Russland: Verbot aller „missionarischen Aktivitäten“ außerhalb registrierter Kirchengebäude

(Open Doors, Kelkheim) – Ausländische christliche Studenten gerieten vor Kurzem ins Visier der Behörden, weil sie in Filmaufnahmen von Gottesdiensten im Internet zu sehen waren. Die staatlichen Autoritäten beriefen sich dabei auf das sogenannte „Anti-Missions-Gesetz“, das vor zwei Jahren verabschiedet wurde und alle „missionarischen Aktivitäten“ außerhalb registrierter Kirchengebäude verbietet. Nach diesem Gesetz Angeklagte können zu Geld- und bis zu sechsjährigen Gefängnisstrafen verurteilt werden; Ausländern droht die Abschiebung.

„Die Anklagen sind völlig unrechtmäßig“

Kürzlich wurde zwei afrikanischen Studenten aus einer Pfingstgemeinde im Verwaltungsbezirk Nischni Nowgorod eine Geldstrafe auferlegt und sie wurden angewiesen, das Land zu verlassen, weil sie auf Videos von Lobpreisgottesdiensten zu sehen waren, die jemand in sozialen Medien gepostet hatte. Ihre Kirche „Jesus Embassy“ musste ebenfalls ein Bußgeld bezahlen. Verantwortlich für diese und ähnliche Fälle in der Region ist der russische Geheimdienst FSB, die Nachfolgeorganisation des KGB.

„Die Anklagen wegen illegaler missionarischer Tätigkeit sind völlig unrechtmäßig“, äußerte Vladimir Ozolin, ein Anwalt, der den Verband russischer Pfingstgemeinden vertritt, gegenüber dem Nachrichtendienst Forum 18. „Ich will hoffen, dass diese Fälle auf Dummheit der ‚Siloviki‘ [Sicherheitskräfte] zurückzuführen sind; ansonsten würde dies die Autorität Russlands in der internationalen Gemeinschaft erheblich untergraben.“

Christen als „westliche Spione“ überwacht und eingeschränkt

Russland gehört nicht zu den 50 Ländern auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors, in denen Christen am stärksten für ihren Glauben verfolgt werden, zählt aber zum erweiterten Kreis der Länder, die unter Beobachtung stehen, weil es auch dort Anfeindungen und Restriktionen gegen Christen gibt. Die Regierung betrachtet Gemeinden außerhalb der Russisch-Orthodoxen Kirche als westliche Spione. Es ist wahrscheinlich, dass sie von den Behörden in Zukunft noch stärker überwacht und eingeschränkt werden, als dies bereits geschieht.

Doch während die russische Führung die Weitergabe des Evangeliums auf die staatlich anerkannten Kirchen beschränken möchte, nutzen derzeit über 400 evangelikale Gemeinden im Land die Fußball-Weltmeisterschaft, um Menschen zum Glauben an Jesus einzuladen: Sie bieten eine Übertragung der Spiele in ihren Räumlichkeiten an und verteilen dort biblische Schriften.

Quellen: World Watch Monitor, Open Doors

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Kirgisistan: Pastor aufgrund falscher Anschuldigungen sechs Monate im Gefängnis

(Open Doors, Kelkheim) – Als Muslim aufgewachsen, entschied sich Miran (Name aus Sicherheitsgründen geändert) aus Kirgisistan für ein Leben mit Jesus und wurde Pastor einer kleinen Gemeinde. Doch sein Glaubenswechsel und sein christliches Engagement waren den lokalen Behörden ein Dorn im Auge. Sie schworen, Pastor Miran für lange Zeit ins Gefängnis zu bringen. Schließlich erwirkten sie mit der falschen Anschuldigung, ein Schulmädchen sexuell belästigt zu haben, seine Verhaftung. Obwohl Beweise für Pastor Mirans Unschuld vorlagen, war er sechs Monate inhaftiert, bis das Gericht ihn freisprach.

Verleumdung mit Folgen

Der Prozess und besonders der Vorwurf eines so schrecklichen Verbrechens belasteten Pastor Miran sehr. Seit seiner Freilassung ist nun über ein Jahr vergangen, doch noch immer leiden er, seine Frau und ihre fünf Kinder unter dem Vorfall und seinen Folgen. Die Behörden und die lokale Bevölkerung setzen Pastor Miran weiterhin unter Druck, bedrohen und beschimpfen ihn. Trotz erwiesener Unschuld wirken die unhaltbaren Verdächtigungen nach, die Leute sagen: „Wenn er den Islam verraten hat, hat er vielleicht auch andere schlimme Dinge getan.“

