Die Leugnung der jüdischen Geschichte in internationalen Organisationen

Unter der Überschrift „Schriftrollen von Qumran palästinensisches Kulturerbe?“ schrieb das Magazin „Israel heute“ am Donnerstag, dem 22. März 2018: „Die Palästinenser lieben die UNESCO. Seit Beginn ihrer Mitgliedschaft im Jahr 2011 haben sie einige Erfolge nachzuweisen, ihnen wurde von der Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen einige bedeutende biblische und kulturelle Stätten zugesprochen. So wurde im Jahr 2012 „Palästina“ die Geburtskirche in Bethlehem zugesprochen und im vergangenen Jahr auch das Grab der Patriarchen in Hebron.

Wenn damit nicht genug, genehmigte der Direktorenrat der UNESCO im Oktober 2016 eine Resolution, wonach dem Judentum die Beziehung zum Tempelberg und der Klagemauer abgesprochen wird.

Auf der Liste der Palästinenser stehen noch weitere 13 Stätten, die sie gerne von der UNESCO zugesprochen bekommen möchten. Einer dieser Stätten sind die Höhlen in Qumran am Toten Meer, in denen die Schriftrollen entdeckt wurden, die sich heute im Schrein des Buches im Israel Museum in Jerusalem befinden.

Shimon Samuels vom Wiesenthal Zentrum sprach gestern (Mittwoch) auf einer Podiumsdiskussion über die Leugnung der jüdischen Geschichte in internationalen Organisationen im Rahmen des zur Zeit in Jerusalem stattfindenden „Forum für den Kampf gegen den Antisemitismus“. Dabei fasste er die Erfolge der Palästinenser bei der UNESCO zusammen und warnte davor, dass sie beim nächsten Treffen des Welterbe-Komitees der UNESCO im Juli in Bahrain die Qumran Höhlen und die Schriftrollen als palästinensisches Kulturerbe anerkannt haben möchten.

Interessant wäre zu wissen, was die nächsten Forderungen der Palästinenser sein werden. Dabei sollte man nicht vergessen, dass auch Jesus der Palästinensischen Autonomiebehörde zufolge ein „palästinensischer Bote der Liebe, Gerechtigkeit und des Friedens“ gewesen sein soll (Mahmud Abbas, am 22.12.2014; „Frohe Botschaft: „Jesus war ein Palästinenser“!“).“

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