Cyberwar. Virenalarm bei der israelischen Polizei – Computer vom Internet getrennt

Mit Datum vom 26. Oktober 2012 berichtet das Magazin „Israel heute“: „Die israelische Polizei beantwortet vorerst keine E-Mails mehr. Im ganzen Land wurden ihre Computer vom Internet getrennt, nachdem es Warnungen vor einer großen Viren-Attacke gegeben hatte.

Das interne Computersystem der Polizei blieb jedoch in Betrieb.

Die Ordnungshüter wurden aufgefordert, keine USB-Sticks oder Festplatten an ihre Dienstcomputer anzuschließen.

Fachleute untersuchen derzeit, ob sich Fremde Zugang zu den Polizeicomputern verschafft haben könnten. Offenbar hatte es aus Geheimdienstkreisen entsprechende Warnungen vor einer Cyber-Attacke gegeben.

Regierungschef Netanjahu hatte in der Kabinettssitzung der vergangenen Woche vor einer steigenden Zahl von Angriffen auf die Computer-Infrastruktur des Staates Israel gewarnt. „Jeden Tag gibt es Versuche, oft mehrere pro Tag, in unsere Computersysteme einzudringen“, so Netanjahu.

Zuletzt hatte die israelische Stromversorgungsgesellschaft über eine Flut von Angriffen aus dem Internet geklagt.“

Politik in Israel. Netanjahu und Liebermann

Das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 26.10.2012) schreibt: „Wieder ist es Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gelungen, das Volk zu überraschen. Gestern (Donnerstag) kündigten Likudchef Netanjahu und der Parteichef der säkularnationalen Partei Israel Beteinu, Avigdor Liebermann, die Fusion beider Parteien an.

In einer Pressekonferenz haben beide den Grund zu der Vereinigung beider Parteien angegeben. „Gemeinsam sind wir stärker und stehen somit den bevorstehenden Gefahren im Nahen Osten stabiler gegenüber“, betonten sie. „Als Ministerpräsident brauche ich eine große und geschlossene Kraft hinter mir“, so Netanjahu.

„Auf der Tagesordnung liegen Sicherheitsfragen wie das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche wie auch soziale Probleme im Volk.“

In Bezug auf die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern sind sich Netanjahu und Liebermann einig: die Osloer Idee ist tot. Es werden keine Kompromisse mehr mit den Palästinensern eingegangen.

Liebermann ist im Volk populär und dies ist Netanjahu wichtig.

Liebermann, Netanjahus ehemaliger Kanzleichef während seiner ersten Amtszeit als Regierungschef, träumt davon, sein Nachfolger zu werden.

Ein weiterer Grund, worüber nicht in der Pressekonferenz gesprochen wurde, ist, dass die regierende Partei Likud, die zurzeit mit 26 Mandaten in der Knesset vertreten ist, laut aktueller Umfragen in den bevorstehenden Wahlen am 22. Januar Knessetsitze verlieren würde. Israel Beteinu zählt in der jetzigen Knesset 15 Mandate. Auf alle Fälle haben sich Netanjahu und Liebermann auf die ersten 45 Knessetsitze für ihren Parteibund geeinigt.

Aus den Reihen der Opposition wurde die jüngste Fusion heftig kritisiert. „Dies ist ein Faschistenbund, der sich nicht für den Frieden mit den Palästinensern einsetzen wird“, sagte die Parteichefin der linksliberalen Knessetpartei Meretz, Sahava Galon. Aber Meretz hat im Volk keine große Vertretung und zählt nur drei Sitze im Parlament.

Auch die orthodoxen Knessetparteien sind wegen des neuen Bundes nervös, denn sollte dieser Bund in den nächsten Wahlen Erfolg haben, so werden wichtige Streitpunkte wie der Militärdienst orthodoxer Jeschiwa-Schüler wohl mit neuen Reformen entschieden, mit denen die die orthodoxen Parteien bisher nicht einverstanden waren. Bisher waren sie im Parlament stark genug, Knessetentscheidungen gegen ihr religiöses Verständnis aufzuhalten. Mehr darüber in der nächsten Woche.“

Explosion von Waffenfabrik Al Yarmuk in Khartoum, Sudan

Das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 26. Oktober 2012) berichtet: „Explosion in Khartoum: Eine gewaltige Explosion in der Waffenfabrik Al Yarmuk erschütterte gestern die sudanesische Hauptstadt.

Gemäß sudanesischen und ausländischen Quellen waren das Riesenfeuer und der dicke Rauch kilometerweit zu sehen. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die sudanesische Regierung machte für die Explosion sofort Israel verantwortlich. Jerusalem gab auf die Behauptungen keine Antwort.

„Die Militärfabrik wurde mit vier Luftangriffen bombardiert“, sagte der sudanesische Informationsminister Ahmed Belal Osman. „Wir behalten uns das Recht vor, die Zeit und das Ziel zu wählen, Israel mit einem Vergeltungsangriff zu überraschen.“

Laut ausländischen Quellen diente die Militärfabrik Al Yarmuk als Umschlagplatz für Waffen und Munition. Aus israelischen Quellen geht hervor, dass diese Waffenindustrie in Khartoum im Dienst des Iran arbeitete. Seit Jahren wurden über den Sudan und durch die Sinai Halbinsel bis in den palästinensischen Gazastreifen Waffen und Raketen geschmuggelt.

