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Heiligen wir uns beim Warten auf das Kommen von Jesus

Woran können wir erkennen, daß Gott die Bibel inspiriert hat? An den vielen Prophezeiungen, die punktgenau eingetreten sind.
Kein Mensch könnte so etwas vollbringen und Hunderte von Jahren vorher prophezeien, was genau eintreten wird. Das kann nur ein intelligenter Gott, der die Zeit in seiner Hand hält.

Und so wie das erste Kommen von Jesus und sein Tod in den Bibel-Prophezeiungen angekündigt wurde, so finden wir in der Bibel jede Menge Prophezeiungen und Ankündigungen für das zweite Kommen von Jesus.

Wir können sicher sein, daß Jesus wiederkommen wird. Das wußte auch der Politiker und ehemalige deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann:

„Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen – unser Herr aber kommt!“
Gustav Heinemann, in den Jahren 1969 – 1974 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, 1950 auf dem Evangelischen Kirchentag

Was heißt jetzt „Heiligen wir uns beim Warten“?

Die Anweisung in Gottes Bibel verlangt von uns, daß wir uns anstrengen, so zu werden wie Jesus, der frei von allen Sünden war.
Bemühen wir uns an jedem Tag, mit jedem Gedanken, in jedem Gebet.
Wir wissen, dass wir ihm (gemeint ist Jesus, Anm. von uns) ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.

[1 Johannes Kapitel 3, Vers 2 – 3]

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Jesus hilft uns

Müssen wir das alleine schaffen? Nein, könnten wir gar nicht.
Wenn wir uns auf uns selber dabei verlassen, scheitern wir immer und immer wieder. Wie oft haben wir uns vorgenommen, die eine oder andere unserer Lieblingssünden nicht mehr zu tun… um früher oder später doch wieder zu versagen (und zu verzagen, weil wir dann von Schuldgefühlen geplagt sind).

In dem Augenblick, wo wir mit aufrichtigem Herzen unsere Sünden bereut und Jesus als unseren persönlichen Retter angenommen haben, sind wir in unserem Kern (das ist Geist nach Gottes Ebenbild) neugeboren. Unsere Seele (Verstand, Bewußtsein, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen…) und unser vergänglicher Körper sind nicht neugeboren. Wir sind in dem Augenblick durch die unverdiente Gnade Gottes für alle Ewigkeit gerettet. Was bedeutet das? Für immer Himmel und niemals Hölle.

Und das tägliche Leben? Gottes Gnade, die wir in dem Augenblick erhalten, wenn wir Jesus als unseren Retter und Herrn annehmen, ist nicht „nur“ Vergebung all unserer (die vergangenen, die gegenwärtigen, ja, sogar die zukünftigen) Sünden, sondern Gottes Gnade ist auch Kraft und Macht. Will sagen: Unser Geist ist vollkommen sauber und rein; wir sind so wie Jesus. Besser wird es nicht mehr werden.
Statt sich also auf seine eigene Kraft (Willensanstrengung) zu verlassen, um nicht mehr zu sündigen (womit wir immer wieder versagen), bitten wir Jesus im Gebet darum, daß es Gottes Gnade ist, die uns helfen möge, nicht mehr zu sündigen.

Wir können (und müssen) uns hinsichtlich unserer Errettung vor der Hölle ausschließlich auf Gottes Gnade der Vergebung unserer Sünden verlassen. Da ist nichts, was wir mit unseren Werken tun könnten.
Ebenso können (und müssen) wir uns ausschließlich auf Gottes Gnade (Kraft, Macht) verlassen, um nicht mehr zu sündigen.

Jesus verlangt ja viel mehr von uns…

Überlegen Sie mal: Bevor Jesus kam, galt das Gesetz Gottes, daß man keinen Ehebruch begehen sollte. Um Ehebruch zu begehen, mußte man als Mann buchstäblich mit einer Frau im Bett gewesen sein (oder wo auch immer man Geschlechtsverkehr miteinander hatte).

Dann kam Jesus. Und was verlangt(e) er von uns Menschen? Viel mehr als das alte Gesetz: „Ihr wisst, dass es heißt: ‚Du sollst nicht die Ehe brechen!‘. Ich aber sage euch: Wer die Frau eines anderen begehrlich ansieht, hat in seinem Herzen schon die Ehe mit ihr gebrochen.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 5, Verse 27 – 28; Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000)

Vor Jesus: man mußte wirklich Geschlechtsverkehr gehabt haben, um Ehebruch begangen zu haben.
Seit Jesus: alleine der Gedanke, das lüsterne Anschauen einer Frau… und man hat Ehebruch begangen.

Welchen Sinn macht das denn? Das ist merkwürdig. Jesus verlangt mehr von uns als das alte Gesetz, das Mose den Menschen gab. Würde Jesus, der für uns am Kreuz gestorben ist, uns auf der anderen Seite derart der Sünde preisgeben, ohne uns Hilfe bereitzustellen? Natürlich nicht. Wir finden diese mächtige, kraftvolle Hilfe in der Gnade, die wir in dem Augenblick erhalten, wenn wir Jesus als unseren persönlichen Retter annehmen.

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