Zunehmender Druck auf Christen

Kirgisistan ist eine parlamentarische Republik und damit nominell die einzige Demokratie Zentralasiens. Christen, die etwa fünf Prozent der Bevölkerung ausmachen, haben in dem bergigen Binnenstaat mehr Freiheiten als in den anderen Ländern der Region. So ist Kirgisistan als einziger zentralasiatischer Staat derzeit nicht unter den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex aufgeführt, in denen Christen am stärksten verfolgt werden, sondern gehört zum erweiterten Kreis der „Länder unter Beobachtung“. Obgleich es den christlichen Gemeinden in Kirgisistan insgesamt besser geht als in den Nachbarländern, erfahren auch hier Christen Verfolgung. Besonders schwer haben es Christen muslimischer Herkunft. Sie werden häufig von ihrem Umfeld – Familie, Freunde und Gesellschaft – massiv bedrängt, um sie zum Widerruf ihres Glaubens zu bewegen. Zudem erhöhen die Behörden zunehmend den Druck auf Christen. Bitte beten Sie für Pastor Miran, seine Familie und die anderen Christen in Kirgisistan!

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen in Kirgisistan stellen!

  • Bitte beten Sie für Pastor Miran und seine Familie, dass sie in dieser belastenden Situation ganz besonders die Nähe und Hilfe Jesu erleben.
  • Beten Sie für Pastor Mirans Gemeinde, die ebenfalls unter Druck steht. In den vergangenen Monaten störten zweimal Vertreter der Behörden und muslimische Autoritäten den Gottesdienst mit Beschimpfungen und Drohungen.
  • Beten Sie für die Nachbarn und das Umfeld: dass Misstrauen und Feindseligkeit einer Offenheit für das Evangelium weichen und Jesus Pastor Mirans Gemeinde als seine Zeugen gebraucht.
  • Beten Sie für die kirgisischen Gemeinden um Mut, Weisheit und Standhaftigkeit.

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Iranischer General: „Israel klaut unsere Wolken“

Am Dienstag, dem 3. Juli 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Israel scheint an allem Schuld zu sein. So beschuldigte gestern ein iranischer General den jüdischen Staat, an der anhaltenden Dürre in seinem Land verantwortlich zu sein, in dem es verhindere, dass die Wolken über dem Iran Regen ablassen.

Der Klimawechsel im Iran sei sehr verdächtig, sagte Brigadegeneral Gholem Reza Jalali, Chef der iranischen Zivilverteidigung, auf einer Pressekonferenz, wie die iranische Nachrichtenagentur ISNA berichtete.

„Bei dem Klimawandel sind ausländische Einflüsse mit im Spiel, soll Jalali gesagt haben, wobei er sich auf eine iranische wissenschaftliche Studie bezog. „Israel und ein weiteres Land in der Region haben sich zusammengeschlossen, um sicher zu gehen, dass die Wolken über dem Iran keinen Regen ablassen. Wir haben es hier mit einem Diebstahl von Wolken und Schnee zu tun“, sagte er. Dabei bemerkte er, dass alle über 2200 Meter hohe Berge in der Region zwischen Afghanistan und dem Mittelmeer mit Schnee bedeckt seien, nur die Berge im Iran nicht.

Der iranische meteorologische Dienst selbst reagierte allerdings mehr als skeptisch auf die Beschuldigungen des Generals. Der Vorsitzende des iranischen Wetterdienstes sagte: „General Jalali ist wahrscheinlich im Besitz von Dokumenten, die mir unbekannt sind. Aber wissenschaftlich betrachtet ist es nicht möglich, dass ein Land Wolken oder Schnee stehlen kann. Der Iran leidet an einer anhaltenden Dürre, was ein globaler Trend ist, der nicht nur den Iran betrifft“, erklärte er weiter.

„Fragen wie diese zu erheben trägt nicht zur Lösung unserer Probleme bei, sondern hält uns davon ab, die richtigen Lösungen zu finden“, sagte er in Bezug auf die Aussagen des iranischen Generals.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass iranische Offizielle andere Länder beschuldigten, ihnen den Regen gestohlen zu haben. Der ehemalige iranische Präsident Ahmadinedschad beschuldigte im Jahr 2011 westliche Länder, Pläne zu entwerfen, um in Iran eine Dürre auszulösen. Dabei würden europäische Länder eine besondere Ausrüstung benutzen, die Wolken dazu zu bringen, ihr Wasser auf ihren Kontinent fallen zu lassen.

