Die Bibel. Von 2012 in die Endzeit

Gemetzel in Syrien. Schwappt Bürgerkrieg nach Libanon über?

Die in Karlsruhe erscheinenden „Badische Neueste Nachrichten“ (E-Datum: 22.10.12) schreiben in einem Kommentar unter der Überschrift „Die Lunte glimmt“:
„Karlsruhe (ots) – Eines hat Syriens Noch-Präsident Assad bereits geschafft: Das Nachbarland Libanon beherrscht die Schlagzeilen und nicht mehr das Gemetzel im eigenen Land. Groß ist die Sorge, der Bürgerkrieg in Syrien könne auch den Zedernstaat erfassen.

Der Mord am Chef des Polizeigeheimdienstes und dessen Begleitern hat die, wenn auch labile, Ruhe im Libanon mit einem Schlag zerstört. Die mühsam austarierte Gewaltenteilung zwischen den verschiedenen Religionsgruppen ist am Ende, wenn es nicht gelingt, die aufgebrachte Volksseele zu beruhigen.

Die Spur des tödlichen Anschlags führt in die syrische Hauptstadt Damaskus. Schon seit langem hat das Assad-Regime die Fäden der Macht auch im Libanon in der Hand. Als selbst ernannte Schutzmacht versucht Syrien, seine Interessen im Nachbarland durchzusetzen.

Assad zieht die außenpolitische Karte, um vom Niedergang im eigenen Land abzulenken. Jetzt reicht ein kleiner Funke, um auch den Libanon im Bürgerkrieg versinken zu lassen. Es fehlt nicht viel, und der aufgestaute Hass bricht sich Bahn. Bibel und Koran geraten im Land der vielen Religionsgemeinschaften rasch inVergessenheit, wenn es um reale Machtansprüche geht.“

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