Das Magazin „Israel heute“ mit E-Datum 5. Dezember 2012 schreibt: „Bei einer Siegesfeier in Ramallah für die erfolgreiche UN-Abstimmung über die UNO-Anerkennung des „Staates Palästina“, hat Palästinenserpräsident Abbas seinen Gefolgsleuten versprochen, eines Tages auch Jerusalem zu kontrollieren.
Tausende hatten sich in Ramallah zusammengefunden, nur wenige Tage nachdem die UN-Generalversammlung mit 138 zu 9 Stimmen für die Aufwertung der palästinensischen Autonomiebehörde zu einem Beobachterstatus ohne Mitgliedschaft abgestimmt hatte.
„Erhebt eure Hände, denn ihr seid Palästinenser! Ihr habt den Beweis bekommen, dass ihr stärker als die Besatzer seid!“ rief Israels angeblicher Friedenspartner Abbas euphorisch vom Podium.
Aber eine UN-Anerkennung sei nicht das Endziel, Abbas gelobte: „Eines Tages wird ein junger Palästinenser die palästinensische Flagge über Jerusalem hissen, der ewigen Hauptstadt des palästinensischen Staates“.
Obwohl verschiedene israelische Staatschefs bereit waren, Jerusalem zu teilen, lehnt die große Mehrheit der israelischen Bevölkerung diese Idee ab und besteht darauf, dass die Stadt unter israelischer Herrschaft vereint bleibt. Für Israelis wie auch für Palästinenser ist dieses Thema zu einer roten Linie geworden und zu einem großen Hindernis für die Bemühungen der Weltgemeinschaft, den Konflikt des Nahen Ostens zu lösen.
Bibelgläubige werden dieses Hindernis erkennen, da es vorausgesagt wurde:
Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln. (Sacharja 12,3)
Premierminister Netanjahu hat bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass die Sprache von Abbas seit der UN-Abstimmung immer feindlicher geworden ist. Anstatt ein Sprungbrett für Friedensgespräche zu sein, hat der Antrag in der UN-Vollversammlung den Frieden noch unwahrscheinlicher gemacht.
Netanjahu veröffentlichte in einer Stellungnahme, dass die Richtung, die Abbas jetzt einschlägt, ein Beweis dafür sei, dass es bei dem Konflikt nicht darum geht, einen palästinensischen Staat neben Israel zu schaffen, sondern einen palästinensischen Staat auf der Asche Israels zu gründen. „Dies ist kein Disput über Land sondern eine Leugnung der Existenz Israels,“ sagte Netanjahu. Sie erziehen die junge Generation im Hass. Sie erziehen zur Zerstörung Israels. Ich sehe hier keinen Diskurs für den Frieden; es gibt keinen Diskurs, der den Weg zur Koexistenz ebnet.“
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