Man kann in der iranischen Anschuldigung vielleicht auch etwas Positives sehen, die iranische Anerkennung, dass Israel immer wieder für neue technologische Entwicklungen gut ist. Erst vor kurzem hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem iranischen Volk Hilfe angeboten, die Wasserprobleme des Landes zu lösen. So wird diese neue Beschuldigung in Israel wohl mit einem Lächeln aufgenommen worden sein.“

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Nigeria: Massaker an Christen im Bundesstaat Plateau

(Open Doors, Kelkheim) – Vom 21. bis 25. Juni 2018 kam es zu mehreren tödlichen Angriffen von Fulani-Viehhirten auf etwa ein Dutzend christliche Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau. Eine genaue Anzahl der Ermordeten liegt noch nicht vor. Die bislang bekannten Details lassen einen der schwersten Angriffe der letzten Jahre auf die christliche Gemeinde erkennen. Mindestens 200 Christen verloren ihr Leben, viele grausam niedergemetzelt. Die anfangs angegebene Zahl von 86 Ermordeten musste in den letzten Tagen immer wieder nach oben korrigiert werden. In der betroffenen Region wurde eine Ausgangssperre verhängt.

Bundesstaat Plateau an der Grenzlinie zwischen Scharia-Staaten und christlichem Süden

Gegenüber World Watch Monitor berichtete eine Quelle: „Was dieses Wochenende geschehen ist, geht weit über Siedler-Hirten-Streitigkeiten hinaus. Es zeigt den Plan der Angreifer, Nigeria zu islamisieren. Die meisten Opfer schliefen, während die Fulani ihre Dörfer überfielen und sie ermordeten.“ Die jüngsten Angriffe sind eine Fortsetzung der seit Jahren andauernden Überfälle der muslimischen Viehhirten auf zumeist christliche Siedler – mit der immer gleichen Vorgehensweise. Die Hirten treiben ihr Vieh auf das Land christlicher Dörfer, um Konflikte zu provozieren, die seitens der oft mit modernen Waffen hochgerüsteten Fulani dann gewaltsam ausgetragen werden.

Westliche Medien stellen dies oft als Streitigkeiten zwischen Bauern und Viehhirten dar. Die Vorfälle vom Wochenende folgen jedoch einer Vertreibungs- und Vernichtungsstrategie. Die Angriffe und Morde haben nur vorgeblich mit Weidegründen zu tun, denn Überfälle auf Gottesdienste weisen auf eine andere Agenda hin. Darauf haben Sprecher der Christlichen Vereinigung Nigerias (CAN) viele Male hingewiesen. Die Konflikte im Bundesstaat Plateau zwischen den nördlichen Scharia-Staaten und dem mehrheitlich christlichen Süden stehen für ein Land in der Zerreißprobe.

Unvorstellbare Gewalt

Nach bislang vorliegenden Informationen wurden etwa 120 Christen, die an der Beerdigung eines Mitglieds der Church of Christ in Nations teilgenommen hatten, auf ihrem Rückweg nach Hause überfallen und zu Tode gehackt. Ein weiterer Angriff auf das Dorf Gana Ropp führte zur Ermordung von Rev. Musa Choji, dem Pastor der Assembly of God Church, sowie dessen Frau und Sohn. Das Dorf Gidin Akwati wurde völlig niedergebrannt. Dorfbewohner halten sich noch immer im Busch versteckt. Ein Pastor der Evangelical Church Winning All, der unerkannt bleiben möchte, berichtete, dass sein Dorf Nghar im Distrikt Gashes komplett gebrandschatzt wurde, mehr als 100 Menschen seien dabei getötet worden. Etwa 50 schwer bewaffnete Fulani-Hirten hätten gegen 3.30 Uhr morgens das Dorf umzingelt. Sie brannten alle Häuser und zwei Kirchen nieder. Nur wenige Menschen konnten fliehen. Von der Familie seiner Frau seien 14 Menschen ermordet worden. Besucher ihrer Familie wurden ebenfalls getötet, insgesamt 27 Menschen in einem Haus. World Watch Monitor erfuhr, dass am Tag des Angriffs nur zwei Soldaten und ein Polizist im Dorf waren. Die Zusicherung von Präsident Buhari, der noch im März die Region besucht und mehr Schutz versprochen hatte, wurde nicht eingehalten.

Behauptungen, dass diese Überfälle eine Vergeltungsaktion der Fulani wegen gestohlenen Viehs gewesen seien, wies der Pastor zurück. „Wir leben in Frieden mit ihnen. Wir haben nicht einen von ihnen getötet. Sie dagegen ermorden unsere Leute einen nach dem anderen. Wir haben sie immer bestattet und sind unseres Weges gezogen. Wegen der andauernden Unsicherheit können unsere Leute hier ihr Land nicht mehr bestellen.“

Open Doors bittet um Gebet für die trauernden Familien

Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert Nigeria aktuell auf Platz 14 (Vorjahr: 12) unter den Ländern, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Wegen der jüngsten Vorfälle und der seit Jahren zunehmenden Gewalt bittet Open Doors um Gebet für die trauernden Familien und besonders auch für die Christen in der Region und dafür, dass die Gewalt nicht weiter eskaliert, sondern Frieden geschaffen wird.

