Das Magahin „Israel heute“ (mit E-Datum vom 27.2.14) berichtet unter der Überschrift „Umfrage: Palästinenser kaufen am liebsten Waren aus Israel“: „Während weltweit Menschenrechtsaktivisten – angeblich im Interesse der Palästinenser – auf den Boykott israelischer Produkte drängen, kaufen die Palästinenser selbst zunehmend Waren aus Israel.
Vertreter der Boykott-Bewegung waren verärgert, dass Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas ihre Anstrengungen, Israel wirtschaftlich unter Druck zu setzen, nicht öffentlich unterstützte. Aber Abbas hatte dafür gute Gründe.
Eine Umfrage der palästinensischen Behörde für Verbraucherschutz offenbarte eine wahrscheinliche Ursache für die Zurückhaltung von Abbas: Die Palästinenser konsumieren gerne israelische Produkte.
Laut der Umfrage, über die die palästinensische Zeitung Al Kuds berichtete, stammen 70 Prozent der Importe in die palästinensischen Autonomiegebiete aus Israel.
Israel beschränkt die Ausfuhr von Waren ins sogenannte Westjordanland (Judäa und Samaria) nicht. Die israelischen Waren konkurrieren dort mit Angeboten aus Europa und aus den arabischen Nachbarstaaten. Die Zeitung zitiert mehrere Händler, die erklären, dass die Palästinenser die israelischen Importe bevorzugen. Sie seien günstiger als die Waren aus Europa, und von weit höherer Qualität als die arabischen Produkte.
Die Umfrage unterstreicht erneut, dass die Boykottbewegung mit ihren Aktionen die Palästinenser viel härter trifft als die Israelis. Boykotte gegen Israel bringen den Friedensprozess nicht voran, selbst wenn dies die ursprüngliche Absicht der Boykott-Initiatoren gewesen sein sollte.“