Karten: Khartoum im Sudan

Im Jahr 2009 wurde im Nordosten des Sudans ein Waffenkonvoi aus der Luft angegriffen. Auch in diesem Fall wurde Israel sofort beschuldigt, was von Israel ebenso abgelehnt wurde. Es ist kein Geheimnis, das der Sudan als wichtiger Durchgangsweg für Waffenschmuggler des Iran oder der Terrororganisation Al Kaida gilt. Auch in den palästinensischen Medien wurde für die Explosion in Khartoum die israelische Luftwaffe und der israelische Geheimdienst verantwortlich gemacht.“

Internet: „Waffenfabrik in Khartum explodiert: Sudan beschuldigt Israel“ (derStandard.at; aufgerufen am 26.10.12)

Waffenstillstand am Gaza-Streifen nach Raketen Trommelfeuer auf das südliche Israel

Unter der Überschrift „Nach Raketen-Trommelfeuer vorerst Waffenstillstand am Gazastreifen“ schreibt das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 25.10.12): „Nachdem der Süden Israels am Mittwoch einem Trommelfeuer aus Raketen und Granaten ausgesetzt war, herrscht seit der vergangenen Nacht weitgehend Ruhe im Grenzgebiet zum Gazastreifen.

Nach palästinensischen Angaben hat Ägypten einen Waffenstillstand zwischen den islamistischen Terroristen und der israelischen Armee ausgehandelt.

So gab es seit Mitternacht weder Raketenangriffe noch Gegenschläge der Luftwaffe. In der Vergangenheit hatten derartige Vereinbarungen aber nur wenige Tage Bestand gehabt.

In den Städten und Gemeinden im Süden Israels sind Kindergärten und Schulen heute wieder geöffnet.

Am Mittwoch waren rund 80 Raketen und Granaten auf Israel abgeschossen worden. Dabei wurden zwei thailändische Arbeiter in einer Hühnerfarm schwer und ein weiterer leicht verletzt.

Drei Israelis kamen mit Schock ins Krankenhaus. Mehrere Gebäude wurden schwer beschädigt.

Die Hamas hat die Verantwortung für den Raketenbeschuss übernommen. Sie veröffentlichte im Internet ein Video, das zeigt, wie zahlreiche Geschosse innerhalb weniger Sekunden abgefeuert werden. Die israelische Luftwaffe hatte bei Gegenschlägen mindestens drei Hamas-Mitglieder getötet und mehrere verletzt.

Verteidigungsminister Ehud Barak hatte nach dem Raketen-Beschuss versichert, die Armee werde alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um für Ruhe zu sorgen. Dabei schloss er den Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen nicht aus.“

Ist das Friedfertigkeit? Israel unter Beschuß: 50 Raketen am 24.10.12

Jerusalem ist nunmal die Hauptstadt von Israel

Das Magazin „Israel heute“ (E-Datum 24. Oktober 2012) schreibt: „Israel wird in Jerusalem den Bau weiterer Wohnungen fördern. Das hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag bei einem demonstrativen Besuch in Gilo unterstrichen. Dort entstehen im Süden der Hauptstadt neue Wohnungen, was zuletzt von der Europäischen Union heftig kritisiert wurde. Sie betrachtet das Gebiet außerhalb der Grenzen von 1967 als von den Juden besetztes palästinensisches Gebiet.

Netanjahu betonte jedoch, das vereinigte Jerusalem sei Israels ewige Hauptstadt.

„Wir haben das Recht, dort zu bauen. Wir haben in Jerusalem gebaut, wir bauen in Jerusalem und wir werden auch in Zukunft in Jerusalem bauen“, bekräftigte der Regierungschef.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat hatte Netanjahu nach Gilo begleitet. Er erklärte, Jerusalem dürfe nie mehr geteilt werden. Über die ganze Stadt verteilt sollen neue Wohnungen entstehen, davon rund 2000 in Gilo.

In der vergangenen Woche hatte die Jerusalemer Stadtverwaltung grünes Licht für 800 neue Unterkünfte gegeben, was bei der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton zu heftiger öffentlicher Kritik führte. Die geplanten Neubauten seien illegal und drohten, eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt unmöglich zu machen.

Netanjahu und Ashton haben für Mittwoch ein Treffen vereinbart.“

Israel unter Beschuß: 50 Raketen am 24.10.12

Unter der Überschrift „Israel braucht neue Strategie gegen Raketenangriffe aus Gaza“ schreibt das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 24.10.12): „Heute morgen wurde Israels Südbezirk mit einem massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen überfallen. 50 Raketen im Umkreis bis zu 10 Kilometern sind in verschiedenen Ortschaften eingefallen, darunter auch Israels südlichste Küstenstadt Aschkelon am Mittelmeer. Einige leichte bis mittelschwer Verletzte wurden gemeldet.