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Was wird aus den iranischen Militärbasen in Syrien?

Unter der Überschrift „Trump gibt angeblich „Grünes Licht“ für israelische Angriffe gegen iranische Truppen“ schrieb das Magazin „Israel heute“ am Freitag, dem 29. Juni 2018: „Wenn sich US-Präsident Donald und der russische Präsidemt Vladimir Putin am 16 Juli im finnischen Helsinki treffen werden, wird Syrien das Haupthema in den Gesprächen sein. Insbesonders die Entfernung der iranischen Truppen aus Syrien.

Amerikanischen diplomatischen Quellen zufolge, die von der in London erscheinenden arabischsprachigen Zeitung Al-Hayat zitiert wurden, ist Trump bereit, Bashar Assad in Damaskus an der Macht zu lassen. Aber er fordert einen vollständigen Abzuf der iranischen Truppen und seiner Verbündeten Kräfte aus dem Land.

Das ist etwas, das die Russen vermutlich ermöglichen können. Und wenn nicht, würde Trump angeblich Israel „grünes Licht“, die Iraner zu „erleuchten“, „wo und wie auch immer Israel es wünscht“, so die Quelle.

Israel hat immer unnachgiebig zu verstehen gegeben, dass die iranischen Militärbasen, die in den letzten Jahren in Syrien errichtet wurden, eine inakzeptable und existenzielle Bedrohung für den jüdischen Staat darstelle. Israel hat sogar seine traditionelle Politik der Mehrdeutigkeit aufgegeben, in dem es gestand, zahlreiche verheerende Luftangriffe auf iranische Stützpunkte in der Umgebung von Damaskus ausgeführt zu haben.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass die Russen, die diese israelischen Angriffe mit ihren in Syrien stationierten Luftstreitkräften und Verteidigungsanlagen verhindern hätten können, stattdessen ein Auge zudrückten. Dies trotz der Tatsache, dass sich die Russen und die Iraner aus dem gleichen Grund in Syrien aufhalten, Assad an der Macht zu halten und das zerbrochene Land unter seiner Herrschaft wieder zu vereinen.“

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Hilfsgüter aus Israel für Syrien in nächtlicher Aktion

Am Freitag, dem 29. Juni 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Rund 120.000 syrische Zivilisten haben seit Beginn der Angriffe der Armee Assads auf Daraa ihre Häuser verlassen und sich in die Nähe der Grenze zu Israel begeben. Der Flüchtlingsstrom hält weiter an. Die israelische Armee machte klar, dass sie die Grenze für die Syrer nicht öffnen werden.

Um den syrischen Flüchtlingen zu helfen, hat die israelische Armee in der vergangenen Nacht hunderte Tonnen an Hilfsgütern an vier verschiedenen Orten in der Nähe syrischer Flüchtlingslager gebracht.

Darunter befinden sich rund 300 Zelte, 13 Tonnen Lebensmittel, 15 Tonnen Babynahrung, drei Paletten mit Medikamenten sowie 30 Tonnen Kleidung und Schuhe.

Die Hilfsgüter wurden in einer nächtlichen Operation an vier verschiedene Orte gebracht, in unmittelbarer Nähe zu Flüchtlingslagern. Die israelische Armee betonte, dass sie eine Grenzöffnung für die syrischen Flüchtlinge nicht ermöglichen können, die Armee werde weiterhin hinter den sicherheitsinteressen Israels stehen, sagte ein Sprecher.

Schon seit einigen Jahren gibt die israelische Armee humanitare Hilfe an die Syrer. Im Rahmen des Projekts „Guter Nachbar“ werden verletzte syrische Zivilisten in israelischen Krankenhäusern behandelt.“

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Irak: Junge Christen lassen die Schrecken der Vergangenheit hinter sich

(Open Doors, Kelkheim) – Open Doors ist zu Besuch in Sharafiyah, einem kleinen, unscheinbaren Dorf im Nordirak. Rund 20 junge Christen haben sich versammelt, um Lina (Name aus Sicherheitsgründen geändert) zuzuhören. Die erfahrene Mitarbeiterin hält regelmäßig Seminare, hauptsächlich für Kinder- und Jugendmitarbeiter. 80 % der Christen sind in den letzten 25 Jahren aus dem Irak geflohen. Lina weiß: Ihre Aufgabe ist ein wichtiger Baustein, um das Überleben der christlichen Gemeinschaft im Irak zu ermöglichen.

