Werbung —

Israel in den Prophezeiungen der Bibel: Früchte aus Israel für alle

Was ist eine Prophezeiung? Es wird etwas niedergeschrieben, _bevor_ es geschieht. Gott selber sagt(e) in der Bibel, daß man daran, ob eine Prophezeiung auch wirklich eingetreten ist, erkennen kann, ob das prophezeite Wort von ihm oder nicht von ihm kommt. Nun, die Bibel ist voll von Prophezeiungen. Rund 2.500. Und die Mehrzahl davon ist punktgenau eingetreten. Die Prophezeiungen, die noch nicht eingetreten sind, betreffen die Endzeit, die Schlacht von Armageddon, das zweite Kommen von Jesus, die Errichtung seines 1.000-jährigen Reiches und schließlich wieder — wie in den Anfängen der Menschheitsgeschichte — das Zusammenleben von Gott mit den Menschen.

Jesaja prophezeite die Fruchtbarkeit von Israel

Jesaja (lebte vor rund 2.700 Jahren) ist einer der ganz großen Propheten der Bibel. Als Jesus sein Wirken begann, las er in der Synagoge von Nazaret aus den Prophezeiungen von Jesaja vor (siehe Lukas Kapitel 4, Verse 16 – 30).

Die Juden waren für mehr als 2.000 Jahre aus dem Land, das Gott ihnen zusprach, vertrieben und überall auf der Welt verstreut. Kein anderes Volk hat seine Identität über eine derart lange Zeit erhalten. Einzigartiger Zufall in der Menschheitsgeschichte? Oder steckt nicht vielmehr Gottes Plan für sein auserwähltes Volk dahinter? Und dann — wie in der Bibel prophezeit — wurde quasi von einem auf den anderen Tag völlig überraschend Israel als Staat gegründet (siehe hierzu auch Warum ist die Staatsgründung von Israel am 15. Mai 1948 so wichtig für unsere Zukunft?).

Bei Jesaja finden wir den Hinweis, daß die Juden sich wieder in ihrem Land ansiedeln würden: „Es kommt eine Zeit, da werden die Nachkommen Jakobs aufs Neue Wurzeln schlagen.“, heißt es in den Prophezeiungen von Jesaja Kapital 27, Vers 6). Geschrieben vor rund 2.700 Jahren. Die „Nachkommen Jakobs“, das ist Israel, das sind die Juden. Und sie werden wieder Wurzeln schlagen“ — nach ihrer Verbannung aus dem Land, das Gott ihnen für alle Zeiten versprochen hat.

Aber es wurde — vor rund 2.700 Jahren! — nicht nur angekündigt, daß die Juden wieder in ihrem Land leben (Wurzeln schlagen) würden. Die Prophezeiung geht noch weiter: „Israel wird wieder blühen und gedeihen“ (heißt es weiter bei Jesaja 27 in Vers 6).

Als die Juden 1948 ihren Staat gegründet hatten, war das Land verdorrt und ausgedörrt, eher wüstenhaft. Deshalb mußte die Prophezeiung von Jesaja, daß „Israel wieder blühen“ würde, zunächst einmal Zweifel erwecken. Aber die Juden entwickelten für ihre Landwirtschaft ein auf der Welt einzigartiges Bewässerungssystem und machten aus dem einst verdorrten Land eine blühende Landschaft. Genauso wie es 2.700 Jahre vorher in der Bibel prophezeit worden war.

Früchte aus Israel für ganz Europa

Und noch verblüffender wird die Prophezeiung: Israel wird nicht nur wieder blühen und gedeihen, sondern „und die ganze Erde mit seinen Früchten bedecken.“ (Jesaja 27, Vers 6).

Selbst Kritiker und Neider sind sich einig: Die Juden haben in der verdorrten Landschaft die weltweit landwirtschaftlich effizienteste Flächennutzung aufgebaut. Zu den größten Exporteure von Schnittblumen gehört beispielsweise neben den Niederlanden auch Israel. Aber nicht nur Blumen, sondern auch Obst wird aus Israel nach Europa exportiert: Rund 90% der Zitrusfrüchte, die in Europa verzehrt werden, stammen aus Israel (Quelle: „The Signature of God“ von Grant R. Jeffrey, S. 203-204, Colorado Springs, Colorado, 2010).

Nebenbei: Die Juden haben in Israel rund 200 Millionen Bäume gepflanzt.

Wir sehen also: Was Jesaja, inspiriert durch Gott, vor gut 2.700 Jahren prophezeite, „Es kommt eine Zeit, da werden die Nachkommen Jakobs aufs Neue Wurzeln schlagen. Israel wird wieder blühen und gedeihen und die ganze Erde mit seinen Früchten bedecken.“ (Jesaja Kapitel 27, Vers 6; Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000), ist eingetreten. Wie empfand der Reisejournalist Mark Twain, als er das Heilige Land besuchte und seine Eindrücke veröffentlichte? ► Mark Twain im Jahr 1867 im Heiligen Land

Anzeige

zur Startseite von "Bibel und 2012"bei TwittereMail schreiben