Wird es in der Ewigkeit noch Sonne und Mond geben? Natürlich

Über das Leben in der auf die Erde gekommenen Hauptstadt des Himmels, dem Neuen Jerusalem, hört man oft, daß es in der Ewigkeit keine Sonne und keinen Mond mehr geben würde. Bezug nehmen solche Ansichten auf diese Bibelstelle: „Auch bedarf die Stadt nicht der Sonne und nicht des Mondes zu ihrer Erleuchtung; denn die Herrlichkeit (= der Lichtglanz) Gottes spendet ihr Licht, und ihre Leuchte ist das Lamm.“ (Offenbarung Kapitel 21, Vers 23; Menge Bibel)

Bibel bitte genau lesen

Aber bitte genau lesen: Steht dort, daß es keine Sonne und keinen Mond mehr gibt? Nein, dort steht lediglich, daß man im Neuen Jerusalem, wo Gott und Jesus residieren werden, nicht mehr der Sonne und des Mondes bedarf. Ein gewaltiger Unterschied von „bedarf die Stadt nicht der Sonne“ (Offenbarung 21:23), wie uns Gottes Wort mitteilt und der Behauptung mancher Menschen, daß es keine Sonne und keinen Mond mehr geben würde, weil Gott sie zerstört hätte.

Gottes Schöpfung ist „sehr gut“. Er zerstört sie nicht

Gott zerstört nicht seine Schöpfung, die er in Genesis als „sehr gut“ bezeichnet (Genesis 1:31). Gott wird die Schöpfung von der dämonischen Verbiegung und fratzenhaften Verdrehung befreien. Dazu paßt auch die Aussage in Psalm 148, Verse 3-6, daß Gott Sonne und Mond und all die Sterne im Universum „für immer und ewig“ hingestellt hat. Immer und ewig liest sich für mich nicht nach: na ja, bis er sie halt doch zerstört.

Wie uns auch an anderen Stellen von Gott in seinem Wort mitgeteilt wird, daß Sonne und Mond natürlich ewig bestehen werden: „ich werde meinen Bund nicht entweihen (= ungültig machen) und den Ausspruch meiner Lippen nicht ändern. Ein für allemal hab’ ich bei meiner Heiligkeit geschworen niemals werde ich David belügen –: ›Sein Geschlecht soll ewig bestehn, sein Thron wie die Sonne vor mir, wie der Mond soll für immer er bleiben‹: der Zeuge in Wolkenhöhen ist treu!«“ (Gott in Psalm 89, Verse 35-38; Menge Bibel; farblich hervorgehoben durch mich) Gott ist verläßlich. Seinen Aussagen können wir vertrauen.

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