Der israelische Rundfunk meldete heute früh, der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen eskaliere und der israelische Militärstab müsse nach einer neuen Strategie suchen.

Israels gezielte Vergeltungsangriffe auf die jeweiligen Terroristen haben bisher nicht geholfen. Im Ausland gibt es häufig Meldungen über tote Palästinenser bei israelischen Angriffen. Doch dabei handelt es sich um Terroristen, die für Raketenangriffe veramtwortlich sind.

Auf der politischen wie auch auf der militärischen Ebene wird von einer notwendigen Operation im Gazastreifen gesprochen, da der Raketenhagel auf Israels Südbezirk einfach kein Ende findet.

Gestern Morgen war ein israelischer Militäroffizier einer Patrouille am Grenzzaun zum Gazastreifen durch einen Sprengsatz schwer verletzt worden. Heute berichteten die Zeitungen, dass er beide Arme verlor. Er wollte das Eisentor am Zaun öffnen und auf der palästinensischen Seite war hinter dem Schloss ein Sprengsatz versteckt.

Während des gestrigen Besuches des Emir von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al Thani, im Gazastreifen wurden ebenso Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. Israel reagierte jedoch nicht mit Luftangriffen, solange der Emir dort zu Gast war. Seit der Machtergreifung der radikalen Hamasregierung vor über fünf Jahren ist der Emir aus Katar als erstes Staatsoberhaupt zu Besuch im Gazastreifen.

Im israelischen Rundfunk kamen zahlreiche Israelis aus dem Süden zu Wort. Man war sich einig, dass es so nicht mehr weitergehen kann. „Israel muss eingreifen und dem Raketenbeschuss ein Ende bereiten. Es ist einfach unmöglich, so zu leben!““

Erdbeben (Stärke 6,6) erschüttert Nordosten von Costa Rica bei Hojancha

Am 24. Oktober 2012 ereignete sich rund 10 Kilometer nord-östlich von Hojancha in Costa Rica ein Erdbeben, dessen Stärkte mit 6,6 angegeben wurde.

Meldung von Magnitude 6.6 COSTA RICA
Internet: 6.6-magnitude earthquake strikes Costa Rica’s Pacific coast, no immediate reports of damage (aufgerufen am 23.10.12)
FoxNews: Magnitude 6.6 quake strikes Costa Rica, USGS reports (aufgrufen am 23.10.12)

Karte: Erdbeben in Costa Rica


Größere Kartenansicht

Siehe vielleicht auch: Zunahme von Erdbeben als Anzeichen für anstehende Endzeit

Humanitäre Krise in Syrien. Wieso lenken pro-palästinensische Aktivisten auf der „Estelle“ die Aufmerksamkeit auf Israel?

Unter der Überschrift „Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza, sondern in Syrien“ schreibt das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 22. Oktober 2012):
„Am Wochenende hat Israel ein Segelschiff propalästinensischer Aktivisten an der Mittelmeerküste vor Israel gestoppt. Soldaten der israelischen Marine haben die Kontrolle über das schwedische Schiff Estelle übernommen, das versucht hatte, die Sicherheitsblockade zu durchbrechen.

Die 27-köpfige Besatzung, darunter drei Israelis, leistete keinen Widerstand. Das Schiff wurde in den naheliegenden israelischen Hafen Aschdod gebracht.

Vor zwei Wochen hatte die Estelle den Hafen von Neapel verlassen. Entgegen der anfänglichen Behauptungen der Aktivisten wurden an Bord keine Hilfsgüter für die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen gefunden.

Im israelischen Fernsehen lobte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu den Einsatz der israelischen Streitkräfte und betonte wiederholt, der Gazastreifen befinde sich nicht in einer humanitären Krise.

Vor wenigen Wochen hatte dies sogar einer der führenden Hamasmitglieder im Gazastreifen, Mahmoud Al Zahar, zugegeben, als er öffentlich erklärte, der Gazastreifen befinde sich nicht mehr unter fremder Besatzung.

„Wenn es den Aktivisten wirklich um Menschenrechte ginge, wäre das schwedische Schiff nach Syrien unterwegs und nicht in den Gazastreifen“, fügte Netanjahu hinzu. „Aber ihr einziges Interesse war, Israels Namen vor der Weltöffentlichkeit schlecht zu machen!“

In Syrien werden seit Ausbruch der blutigen Aufstände vor über 19 Monaten über 30.000 Tote gezählt und kein Schiff aus Europa hat sich auf den Weg nach Syrien gemacht.

Gemäß der israelischen Menschenrechtsorganisation Betselem sind seit Ausbruch der Zweiten Intifada vor 12 Jahren 7500 Palästinenser (inklusive Selbstmordattentäter und bewaffnete Palästinenser) durch israelische Streitkräfte ums Leben gekommen, davon 4789 Palästinenser im Gazastreifen bis zur israelischen Gaza-Operation Gegossenes Blei (26. Dezember 2008), 1397 während der dreiwöchigen Operation und 305 seitdem bis September 2012.

Dabei befindet sich Israel im Kriegszustand mit den Palästinensern und wird fast täglich aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen.“

Gemetzel in Syrien. Schwappt Bürgerkrieg nach Libanon über?