Auf der Suche nach Vorbildern und Zukunftsperspektiven

Viele junge Iraker wünschen sich ein Leben nach westlichem Vorbild. Auch darum geht es im Seminar: Worin ähneln sich die Wünsche, wobei gibt es Unterschiede zu den jungen Christen im Westen? „Wir haben hier keine Sicherheit“, bemerkt ein Teilnehmer. Immer wieder entschließen sich Christen, aus diesem Grund das Land zu verlassen – auch nach dem Ende der IS-Herrschaft.

Eine junge Frau bewundert den Fußballer Cristiano Ronaldo: „Ich bin beeindruckt davon, wie er so hart gearbeitet hat, um dorthin zu gelangen, wo er jetzt steht.“ Ein willkommenes Vorbild in einem Land, das durch Krieg und Verfolgung tief gezeichnet ist. Hinzu kommt das Gefühl: „Die Welt weiß gar nicht, dass es im Irak Christen gibt. Sie wissen nur, dass hier Bomben hochgehen.“ Immer wieder lenkt Lina das Gespräch auf den Glauben an Gott, mit dem alles möglich ist. Die Jugendlichen saugen die Ermutigung förmlich auf. Der 29-jährige Sergios sagt: „Genau das muss ich hören; das muss der Irak hören!“

„Die Kirche lebt durch die Jugend“

Später übernimmt ein Priester einen Seminarteil. Er erklärt: „Wir sind durch eine dunkle, schwierige Zeit gegangen. Ich hoffe, mit diesem Seminar können wir den Jugendlichen neues Vertrauen zur Kirche vermitteln und sie können sich erholen von dem, was sie durchmachen mussten. Die Kirche lebt durch die Jugend, ohne sie gäbe es hier kein Leben. Wir wollen, dass sie stark genug werden für alle Gefahren – solche wie die, die hinter uns liegen.“

Sally musste vor dem IS fliehen. Sie erklärt dankbar: „Ich nehme hier teil, weil ich weiß, dass ich Talente habe. Die möchte ich entwickeln und ganz neu einsetzen!“ Open Doors unterstützt zahlreiche Projekte wie dieses, um die Christen im Irak zu ermutigen und den Wiederaufbau der Gemeinde zu unterstützen.

Bitte beten Sie für die Christen im Irak

  • Beten Sie für die Teilnehmer solcher Seminare, dass sie Hoffnung für ihr Land schöpfen und mutig ihre Begabungen für Gottes Reich einsetzen.
  • Beten Sie für alle Mitarbeiter, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern: dass sie die Liebe Gottes vermitteln können und schon die Kleinsten einen starken Glauben entwickeln.
  • Beten Sie um Einheit zwischen den verschiedenen Konfessionen.
  • Beten Sie, dass der Wiederaufbau in den ehemaligen IS-Gebieten gut vorankommt und die Christen künftig geschützt werden.

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Heute Abend: Prinz William landet in Israel

Am Montag, dem 25. Juni 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Zum ersten Mal überhaupt wird heute Abend ein Mitglied der britischen Königsfamilie offiziell den Staat Israel besuchen. Gegen 18:20 Uhr Ortszeit wird Prinz William auf dem Ben Gurion Flughafen erwartet. Dann geht es nach Jerusalem ins berühmte King David Hotel, in der sich zur Zeit des britischen Mandats einige Abteilungen der Mandatsregierung befunden haben, auf die am 22.Juli 1946 die von Menachem Begin geleiteten jüdischen Untergrunds-Organisation „Irgun“ einen Bombenanschlag ausgeführt hatte.

Es handelt sich um den ersten offiziellen Besuch der Königsfamilie, denn der Vater von William, Prinz Charles, nahm bei den Beerdigungen der ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Itzhak Rabin und Shimon Peres teil.

Prinz William, genauer gesagt der Herzog von Cambridge, wird nach seinem Besuch in Jordanien (siehe Video) von Amman aus in Israel eintreffen, wo er vom israelischen Tourismus-Minister Yariv Levin und dem Knesset-Abgeordneten Amir Ohana empfangen werden wird. William wird während seines gesamten Aufenthaltes im King David Hotel in Jerusalem wohnen. Der Zeitplan des Besuches ist sehr eng und wird morgen früh mit einem Besuch des Holocaust Museums Yad Vashem beginnen. Anschließend wird sich der Prinz mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seiner Frau im Wohnsitz des Ministerpräsidenten treffen. Danach steht dann ein Treffen mit dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin auf dem Programm.

