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Explosion von Waffenfabrik Al Yarmuk in Khartoum, Sudan

Das Magazin „Israel heute“ (E-Datum: 26. Oktober 2012) berichtet: „Explosion in Khartoum: Eine gewaltige Explosion in der Waffenfabrik Al Yarmuk erschütterte gestern die sudanesische Hauptstadt.

Gemäß sudanesischen und ausländischen Quellen waren das Riesenfeuer und der dicke Rauch kilometerweit zu sehen. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die sudanesische Regierung machte für die Explosion sofort Israel verantwortlich. Jerusalem gab auf die Behauptungen keine Antwort.

„Die Militärfabrik wurde mit vier Luftangriffen bombardiert“, sagte der sudanesische Informationsminister Ahmed Belal Osman. „Wir behalten uns das Recht vor, die Zeit und das Ziel zu wählen, Israel mit einem Vergeltungsangriff zu überraschen.“

Laut ausländischen Quellen diente die Militärfabrik Al Yarmuk als Umschlagplatz für Waffen und Munition. Aus israelischen Quellen geht hervor, dass diese Waffenindustrie in Khartoum im Dienst des Iran arbeitete. Seit Jahren wurden über den Sudan und durch die Sinai Halbinsel bis in den palästinensischen Gazastreifen Waffen und Raketen geschmuggelt.

Karten: Khartoum im Sudan

Im Jahr 2009 wurde im Nordosten des Sudans ein Waffenkonvoi aus der Luft angegriffen. Auch in diesem Fall wurde Israel sofort beschuldigt, was von Israel ebenso abgelehnt wurde. Es ist kein Geheimnis, das der Sudan als wichtiger Durchgangsweg für Waffenschmuggler des Iran oder der Terrororganisation Al Kaida gilt. Auch in den palästinensischen Medien wurde für die Explosion in Khartoum die israelische Luftwaffe und der israelische Geheimdienst verantwortlich gemacht.“

Internet: „Waffenfabrik in Khartum explodiert: Sudan beschuldigt Israel“ (derStandard.at; aufgerufen am 26.10.12)

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