Die in Karlsruhe erscheinenden „Badische Neueste Nachrichten“ (E-Datum: 22.10.12) schreiben in einem Kommentar unter der Überschrift „Die Lunte glimmt“:
„Karlsruhe (ots) – Eines hat Syriens Noch-Präsident Assad bereits geschafft: Das Nachbarland Libanon beherrscht die Schlagzeilen und nicht mehr das Gemetzel im eigenen Land. Groß ist die Sorge, der Bürgerkrieg in Syrien könne auch den Zedernstaat erfassen.

Der Mord am Chef des Polizeigeheimdienstes und dessen Begleitern hat die, wenn auch labile, Ruhe im Libanon mit einem Schlag zerstört. Die mühsam austarierte Gewaltenteilung zwischen den verschiedenen Religionsgruppen ist am Ende, wenn es nicht gelingt, die aufgebrachte Volksseele zu beruhigen.

Die Spur des tödlichen Anschlags führt in die syrische Hauptstadt Damaskus. Schon seit langem hat das Assad-Regime die Fäden der Macht auch im Libanon in der Hand. Als selbst ernannte Schutzmacht versucht Syrien, seine Interessen im Nachbarland durchzusetzen.

Assad zieht die außenpolitische Karte, um vom Niedergang im eigenen Land abzulenken. Jetzt reicht ein kleiner Funke, um auch den Libanon im Bürgerkrieg versinken zu lassen. Es fehlt nicht viel, und der aufgestaute Hass bricht sich Bahn. Bibel und Koran geraten im Land der vielen Religionsgemeinschaften rasch inVergessenheit, wenn es um reale Machtansprüche geht.“

Kriegsfall im Nahen Osten: 170.000 Raketen auf Israel?
Damaskus (Syrien) in den Prophezeiungen der Bibel

AC12: Manöver („Austere Challenge 2012“) von Israel und den USA. Israel bereitet sich auf das Schlimmste vor

Das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 22.10.12) berichtet: „Israel und die USA haben gestern (Sonntag, 21. Oktober 2012) ein vierwöchiges Manöver in Israel begonnen. Für beide Streitkräfte ist dies das bisher größte und umfangreichste Luftabwehrmanöver. „Austere Challenge 2012 (AC12)“ ist der offizielle Name des Manövers, was übersetzt so viel heißt wie „Ernsthafte Herausforderung“.

Eigentlich sollte dieses Manöver im Frühling dieses Jahres stattfinden, doch aufgrund der angespannten Situation mit dem Iran wurde das gemeinsame Manöver verschoben.

Dafür wurden in den letzten Wochen amerikanische Truppen und Abwehrraketensysteme, wie Patriot, nach Israel eingeflogen.

Gemeinsam mit den israelischen Raketenabwehrsystemen Pfeil II, Eisenkuppel und anderen wird ein massiver Raketenangriff auf Israel simuliert.

Um die 5.000 israelischen und amerikanischen Soldaten nehmen an dem Luftabwehrmanöver in allen Landesteilen teil. Das Manöver kostet beide Ländern um die 40 Mio. US-Dollar (30 Mio. Euro).

Auch wenn die israelische Regierung mehrfach betonte, es habe nichts mit der iranischen Bedrohung zu tun hat, verstehen viele im Land das anders. „Das Manöver wurde bereits vor zwei Jahren geplant und ist keine Reaktion auf irgendwelche politischen Entwicklungen in der Region“, verlautete Israels Armeesprecher. „Unser Interesse ist, von dem Manöver zu profitieren und besser zu werden.“

In den bevorstehenden Wochen werden ab und zu verschiedene Verbindungsstraßen für das Manöver gesperrt werden und umfangreiche Bewegungen israelischer und amerikanischer Truppen werden zu beobachten sein.“

Katastrophenschutz-Übung „Wendepunkt 6“

Parallel hat gestern ebenso eine einwöchige Katastrophenschutzübung für ein mögliches Erdbeben begonnen. Diese trägt den Namen „Wendepunkt 6“. Im Land geht man davon aus, dass Israel vor einem schweren Erdbeben steht, weil sich das Land in einer seismisch empfindlichen und aktiven Region befindet. Um dafür auf der nationalen Ebene vobereitet zu sein, beteiligen sich Polizei, Feuerwehr, verschiedene Rettungsdienste und knapp 100 Gemeinden im Land.

So bereitet Israel sich auf zwei Ebenen auf das Schlimmste vor: auf einen Raketenkrieg, in dem Israel von den arabischen Nationen angegriffen wird und ein auf ein großes Erdbeben im Gelobten Land, was im Lauf der Geschichte wegen der syrisch-afrikanischen Scheide häufiger vorkam.“

Bibel-2012.de: Siehe vielleicht auch
Abwehrrakete Arrow-3 für den Abwehrschirm von Israel
Israels Arrow-2-Raketen können Angriff abwehren

Erdbeben (Stärke 5,3) in Kalifornien bei King City

Am frühen Sonntag-Morgen, dem 21. Oktober 2012, ereignete sich rund 65 Kilometer im Südosten von Salinas bei King City im amerikanischen Kalifornien ein Erdbeben, dessen Stärke mit 5,3 angegeben wurde.

