Verliert Israel das Vertrauen in die Hilfe der USA unter der Obama-Regierung?

Das Magazin Israel heute vom 2. September 2012 berichtet unter der Überschrift „Politischer Kurzschluss zwischen Jerusalem und Washington“:

„Beim Treffen zwischen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und dem republikanischen Kongressabgeordneten Mike Rogers in Jerusalem kritisierte der Ministerpräsident das Verhalten der amerikanischen Regierung unter Barack Obama.

Der amerikanische Botschafter in Israel, Dan Schapiro, der selbst Jude ist, nahm an dem Treffen teil und mischte sich schließlich in das Gespräch zwischen Netanjahu und seinem Gast aus Michigan ein.

Gemäß der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot kam es zu einer heftigen Diskussion zwischen Netanjahu und Schapiro. Dieser warf dem Ministerpräsidenten vor, nur die halbe Wahrheit über Obamas Stellung bezüglich der iranischen Atombedrohung gegen Israel zu äußern.

Netanjahu wiederholte gegenüber seinem republikanischen Gast, dass sich Obama nicht an sein Versprechen gegenüber Israel halte.

Zusage von Gott an Abraham, den Stammvater Israels: „Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.“ (Gott in 1 Mose / Genesis Kapitel 12, Vers 3; Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000)
► Die USA spielen keine Rolle mehr in den Prophezeiungen der Bibel zur Endzeit

Anstatt den Iran unter Druck zu setzen, drängen die USA allein Israel, von einem Angriff abzusehen.

Das war für Schapiro, der als enger Vertrauter von Präsident Obama gilt, zu viel. Laut den Zeitungsquellen hat es zwischen Netanjahu und Schapiro im übertragenen Sinne „gedonnert und geblitzt“.

Israel sieht sich durch das iranische Programm in seiner Existenz bedroht und erwägt einen militärischen Angriff gegen Teherans Atomanlagen.

Die US-Regierung unter Obama lehnt dies jedoch momentan ab, denn der Westen sieht darin keine Existenzbedrohung für Israel.

Jediot Achronot berichtet von einem politischen Kurzschluss zwischen Jerusalem und Washington. Netanjahu hat das Vertrauen in Obama verloren und der US-Präsident kann Netanjahus Druck bezüglich des Angriffs nicht mehr dulden.

Netanjahu setzt nun alles auf den Republikaner und Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. „Sollte Barack Obama die US-Wahlen im November gewinnen, so muss sich Netanjahu vor Obamas Rache in einem tiefen Bunker verstecken“, zitierte die Zeitung einen hochrangigen Beamten der Netanjahu Regierung.

Dies erklärt unter anderem, weshalb die für Oktober geplante gemeinsame Übung israelischer und amerikanischer Streitkräfte laut ausländischen Medienberichten wesentlich kleiner als geplant ausfallen wird. Statt 5000 vorgesehenen US-Soldaten werden nur noch 1500 teilnehmen. Israelische Sicherheitsexperten meinen, dass dies Obamas Misstrauen gegenüber Israel signalisiere.“

Aktualisierung 7.2.13: Pressemeldungen berichten davon, daß US-Präsident Obama im Frühjahr 2013 Israel besuchen will

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