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Warum hält sich Hamas-Regierung nicht an Abmachungen? Grad-Raketen auf Israel abgefeuert

Trotz des offiziellen Waffenstillstands zwischen Israel und der radikalen Hamasregierung explodierten am Mittwochabend zwei Grad-Raketen in Beerscheva. Die offizielle Feuerpause wurde vor zwei Tagen ausgerufen.

Auch am Donnerstagmorgen heulten die Sirenen in der Stadt Netivot in der Nähe von Beerscheva. Israels Armeesprecher meldete eine Rakete, die auf einem freien Feld einfiel, niemand wurde verletzt.

Schulfrei wegen Raketen macht keinen Spaß

Aufgrund der akuten Bedrohung haben die Bürgermeister der Großstädte um den Gazastreifen wie Beerscheva, Aschkelon, Kiriat Malachi, Kiriat Gat und Aschdod beschlossen, die 200.000 Schulkinder am Donnerstag nicht in die Schulen zu schicken, weil diese nicht mit genügend Schutzbunkern ausgestattet sind. Die Kinder in Beerscheva sind sich einig: „Schulfrei wegen Raketen macht keinen Spaß.“

Iron Dome funktioniert gut

In Israel ist man mit den Ergebnissen des Raketenabwehrsystems Iron Dome zufrieden, denn bisher konnten 60 von 72 Raketen über Israels Ortschaften rechtzeitig beim Anflug in der Luft neutralisiert werden.

Die israelische Regierung hat beschlossen, die Situation nicht eskalieren zu lassen und hofft, die Hamasführung kann die übrigen Terrorzellen unter Kontrolle bringen.

Sollte dies nicht geschehen, wird Israel, so hochrangige israelische Offiziere, die Terrorinfrastruktur im Gazastreifen noch heftiger angreifen.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Hamas im Gazastreifen kein Interesse an einem neuen Krieg mit Israel habe, weil man mit einem größeren israelischen Schlag rechne als bei der Gaza-Operation „Gegossenes Blei“ 2009.

In seiner Rede vor der Knesset machte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu deutlich, dass sich der Iran in allen Gebieten von denen sich Israels Truppen zurückgezogen haben, wie beispielweise aus dem Südlibanon 2000 und aus dem Gazastreifen im Sommer 2005, zu schaffen macht. Den Gazastreifen nannte Netanjahu: den „neuen Iran“. Aus diesem Grund sieht seine Regierung die Gefahr, dass auch ein vollständiger Abzug aus dem biblischen Kernland Judäa und Samaria zu einem Terroranstieg führen würde.
[Quelle: www.israelheute.com vom 15.3.2012]

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