Laut Angaben der USGS haben rund 5.000 Menschen das Beben, in dessen Folge noch weitere 4 Nachbeben auftraten, gefühlt.

Internet: Fox News Moderate 5.3 earthquake shakes central California

Israel will keinen Iran mit Atombombe. Der gesamte (noch) freie Westen sollte es nicht wollen

Dirk Hautkapp schreibt in einem Kommentar in der in Bielefeld erscheinenden „Neue Westfälische“ (E-Datum: 21.10.12) unter der Überschrift „Das Endspiel naht“:
„Bielefeld (ots) – Offiziell ließ Israels Botschafter in Washington wenig Begeisterung verlauten über den Plan, den alle halbherzig dementieren. Und der trotzdem stimmt. Teheran dürfe im Streit um sein Atomprogramm nicht durch privilegierte Zweiergespräche mit den USA belohnt werden. Unfug. Israel würde sich einer Verhandlungslösung zwischen Washington und Teheran nie in den Weg stellen.

Israel will keine Bombe beim Nachbarn. Wer das bewerkstelligt, ist zweitrangig.

Dass US-Präsident Barack Obama im Fall seiner Wiederwahl Teheran ein letztes, mit den Partnern abgestimmtes Angebot zur diplomatischen Beilegung des Konflikts unterbreiten würde, liegt in der Logik seiner Politik, die einen Militäreinsatz vermeiden möchte.

Obama setzt darauf, dass die strangulierenden Wirtschaftssanktionen Teheran zur Einsicht zwingen. Das „Endspiel-Szenario“ sieht so aus: Dem Iran wird unter klaren Vorgaben die zivile Nutzung von Kernenergie gestattet.

Die militärische Verfügbarkeit atomarer Substanzen bleibt nachprüfbar ausgeschlossen. Im Gegenzug werden die Sanktionen gelockert und am Ende aufgehoben. Geht Teheran darauf ein, hätte Obama den zur falschen Zeit verliehenen Friedensnobelpreis nachträglich wirklich verdient. Wenn nicht, rückt ein Waffengang im Nahen Osten näher.“

Was haben „Friedensaktivisten“ gegen Israel mit einem Hakenkreuz zu tun?

„Die so genannten „Friedensaktivisten“, die am Sonntag versucht hatten, Israels Ben Gurion Flughafen zu infiltrieren, würden zwar zugeben, den jüdischen Staat zu verachten, als Antisemiten möchten sie jedoch nicht bezeichnet werden.

Immer häufiger verrät ihr Verhalten jedoch ihre wahre Gesinnung.

So auch an diesem Montag (16.4.12), als ein riesiges Hakenkreuz an einer Wand des Flughafens entdeckt wurde, in einem Raum, in dem zuvor zwei Aktivisten festgehalten wurden. Angestellte der israelischen Immigrationsbehörde hatten das antisemitische Symbol bemerkt, nachdem ein Franzose und ein Spanier abgeschoben wurden.

„Dies ist ein Geschenk, das ‚Friedensaktivisten‘ Israel hinterlassen haben,“ sagte ein Angestellter der Immigrationsbehörde der Website Ynet. Insgesamt hatten es 79 ausländische Aktivisten geschafft, nach Israel zu gelangen. Die meisten wurden am Flughafen festgehalten, bis sie wieder in ihre Heimatländer zurückgeschickt wurden. Hunderte weitere Aktivisten hatten geplant, nach Israel zu kommen, ihre Buchungen wurden jedoch von den Fluggesellschaften wieder storniert.
Wem bisher noch nicht klar war, dass Antizionismus und Antisemitismus ein und dasselbe sind, dem haben die Antizionisten es hiermit selbst auf deutlichste Weise gezeigt.
[Quelle: Israel heute vom 19.4.2012]

Arabischer Frühling… Winterzeit. Erbe von Gaddafi in Libyen

In der in Essen erscheinenden „NRZ“ (E-Datum: 19.10.12) schreibt Martin Gehlen in einem Kommentar unter der Überschrift „Gaddafis verheerendes Erbe“:
„Essen (ots) – Fast alle Libyer wissen noch genau, wo sie in jenem historischen Moment waren. An jenem Vormittag vor einem Jahr, als ihr verhasster „Bruder Führer“ von Rebellen entdeckt und exekutiert wurde sowie neun Monate Bürgerkrieg ihr Ende fanden.

Längst sind die Jubelfeiern über Muammar Gaddafis Tod verklungen und hat Libyen seinen mühsamen Weg in eine neue Zukunft angetreten. 50.000 Menschen haben ihr Leben verloren, von tausenden Regimeopfern fehlt bis heute jede Spur.

Mehr als 10.000 Schwerverletzte liegen nach wie vor in Europa und arabischen Nachbarländern in Krankenhäusern. Gaddafi hat ein verheerendes Erbe hinterlassen, und es wird Jahrzehnte dauern, bis die Trümmer in den Köpfen beseitigt sind.

