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Der Zerfall von Syrien. Was wird mit den C-Waffen von Assad geschehen?

In einem Kommentar schreibt Godehard Uhlemann in der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinische Post“ (E-Datum: 22. Juli 2012):
„Düsseldorf (ots) – Der Nahe Osten steht vor dramatischen Tagen.Es geht dieses Mal nicht um das iranische Atomprogramm und den vermuteten Bau einer Teheraner Atombombe, die Israel bedrohen würde. Die neue Gefahr ist der Zerfall Syriens. Dabei ist nicht der wünschenswerte Machtverlust der Assad-Clique das Problem.

Doch was geschieht bei einem Machtwechsel mit dem ungeheuren Chemiewaffen-Arsenal? Das Teufelszeug weckt Besitzgelüste von Radikalen, Extremisten oder Terroristen. Die neuen Besitzer können die gesamte Region bedrohen, sie könnten Israels Existenz gefährden und die für die Industrieländer so wichtigen Ölländer erpressen.

Insofern ist es logisch, dass sich der Westen Gedanken über die Sicherung chemischer Massenvernichtungswaffen Gedanken macht. Israel hat schon mit seinem Eingreifen gedroht. Doch ein solch risikoreicher Schritt würde das Land unweigerlich in einen Krieg ziehen und die Region in Brand setzen.

Schon jetzt beschießt die bisher von Syrien gestützte Hisbollah (ohne C-Waffen!) vom Libanon aus israelische Städte. Es wird Zeit, dass angesichts der Chemiewaffen-Gefahr die UN-Vetomächte Russland und China ihren Assad stützenden Kurs aufgeben und helfen, diese Gefahrenquelle abzudichten.“


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