Am Nachmittag wird Prinz William dann einem Fußballspiel mit jüdischen und arabischen Kindern beiwohnen. Prinz William ist der Präsident des englischen Fußballverbandes, der Football Association (FA).

Danach geht es dann weiter nach Tel Aviv, wo sich der Prinz am Frishman-Strand mit Beach-Volleyball-Spielern treffen wird und auch den Bademeister in seiner Bude besuchen wird.

Am Abend findet dann ein Treffen mit den Mitarbeitern der britischen Botschaft im Haus des Botschafters in Ramat Gan statt.

Nach der Nacht in Jerusalem wird der Mittwoch ebenfalls in Tel Aviv beginnen. prinz William wird auf dem Rotshild-Boulevard spazieren gehen und sich bei einem Saft vom ersten Kiosk der Stadt mit der Gewinnerin des Eurovision SOng Contest, Neta Barzilai, treffen. Danach trifft er sich mit israelischen Startups. Der Besuch in Tel Aviv wird mit einem Kaffee und einem Treffen mit sozialen Organisationen auf dem Dach des historischen „Beit Ha Ir“, das damals als Rathaus der Stadt Tel Aviv diente, beendet.

Am Mittwoch Mittag wird Prinz William nach Ramallah fahren, wo er von Palästinenserchef Mahmud Abbas empfangen werden wird. Damit beginnt sein Besuch der „besetzten palästinensischen Gebiete“, wie er vom britischen Königshaus bezeichnet wird, was in Israel auf zahlreiche Kritik gestoßen war.

Am Donnerstag wird der Prinz die Altstadt von Jerusalem besuchen, ohne israelische Begleitung. Auch wird William den Ölberg und das Grab seiner Ur-Großmutter besuchen. Dann wird er an die Klagemauer gehen. Der Besuch der jerusalemer Altstadt fällt ebenfalls unter der Kategorie des „Besuchs der besetzten palästinensischen Gebiete“. Danach fliegt Prinz William zurück nach London.

Der Besuch im Nahen Osten wurde von der Großmutter des Prinzen initiiert, Königin Elisabeth. Das britische Königshaus bemüht sich, politisch neutral zu sein, was in diesem Fall wohl nicht unbedingt gelungen zu sein scheint. Denn der Besuch von Prinz William hat dadurch, dass das Königshaus die Altstadt Jerusalems nicht als einen Teil Israels, sondern als „besetzte palästinensische Gebiete“ betrachtet, viel politische Bedeutung bekommen. Dennoch ist man in Israel zufrieden, zum 70. Geburtstag des Staates Israel durch den Besuch die Anerkennung des britischen Könighauseses zu bekommen.“

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Israelische Luftwaffe schiesst Patriot-Rakete auf Drohne aus Syrien

Am Sonntag, dem Sonntag, 24. Juni 2018, berichtete das Magazin „Israel heute„: „Die israelische Luftwaffe hat heute Mittag eine Patriot-Rakete auf eine Drohne abgefeuert, die auf dem Weg von Syrien nach Israel war. Nach dem Abschuss der Rakete habe sich die Drohne wieder zurückgezogen, erklärte ein Sprecher der israelischen Armee.

Die Drohne ist von der Patriot-Rakete nicht getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich in den nördlichen Golanhöhen, eine Region, die vom syrischen Präsidenten Assad kontrolliert wird.

Der Abschuss der Patriot-Rakete konnte von der nordisralischeמ Stadt Tzfat (Safed) gesehen werden.

Der israelische Armeesprecher erklärte weiter, dass das Luftverteidigungssystem die Bedrohung noch vor ihren Erreichen des israelischen Luftraumes registriere. „Die Armee erlaubt keine Verletzung der israelischen Souveränität im Luftraum des Staates Israel und wird gegen jeden Versuch, den Bürgern Israels zu schaden, vorgehen“, sagte der Sprecher.“

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Christen wurden in Ägypten während des Ramadan schikaniert und verfolgt

(Open Doors, Kelkheim) – „Für mehr als zwei Stunden wurde ich auf einer Polizeistation festgehalten, man behandelte mich äußerst erniedrigend und dabei habe ich überhaupt nichts getan.“ Hani Shamshoun Girgis (31) wurde von der ägyptischen Polizei durchsucht und verhaftet, nur weil er Christ ist und deshalb während des Ramadan nicht fastet. Es gab mehrere solcher Zwischenfälle in Ägypten in den letzten Tagen des Fastenmonats.