Ohne Zweifel hat das Land mit seinen friedlichen Parlamentswahlen einen ersten, eindrucksvollen Meilenstein gesetzt. Doch ansonsten ist nicht viel passiert.

Der tief eingeschliffene Konflikt zwischen dem dominanten Westen und vernachlässigten Osten schwelt weiter. Allen Kommunen fehlt das nötigste Geld, obwohl die Öleinnahmen wieder sprudeln wie zu Gaddafis Zeiten. Der Aufbau der Armee tritt auf der Stelle.

Viele Polizeibeamte haben seit Monaten keine Gehälter mehr bekommen – und dass, obwohl innere Sicherheit der wichtigste Schlüssel ist für wirtschaftliche Entwicklung, zivilen Fortschritt und ausländische Investitionen.

Stattdessen nisten sich Gaddafis Getreue in den Nachbarländern immer besser ein, schüren Zwist und Unruhen unter ihren Landsleuten.

Im Inneren dagegen haben mutige Bürgerinitiativen den radikalen Islamisten erstmals offen die Stirn geboten und sie verscheucht. Doch niemand weiß, wo die Fanatiker jetzt stecken, wie stark sie sind und was sie als Nächstes planen.

Libyen hat Talent und Libyen hat Geld – und Libyen kann auf die Unterstützung aus dem Ausland zählen. Eine offene Gesellschaft aber braucht ständige Pflege und Wachsamkeit. Und das können nur die Bürger von Libyen selbst in die Hand nehmen.“

Bibel-und-2012.de: Wo geht die Reise hin?
Arabischer Frühling ► Arabischer Winter ► Nuklearer Winter ?

Islamischer Dschihad gegen Freiheit und Demokratie. 800 Raketen in 10 Monaten aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen

„Der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nimmt kein Ende. „Seit Anfang des Jahres wurden aus dem Gazastreifen 800 Raketen und Mörsergranaten auf Israels Südbezirk abgeschossen“, sagte der Direktor für strategische Angelegenheiten, Yossi Kupperwasser, in einer Pressekonferenz.

„Die meisten Raketen kommen nicht mehr von der Hamas, sondern vom islamischen Dschihad.“ Im Durchschnitt wurden in den vergangenen zehn Monaten täglich drei Raketen auf Israel abgeschossen, was in den Medien kaum noch beachtet wird, es sei denn, ein Haus wurde getroffen.

Dennoch ist der ehemalige hochrangige Militäroffizier Kupperwasser der Meinung, dass eine weitere Operation im Gazastreifen den dortigen Terrorstrukturen nichts anhaben kann. Dies sagte Kupperwasser in Bezug auf Israels gezielte Vergeltungsangriffe gegen die verantwortlichen Terroristen.

„Wenn die Situation noch schlimmer wird und die Anzahl an Raketen auf Israel rapide ansteigt, müssen wir härter eingreifen. Doch werden wir auch so die Wurzeln des Terrors nicht herausreißen können“, fügte Kupperwasser hinzu.

Die radikale Hamasregierung hat in Hinsicht auf das Wohlergehen der palästinensischen Bevölkerung eingesehen, dass es sich nicht lohnt, Israel herauszufordern. Andere Terrorgruppen sind dafür umso aktiver geworden und feuern unermüdlich Raketen auf Israel ab.

Dazu zählen auch die Salafisten, die in Ägypten die Regierung mit der Muslimbruderschaft bilden und als weitaus radikaler als die Hamas gelten. „Seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi in Libyen wurden große Mengen an libyschen Waffen und Raketen über die Sinai-Halbinsel durch die unterirdischen Tunnel in den Gazastreifen geschmuggelt.“ Darüber hinaus wurde in der letzten Woche erstmals eine Schulterrakete aus dem Gazastreifen auf israelische Panzer am Grenzzaun abgefeuert.

„Die Hamasregierung befürchtet, dass radikale Randgruppen wie die Salafisten immer größer und populärer werden könnten und hat Angst, diese direkt zu bekämpfen“, so Kupperwasser.“
[Quelle: Israel heute vom 19.10.2012]

Wollen Islamisten Frauen dumm halten? Keine Schulbildung für Frauen? Taliban und das Mädchen Malala

Mainz (ots) – Malala geht es besser, das ist die gute Nachricht am Freitag, 19.10.2012, aus Londons Queen Elisabeth Krankenhaus. Taliban hatten dem Mädchen vor einer Woche gezielt in den Kopf geschossen – auf dem Schulweg in Mingora, im Swat-Tales von Pakistan.

Malala, erst 14 Jahre alt, ist dort nicht irgendjemand. Sie ist das Symbol für den Widerstand gegen die Taliban, die ganze Landstriche terrorisieren. Seit drei Jahren setzt sie sich dafür ein, dass Mädchen in die Schule gehen dürfen. Dafür wird die „große Kleine“ von den meisten bewundert.

Der Autor Adam B. Ellick ist Korrespondent der New York Times und hat Malala und ihren Vater vor drei Jahren besucht.

Anzeige –

Der eindringliche Film schildert ihre Situation vor ihrer früheren Flucht vor den Taliban, während ihrer Zeit in Verstecken und bei der Rückkehr mit ihrer Familie nach Mingora.

