Traditioneller Segen vor der Klagemauer. US-Botschafter David Friedman empfängt Priestersegen

Unter der Überschrift „US-Botschafter empfängt Priestersegen“ berichtete das Magazin „Israel heute“ am Montag, dem 2. April 2018: „Zehntausende gläubiger Juden haben sich am Montagmorgen auf dem Platz vor der Jerusalemer Klagemauer eingefunden, um die priesterliche Segnung der Kohanim (jüdische Priester) zu empfangen. Dieser traditionelle Segen wird jedes Jahr zu hohen Feiertagen wie Sukkot oder dem Passahfest vor den Massen an der Klagemauer erteilt. Der Segen aus 4. Mose 6,23 wird in Israel sonst jeden Tag während des Morgengebets in der Synagoge gesprochen, in der Diaspora nur an Feiertagen.

Unter den vielen Priestern, Gläubigen und Besuchern befand sich dieses Mal auch der US-Botschafter in Israel, David Friedman. Der aus New York stammende Anwalt stammt aus einer orthodoxen jüdischen Familie, sein Vater war Rabbi einer konservativen Synagoge. Friedman wurde im Mai 2017 im Zuge der neuen Trump-Administration als Botschafter nach Israel berufen. Er spricht fließend Hebräisch.

Der Priestersegen, auch aaronitischer Segen genannt, lautet: „Der HERR segne dich und behüte dich. Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

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