Werbung —

Auch Gerhard Schröder tritt für „Vereinigte Staaten von Europa“ ein

Anfang September 2011 liest man bei „Spiegel online“, daß der ehemalige SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder sich einen zügigeren Ausbau der EU wünscht. Das Ziel: die Vereinigten Staaten von Europa.

Staaten sollen auf ihre Souveränität verzichten?

Was wird dann aus der lokalen Unabhängigkeit und Autonomie von Deutschland und den anderen europäischen Staaten? SPD-Politiker Gerhard Schröder weiß die Antwort: „Man wird national Souveränitätsverzichte üben müssen“. Entschieden wird dann nicht mehr in Berlin oder Paris oder den anderen Hauptstädten der EU-Mitglieder, sondern in der Zentrale vom angestrebten EU-Superstaat: „Das, was die nationalen Parlamente abgeben, muss beim Europäischen Parlament als oberste Instanz landen.“ Und Türkei (erst kürzlich wegen ihrer Menschenrechtspolitik von der EU selber kritisiert) wie auch die fast schon Diktatur Russland sollen nach Schröders Vorstellungen auch dabei sein: „Das Europa, das ich mir vorstelle, ist ein stärker integriertes, ergänzt um die Mitgliedschaft der Türkei und eine Assoziierung Russlands.“ (Spiegel online, „Streit über Euro-Rettung. Gerhard Schröder nimmt Merkel in Schutz“ vom 3.9.11; aufgerufen am 1.12.11)

Gerhard Schröder — bei „Spiegel online“ (s.o.) lesen wir übrigens auch, daß „der Beitritt Griechenlands unter seiner [gemeint ist Gerhard Schröder] Kanzlerschaft beschlossen wurde – was nach Ansicht vieler Experten Kern der jetzigen Probleme ist.“ — ist ja nicht der einzige, der für die Errichtung eines EU-Superstaates eintritt.

Immer mehr Politiker und mächtige wirtschaftliche Kreise fordern die „Vereinigten Staaten von Europa“. Und je chaotischer die Zustände im Euro-Raum werden, desto vehementer ihre Forderung. Und die armen Menschen, verunsichert und hilflos, werden je schlimmer die wirtschaftliche Krise wird, umso bereitwilliger eine starke Führung akzeptieren; Hauptsache die Führung verspricht ihnen, daß alles wieder gut wird. Nach dem Prinzip strebte auch Hitler an die Macht (siehe Wilhelm Reich: Massenpsychologie des Faschismus; bei Amazon käuflich zu erwerben).

Staat besser als Eigenverantwortung der Menschen?

Es ist aber nicht nur die linksorientierte politische Elite, die der Ansicht ist, die Führung vom Staat könne die Probleme besser lösen als die freie Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen. So denken auch viele in der linksorientierten Kultur-Elite. Erschreckendes Beispiel der links-liberale Film-Regisseur Woody Allen. Er sagt über US-Präsident Barack Obama: „Es wäre toll… wenn er für ein paar Jahre Diktator sein könnte denn dann könnte er eine Menge guter Sachen schnell erledigen.“.

Mal so ein bißchen Diktator, um ein paar Sachen zu erledigen? Das erinnert mich in trauriger Weise an Hitler-Anhänger, die sagen, es sei im Prinzip schon gut, was Hitler so gemacht habe. Halt nicht so viele Juden umbringen…, nicht gegen die ganze Welt in den Krieg ziehen… aber ansonsten alles nicht so schlimm.

Braucht das dumme Volk einen Diktator?

Linkslastige Kreise, die meinen, ein Staat könne besser als die Menschen die anstehenden Probleme lösen, träumten und träumen immer von einem mächtigen Staat. Die politische linksorientierte Elite ist auch oft der Ansicht, daß das einfache Volk nicht wisse, was gut für es sei, deshalb müssten sie für das dumme Volk entscheiden. Am meisten ausgeprägt in menschenverachtenden sozialistischen und kommunistischen Systemen.

Diktatoren wie Stalin oder Mao haben Millionen Menschen getötet, die nicht einsehen wollten, daß die kommunistische Führung besser als die Bürger weiß, was richtig und gut ist. Auch beispielsweise in Kambodscha lief es nicht anders, als linksorientierte Kreise die Macht inne hatten: Satanisch: Kommunist Kaing Guek (Folterchef der Roten Khmer) für Tod von 16.000 Menschen verantwortlich

Als in Kambodscha die Roten Khmer für vier Jahre herrschten, kamen durch Folter, Hinrichtung, Zwangsarbeit und Hungersnöte nach 1975 mehr als 1,8 Millionen Menschen ums Leben.

EU-Superstaat in der Bibel angekündigt

In den Prophezeiungen der Bibel von Daniel und der Offenbarung ist dieser EU-Superstaat mehrfach angekündigt, und er bildet für die Endzeit jenen politischen Kern, aus dem der Antichrist über die Welt herrschen wird. Siehe hierzu Offenbarung Kapitel 13.

Daniel Kapitel 7, Vers 23 oder auch Daniel Kapitel 11, Vers 36: „Der König aber wird schalten und walten, wie er will. Er wird sich einbilden, er sei mächtiger als die Götter, sogar über den höchsten Gott wird er verächtlich reden. Aber das kann er nur, solange Gott es im Zorn über sein Volk zulässt; denn es geschieht alles genau nach Gottes festem Plan.“ [zitiert nach Gute Nachricht Bibel, Stuttgart 2000]

Anzeige

zur Startseite von "Bibel und 2012"bei TwittereMail schreiben