Ihre Berühmtheit hat Malala zur Zielscheibe der Terroristen gemacht. Wenn Malala zurückkehrt nach Pakistan, das haben die Taliban schon angekündigt, wollen sie erneut Jagd auf das Mädchen machen.

Das ZDF zeigt den Film in deutscher Bearbeitung von Gert Anhalt. Zu sehen am Sonntag, dem 21. Oktober 2012, 0.25 Uhr: Das Mädchen und die Taliban / Die Geschichte von Malala

Pressefreiheit: Streik von freiheitsliebenden Journalisten in Tunesien gegen islamistische Regierungspartei Ennahda

Tunis/Frankfurt am Main (18. Oktober 2012) – Um gegen die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit durch die islamistische Regierungspartei Ennahda zu protestieren, rief die tunesische Journalistengewerkschaft (SNJT) zum ersten Medienstreik in Tunesiens Geschichte auf. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, legten daher gestern zahlreiche Journalisten, darunter auch Mitarbeiter der staatlichen Nachrichtenagentur „L’Agence Tunis Afrique Presse“ (TAP), ihre Arbeit nieder.

Die TAP berichtet auf ihrer Website, dass sich über 90% aller Journalisten an dem eintägigen Streik beteiligt hätten.

„Der erste Generalstreik tunesischer Medien zielt darauf ab, die Pressefreiheit zu verteidigen, nachdem sämtliche Möglichkeiten eines Dialogs mit der Regierung erschöpft sind“, begründet die tunesischen Journalistengewerkschaft ihre Aktion.

Am 25. September hatte die Journalistengewerkschaft eine Liste ihrer Forderungen zur Wahrung der Pressefreiheit an die tunesische Regierung übergeben. Die Regierung ging bisher nicht auf die Forderungen ein.

IGFM: Tunesische Medien auch nach dem Sturz Ben Alis von der Regierung kontrolliert

Die IGFM kritisiert, dass die Pressefreiheit in Tunesien auch nach dem Sturz des diktatorischen Regimes von Zine al-Abidine Ben Ali stark eingeschränkt bleibt und fordert die regierende Ennahda-Partei dringend dazu auf, den Forderungen der streikenden Journalisten nachzukommen.

„Es ist eine Schande, dass Journalisten auch nach der Revolution weiterhin Eingriffe in ihre Arbeit dulden müssen“, so Gewerkschaftsmitglied Ziad Hani: „Die Regierung versucht, durch Schläge und Verhaftungen Furcht unter den Journalisten zu säen.

Sami Fehri, Besitzer des privaten Fernsehsenders „Tounissia”, wurde im vergangenen August wegen angeblicher „Korruption“ verhaftet. Nach Aussagen der IGFM sind sich Journalisten und Regierungskritiker allerdings sicher, dass der wirkliche Grund seiner Verhaftung eine satirische Show war, in der politische Führungspersönlichkeiten aufs Korn genommen wurden – darunter auch Präsident Moncef Marzouki, der Vorsitzende der Ennahda-Partei Rachid Ghannouchi und Premierminister Hamadi Jebali.

Drei Reporter der ältesten tunesischen Zeitung “Dar Assabah” (“Haus des Morgens”) befinden sich seit nahezu drei Wochen im Hungerstreik, um gegen die zwangsweise Einstellung eines neuen Redakteurs zu protestieren, der der Ennahda-Partei nahe steht.

Internet: www.menschenrechte.de

Etz Chaim – der Baum des Lebens

Das Magazin „Israel heute“ bietet das Pflanzen eines Baumes in Israel an. Sind Sie dabei? „In der Schöpfungsgeschichte lesen wir, dass Adam und Chawa (Eva) im Garten Eden alle Früchte zum Genuss erlaubt waren mit Ausnahme derer vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“. Da allerdings dem Menschen ein freier Wille verliehen wurde, konnte er sich auch gegen das Gebot Gottes entscheiden.

Und mit dem Essen der verbotenen Frucht begann der lange, beschwerliche Weg der Menschheit mit dem bis heute sichtbaren Verlangen, wie Gott sein zu wollen.

Der Preis war und ist hoch: Das ewige Leben, damals im Garten Eden in Form vom „Baum des Lebens“ vorhanden, ging verloren und der Tod kam in diese Welt.

Der Mensch hat sich im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende immer mehr losgelöst von seinem Schöpfer.

Denken wir nur an die medizinischen Fortschritte – treffend die Bezeichnung der Ärzte als „Götter in Weiß“ – die industrielle Revolution, der die Massenproduktion folgte und die Menschheit in einen wahren Konsumrausch führte. Immer mehr, immer besser, immer größer, immer schneller… bis hin zur Genforschung und –manipulation mit dem letztendlichen Ziel: Menschen erschaffen zu können.

Dies alles geschieht, indem wir weiterhin vom Baum der Erkenntnis essen, anstatt anzuhalten auf diesem Weg, der bereits soviel Leid über die Welt und Gottes Schöpfung gebracht hat.