Verhaftet als Christ und Fastenbrecher

Kairo, Haltestelle Giza. Hani war auf dem Weg zu seiner Arbeit bei der Zeitung „Tahrir“, als ihn ein Polizist anhielt. Er überprüfte seine Papiere, die Hani als Christ auswiesen. Der Beamte begann seine Tasche zu durchsuchen. „Darin war eine Wasserflasche. Als der Polizist sie fand, wurde er zornig“, berichtet Hani.

„Er nahm mir meinen Ausweis ab und verlangte von mir, ihm zu folgen. Als ich mich widersetzte und fragte, wohin er mich bringen würde, beschimpfte er mich und befahl mir, ich solle still sein – als ob ich ein Verbrecher wäre.“ Auf der Polizeistation angekommen erfuhr Hani, dass die Wasserflasche der Grund für seine Verhaftung war.

„Warum hast du während des Ramadan eine Flasche mit Wasser bei dir?“, verhörten die Polizisten ihn. „Ich antwortete ihnen, ich sei Christ und faste deshalb auch nicht“, erinnert sich Hani, „aber sie beschimpften mich nur und sagten, ich müsse bis zum Abend bleiben und dürfe mich nicht hinsetzen.“ Das war der Moment, als Hani seinen Chefredakteur bei „Tahrir“ anrief. Dieser kam und sorgte dafür, dass Hani nach zwei Stunden endlich freikam.

Essen und trinken bringt ägyptische Christen in Schwierigkeiten

Ähnliche Berichte erreichen Open Doors auch aus Helwan im Großraum Kairo, wo der christliche Fahrer eines Minibusses überfallen und verletzt wurde, nachdem er Tee getrunken hatte. Und in Beni Ibrahim, einem Dorf im Gouvernement Asyut, verprügelte eine Gruppe junger Männer den Farmer Adel Ayoub, weil er Wasser getrunken und sich als Christ zu erkennen gegeben hatte.

Erst 2016 verkündete das ägyptische Fatwa-Amt, ein der Regierung unterstehendes Zentrum für islamische Rechtsfragen, essen und trinken sei während des Ramadan nicht mehr Teil der eigenen freien Entscheidung – es sei vielmehr ein Angriff auf den Islam.

Bitte beten Sie für die Christen in Ägypten

  • Beten Sie für die ägyptischen Christen, dass sie trotz der Anfeindungen den Mut haben, weiterhin offen zu ihrem christlichen Glauben zu stehen.
  • Beten Sie für Einheit unter den Christen und unterschiedlichen Kirchen in Ägypten, damit sie ein Zeichen der verbindenden Liebe Gottes sein können.
  • Beten Sie, dass Jesus Christus vielen Muslimen mit seiner befreienden Kraft begegnet – gerade jetzt, in dieser Zeit nach dem Ramadan.

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Israelische Armee reagiert auf Drachenterror

Am Montag, dem 18. Juni 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Israelische Armee reagiert auf Drachenterror“: Die israelische Armee hat in der vergangenen Nacht auf den nicht endenden Drachenterror aus den Gazastreifen reagiert und neun Ziele der Hamas angegriffen. Die Angriffe wurden von Kampfflugzeugen der israelischen Luftwaffe ausgeführt. Unter den Zielen befanden sich eine Fabrik zur Herstellung von Munition und zwei militärische Anlagen der Hamas im nördlichen Gazastreifen.

Ein israelischer Armeesprecher erklärte, dass man die Terroristen mehrere Male davor gewarnt habe, mit dem Drachenterror fortzufahren. Dazu kamen in den letzten Tagen auch Heliumballons, an denen Sprengkörper angebracht waren, die für die israelischen Bürger im Grenzgebiet eine große Gefahr darstellen. „Die Angriffe wurden als Reaktion auf die Feuerdrachen und die mit Sprengstoff bestückten Ballons ausgeführt. Dies sind Terrorakte, die die israelische Bevölkerung im Süden des Landes gefährden und großen Schaden auf israelischem Gebiet anrichten“, sagte der Sprecher.

Erst gestern landete einer dieser Ballons in einem Hof eines Hauses. Ein Kind, das den Ballon in einem Baum sah, konnte in letzter Minute von seinem Großvater davon abgehalten werden, den Ballon in die Hand zu nehmen.

Am frühen Morgen gab es im Grenzgebiet zum Gazastreifen einige Raketenalarme. Berichten der israelischen Armee zufolge wurden drei Raketen registriert, die aus dem Gazastreifen auf israelisches gebiet abgeschossen wurden, EIne der Raketen explodierte jedoch noch immerhalb des Gazastreifens. Die anderen beiden Raketen landeten auf freiem Feld ohne Schaden anzurichten.

