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Werden Christen, die lügen und betrügen und Pornografie gucken, entrückt?

Bei Gott und Jesus gibt es kein ‚Wenn & Aber‘. Und auch nichts Kleingedrucktes. Will sagen: Wer mit aufrichtigem Herzen Jesus gegenüber seine Sünden bereut und Jesus um Vergebung bittet, der erhält diese Vergebung. Haben Sie oder ich das verdient? Nein. Können wir uns diese Vergebung mit irgend etwas erarbeiten? Nein. Die Vergebung ist ein gigantisches Geschenk von Gott und Jesus an Sie und mich und alle, die Jesus als ihren Retter und Herrn in ihr Leben rufen.

Einmal durch Jesus gerettet, immer gerettet? Ja

Widerruft Gott diese Vergebung? Kommt Gott an und sagt: ‚Moment mal. Ich wußte ja nicht, was für ein Sünder du bist. Also ne, dir nehme ich die Vergebung lieber mal wieder weg‘? Nein, auch das tut Gott nicht. Einmal Jesus angenommen = Vergebung aller Sünden erhalten = für immer Himmel und niemals Hölle.

Ganz schön blöd, dieser Gott und dieser Jesus, weil sie uns einfach so alles vergeben? Ne, weder blöd noch dumm, sondern von bedingungsloser Liebe zu uns erfüllt.

Und so wie die Vergebung all unserer Sünden (der alten, der aktuellen und sogar der zukünftigen Sünden) ein Wunder ist, so geschieht nach der Annahme von Jesus als unseren Retter und Herrn ein weiteres Wunder. Ohne Donner, ohne Posauenklänge, ohne Trommelwirbel, sondern still, leise und ohne Ende arbeitet Jesus mit dem Heiligen Geist in uns. Wir sprechen mit ihm über alles. Wir lesen in der Bibel, um Gott, Jesus und uns selber besser zu verstehen und zu erkennen. Und wir lehnen die Sünden immer mehr ab. Vielleicht ist es Dankbarkeit für die wundervolle Rettung vor der ewigen Hölle, daß wir Gott und Jesus gefallen und nicht mehr sündigen wollen.


• siehe vielleicht auch: Geht man als Christ noch zu einer Prostituierten?

Werden Christen also, die lügen und betrügen und Pornografie gucken, entrückt? Ja. Wie gesagt: Einmal gerettet, immer gerettet.
Frage aber: Wollen Sie entrückt werden, wenn Sie jemanden belügen oder betrügen? Wollen Sie entrückt werden, wenn Sie mit ihrer kaputten Lieblingsphantasie im Bett liegen und sich selbst befriedigen? Wollen Sie entrückt werden, wenn Sie böse über jemanden reden oder denken?

Nein, nein, antworten Sie nicht. Wir werden entrückt, wenn wir irgendeinen Mist bauen. Na ja, vielleicht haben wir Glück, und gerade im Augenblick der Entrückung sündigen wir nicht. Aber das ist eher nicht der Fall.
Auch ein Glaubensgigant wie Paulus schrieb: „… ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.“ (Römer Kapitel 7, Vers 15) und „das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.“ (Vers 18-20)

Wir tun nicht Gutes, damit wir gerettet werden.
Wir wollen Gutes tun, weil wir gerettet sind

Soll uns ein Eingeständnis wie das obige dazu führen, daß wir denken ‚Na ja, ist eh egal. Kann ich also lügen und betrügen und Pornografie angucken und habgierig und hinterhältig sein‘? Nein, ein Eingeständnis wie das obige soll uns helfen zu verstehen, daß wir im Moment, wenn wir Jesus als unseren Retter und Herrn angenommen haben, in unserem Geist (= unser wahres Ich) zwar neugeboren werden, aber unsere Seele (Verstand, Erinnerungen, Gefühle…) und unser Körper sind nicht neugeboren.

„Nur“ unser Geist ist neugeboren. In ihm sind wir Gott-ähnlich, nach seinem Ebenbild erschaffen. Und unser neugeborener Geist ist perfekt. Ohne Sünde, ohne Makel, ohne Fehler.

Warum stolpern dann auch Christen ständig von einem Dilemma ins andere? Warum werden Christen depressiv und krank? Warum sündigen Christen dann noch?
Antwort: Weil wir uns von unserem Körper und unserer Seele (Verstand, Erinnerungen, Gefühle…) beherrschen lassen und nicht unseren perfekten, neugeborenen Geist an erste, dominierende Stelle in unser Leben stellen.

Beten und Bibel lesen sind so wichtig

Wie stellen wir unseren perfekten, neugeborenen Geist an erste Stelle?
Antwort: Beten, beten, beten. Und: Bibel lesen, Bibel lesen, Bibel lesen.
Wie bitte? Ja. Beantworten Sie sich doch eine Frage wie diese: Wie viel Zeit wenden Sie täglich für die Pflege Ihres Körpers auf? Und vergessen Sie auch nicht die Minuten mitzuzählen, in denen Sie sich im Spiegel oder in Schaufenster- und Autoscheiben anschauen, um zu kontrollieren, ob die Frisur noch richtig sitzt.
Und dann zählen Sie bitte die Minuten, die Sie täglich mit dem Lesen der Bibel zubringen.

Geben Sie Ihrem vergänglichen Körper mehr Zeit als Ihrem unsterblichen Geist?
Geben Sie schmerzhaften Erinnerungen aus der Vergangenheit und Sorgen Ihres Verstandes mehr Zeit als Ihrem wiedergeborenen, perfekten und unsterblichen Geist?

Wie Sie Ihrem Geist, Ihrem wahren Ich, Zeit geben können? Mit beten und mit Bibel lesen. Sie werden baff sein, was Sie alles in sich anstoßen (was sich dann in Ihrer Seele, Ihrem Körper bis hin in die materielle Welt auswirkt), wenn Sie nur morgens und abends jeweils 30 Minuten Bibel lesen. Sagen Sie: Jesus! Hilf mir bitte, daß ich jetzt mehr in der Bibel lese. Danke.
Vergessen wir nicht: „Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf. Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten und nicht zweifeln…“ (Jakobus Kapitel 1, Verse 5 – 6) und „Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.“ (Jakobus 4:2)

Nachtrag: Ich finde zwar wie der mittlerweile verstorbene Loriot auch, daß jeder mindestens einmal in seinem Leben die ganze Bibel gelesen haben sollte (mit einem Bibel-Leseplan hat man die ganze Bibel bequem in einem Jahr durchgelesen). Aber beim Bibel lesen geht es um Qualität, nicht Quantität.
Nehmen Sie zum Beispiel Römer Kapitel 8, Vers 28… da kann man schon alleine über diesen einen Vers 10 Minuten 12 Minuten nachsinnen.

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