Erst wenn der Mensch sich auf den Ursprung zurückbesinnt – im Judentum nennen wir das Tschuwa, Umkehr zum Ewigen und Seiner als Etz Chaim bezeichneten Thora – und alle Dinge wieder mit dem Schöpfer verbindet, indem er beispielsweise das Essen segnet, den siebten Tag heiligt, Barmherzigkeit übt gegenüber Mensch, Tier und Umwelt, und vieles mehr, erst dann wird der Mensch Anteil am „Baum des Lebens“ haben können!

Nicht umsonst kommen Baumpflanzungen in Eretz Israel eine besondere Bedeutung zu. War doch dieses Land einst zur Wüste verkommen, so sieht man heutzutage grüne Wiesen, Olivenhaine, Weinberge und dichte Wälder – Land und Volk Israel leben! Pflanzen auch Sie neues Leben in Eretz Israel mit einem Baumsetzling für nur 12,50 €

Bibel-und-2012.de: Mark Twain im Jahr 1867 im Heiligen Land (Palästina schilderte der Reisejournalist Mark Twain als ein ödes Land, ohne blühende Vegetation und fehlender Bevölkerung)
Auch interessant: Israel in den Prophezeiungen der Bibel: Früchte aus Israel für alle

Zeitung aus Libanon: Über Israel abgeschossene Drohne aus deutscher Produktion

Eine Libanesische Zeitung behauptet: Abgeschossene Drohne stammt aus deutscher Produktion. Beitrag in „Israel heute“ (E-Datum: 17.10.12):
„Die von der israelischen Luftwaffe über der Negev-Wüste abgeschossene Drohne wurde angeblich in Deutschland hergestellt. Das berichtet heute die libanesische Zeitung Al-Jumhuriya.

Sie nennt die deutschen Firmen Siemens und Bockstiegel als Beteiligte. Dem Bericht zufolge gelangte der unbemannte Flugkörper über eine iranische Scheinfirma an die Hisbollah im Libanon. Von dort sei das Fluggerät dann gestartet worden.

Die Zeitung schreibt, die Hisbollah verfüge über mehrere derartige Drohnen, die zu Spionagezwecken eingesetzt würden. Sie könnten nicht mehr als drei Kilogramm Sprengstoff befördern und seien deshalb für den Einsatz als fliegende Bomben ungeeignet.

Nachdem israelische Kampfflugzeuge die Drohne über dem Mittelmeer entdeckt hatten, flog sie rund 30 Minuten im israelischen Luftraum, bevor sie abgeschossen wurde.

Der Iran unterstrich daraufhin, es habe zuvor mehrere Dutzend unentdeckte Drohnenflüge über israelischem Gebiet gegeben. Die israelische Armee bestreitet das.

Sowohl der Iran als auch die mit Teheran verbündeten Hisbollah-Terroristen hatten es als militärischen Erfolg gewertet, dass es ihnen gelungen sei, mit einem unbemannten Flugobjekt in den israelischen Luftraum einzudringen und mehrere Militärbasen zu überfliegen.

Bisher war man davon ausgegangen, dass die Drohne im Iran hergestellt wurde. Der Siemens-Konzern wurde in den vergangenen Jahren schon mehrfach wegen angeblicher Geschäftsbeziehungen in Millionenhöhe mit dem Iran kritisiert. Der Mischkonzern hatte aber bereits 2010 öffentlich erklärt, mit dem Iran keine Geschäfte mehr zu machen. In Israel wartet man nun auf eine Stellungnahme zu den neuesten Vorwürfen.“
Internet: Produkte aus Israel kaufen: www.israelbasar.com

Siehe vielleicht auch:
Über Israel abgeschossene Drohne vermutlich aus iranischer Produktion? (8.10.12)

Iran Reise der EU? Ist da nicht was mit Sanktionen?

Wien (ots) – Das europäische Bündnis STOP THE BOMB, das sich für scharfe ökonomische und politische Sanktionen gegen das iranische Regime einsetzt, fordert, dass die für den 27. Oktober 2012 geplante Iran-Reise der Iran-Delegation des Europäischen Parlaments abgesagt wird.

In einer Situation, da das iranische Regime unbeirrt an seinem Atomprogramm festhält, seine Vernichtungsdrohungen gegen Israel beständig wiederholt, mit brutaler Gewalt gegen jede oppositionelle Regung im eigenen Land vorgeht und sich unmittelbar an der Niederschlagung der Proteste in Syrien beteiligt, würde solch eine Reise das vollkommen falsche Signal setzen und der iranischen Freiheitsbewegung in den Rücken fallen.

Die Europa-Sprecherin von STOP THE BOMB, Simone Dinah Hartmann, richtet sich direkt an den Präsidenten des EU-Parlaments, Martin Schulz: „Wir fordern, dass die Konferenz der Präsidenten diese Hofierung des iranischen Regimes so wie 2011 verhindert. Diese Reise widerspricht vollkommen dem Geist der EU Sanktionen und konterkariert die neuen Beschlüsse der EU-Staaten.

Statt das Regime in Teheran weiter unter Druck zu setzen, würde ihm mit solch einer Visite die Möglichkeit geboten, einen weiteren Propagandaerfolg zu feiern.“