Mit Datum vom 27. November 2012 berichtet das Magazin „Israel heute“: „Die Überreste des 2004 verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat sind am Dienstag von einem internationalen Expertenteam exhumiert worden. Man versucht herauszufinden, ob Arafat vergiftet worden ist, so wie es viele Palästinenser glauben.
Französische Behörden hatten im August ein Verfahren eingeleitet, das die Umstände des Todes näher untersuchen soll. Ein Schweizer Institut hatte daraufhin eine hohe Konzentration an radioaktivem Material an der Kleidung des Verstorbenen entdeckt, die seine Witwe Suha zur Verfügung gestellt hatte.
Sie war es allerdings auch, die 2004 nach dem Tode ihres Mannes eine Autopsie verweigert hatte, weshalb es den französischen Ärzten bislang nicht möglich war, die Todesursache des in Paris Verstorbenen genau festzulegen. Das für die Exhumierung verantwortliche Schweizer Institut rechnet erst in ein paar Monaten mit einem Ergebnis der Untersuchungen.“