God bless Amerika und Israel. Sieg von Trump in den USA

Unter der Überschrift „God bless Amerika und Israel“ schreibt das Magazin „Israel heute“ mit eDatum von Mittwoch, dem 9. November 2016: „Der Republikaner Donald Trump hat die Wahlen in den USA gewonnen und wird Amerikas 45. US-Präsident sein. In Israel wie auch in den anderen Ländern wird von einem Drama in den USA gesprochen.

Aus israelischer Sicht waren viele der Meinung, dass der 70-Jährige Kandidat Donald Trump für Israel besser sei als die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Hillary Clinton ist eine weibliche Version des jetzigen US-Präsident Barack Obama. Sie bringt keine neue Botschaft in der US-Politik, besonders nicht in der Außenpolitik im Nahen Osten. Der Chaos im Nahen Osten ist laut israelischen und arabischen Medien der gescheiterten Nahost-Politik des US-Präsidenten zu verdanken, der taktische Fehler machte und die politische Mentalität im Nahen Osten missverstanden hatte.

Israelische Minister befürchteten hinter den Kulissen, dass Clinton dieselbe Außenpolitik fortführen wird, was grundsätzlich schlecht für Israel war und ist. Im Gegenteil zu Clinton, bei der man ausging, dieselbe Obama-Politik fortzusetzen, war Trump ein großes Fragezeichen und Risikofaktor. Aber gerade deswegen waren viele Kollegen von mir, Politiker und Experten der Meinung, dass es besser sei, ein Risiko mit Trump zu wagen auf eine neue Außenpolitik für den Nahen Osten zu hoffen. Ob die Rechnung wirklich aufgeht ist eine andere Frage, aber bei Clinton war von vornherein weniger Hoffnung für eine drastische Änderung in Bezug auf Israel und den Nahen Osten zu sehen.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hütete sich während der Wahlkampagne, in den USA Stellung zu nehmen und traf sich bei seinem letzten Besuch in den USA mit beiden Kandidaten. Aber hier muss erwähnt werden, dass Donald Trumps größter Förderer der 83-Jährige amerikanische Jude und Milliardär Sheldon Adelson war, derselbe, der hinter Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu steht und die Tageszeitung Israel Hayaom (Israel Heute) als Sprachrohr für Netanjahu finanziert.

Was in den USA passierte erinnert an die letzten Wahlen in Israel. Auch in Israel haben die Medien eine Wahlniederlage von Likudchef Benjamin Netanjahu in allen Umfragen vorausgesehen, die er schließlich entgegen allen Prognosen gewonnen hat. In beiden Fällen haben die Medien entweder falsch recherchiert oder absichtlich falsche Daten angegeben. God bless Amerika und Israel.“

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