass das jüdische Volk in der Geschichte alle seine Erzfeinde überlebt hat und auch in Zukunft überleben wird.

So erinnerte er, dass die internationale Gemeinde schon einmal scheiterte, als sie den Nazis im Zweiten Weltkrieg keine „rote Linie“ setzte.

„Das iranische Atomprogramm ist nicht nur eine Gefahr für das jüdische Volk, sondern ebenso für Europa und die USA.“

US-amerikanischen Quellen zufolge, die in Israel zitiert wurden, hat Netanjahus Rede die US-Regierung in Washington nicht beeindruckt.

Die israelische Regierung war enttäuscht von der Rede von US-Präsident Barak Obama, weil dieser mit keinem Wort erwähnt habe, dem Iran eine „rote Linie“ beziehungsweise härtere Sanktionen auferlegen zu wollen. Obama machte jedoch deutlich, dass die USA nicht zulassen werden, dass der Iran in den Besitz einer Atombombe komme.

In den israelischen Medien wurde daraufhin festgestellt, dass Israel sich offensichtlich nur auf sich selbst und Gott den Allmächtigen verlassen könne.“

Der Konflikt um den Iran. Wie soll es weiter gehen? Krieg?