Es hat keine Berichte über Verletzte durch die israelischen Angriffe im Gazastreifen gegeben.“

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Algerien: Drei Kirchen überraschend wiedereröffnet

(Open Doors, Kelkheim) – In Algerien haben Behörden drei Kirchengebäude überraschend wieder zur Nutzung freigegeben. Es handelt sich um Kirchen in Oran, Ain Turk und El Ayaida, die zwischen November 2017 und Februar 2018 aufgrund behördlicher Anordnungen schließen mussten. Die Wiedereröffnung ist für viele algerische Christen ein erstes Hoffnungszeichen, nachdem die Regierung durch eine Reihe von Maßnahmen ihre Glaubensfreiheit empfindlich eingeschränkt hatte.

Keine Begründung für Wiedereröffnung

Rachid Seghir betreut als Pastor sowohl die Hauptkirche in Oran als auch die beiden anderen, die jeweils ca. 30 km von der Stadt entfernt liegen. Am 10. Juni 2018 wurde er telefonisch auf die Polizeiwache einbestellt. Dort wies man ihn an, einen Bescheid zu unterzeichnen, der die Wiedereröffnung des Kirchgebäudes anordnet. Dazu sagt er sichtlich bewegt: „Es fiel mir schwer zu glauben, denn mit einer solch positiven Überraschung hatte ich überhaupt nicht gerechnet!“ Seghir blieb zunächst misstrauisch, ähnlich wie die umgehend informierten Gemeindemitglieder. Doch bereits 45 Minuten nach dem Anruf von der Polizei entfernten drei uniformierte Beamte wortlos das amtliche Siegel von der Kirchentür. Auch die schriftliche Anordnung lieferte keinerlei Begründung für die Wiedereröffnung.

Kirchenschließungen widersprechen Verfassung und Menschenrechten

Pastor Seghir erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten ohne Angst vor neuen Bedrohungen wieder aufnehmen können. Wir hoffen, dass alle Kirchen legalisiert werden und in Frieden und Freiheit arbeiten können.“ Auch L’Eglise Protestante d’Algerie (EPA), der Dachverband von 45 protestantischen Kirchen in Algerien, hat die Entscheidung zur Wiedereröffnung der drei Kirchen begrüßt. In einer Erklärung vom 12. Juni dankte die EPA „all jenen, die auf die eine oder andere Weise durch ihre Unterstützung dieses glückliche Ereignis möglich gemacht haben“.

Gleichzeitig betont die EPA: „Diese drei Kirchen sind […] willkürlich von den Behörden geschlossen worden, so dass ihre Mitglieder daran gehindert wurden, Gott frei anzubeten. Dies ist eine klare Missachtung der algerischen Verfassung und der Menschenrechte.“

Von insgesamt sechs seit November 2017 geschlossenen Kirchen bleiben drei weiterhin geschlossen, außerdem eine Kindertagesstätte. Die Regierung begründet ihr Vorgehen mit Sicherheitsmängeln und fehlende Genehmigungen. Die EPA weist die Vorwürfe jedoch zurück und erklärte, die Regierung setze lediglich das Gesetz von 2006 zur Regelung nicht-muslimischer Gottesdienstes um. Es schreibt eine Genehmigung für Gebäude vor, in denen nicht-muslimischen Gottesdienst durchgeführt werden sollen.

Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert Algerien auf Platz 42 unter den Ländern, in denen Christen am härtesten verfolgt werden.

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Engel sind Diener und Boten. Jesus ist der Herr

Lassen Sie sich nicht die Engel als anbetungswürdige Himmelswesen andrehen. Engel sind von Gott geschaffen. Sie sind Teil der Schöpfung. Wir sollen Gott, den Schöpfer, und nicht seine Schöpfung anbeten.

Im Zusammenhang mit dem zweiten Kommen von Jesus am Ende der Endzeit lesen wir in Gottes Wort, daß sich alle Engel vor Jesus ihn huldigend verneigen werden:

„Weiter sagt er von der Zeit, in welcher er den Erstgeborenen wiederum (= zum zweitenmal) in die Menschenwelt einführen wird: »Alle Engel Gottes sollen vor ihm huldigend sich neigen (oder: anbetend niederfallen).«“ (Hebräer Kapitel 1, Vers 6; Menge Bibel)

Engel sind Diener und Boten. Jesus ist der Herr. Lassen Sie sich Jesus nicht kleinreden.

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Netanjahu: „Das iranische Regime ruft „Tod für Israel“. Als Antwort ruft Israel: Leben für das iranische Volk.“

Unter der Überschrift „Netanjahu bietet an, „unzählige“ iranische Leben mit israelischer Wassertechnologie zu retten“ berichtet das Magazijn „Israel heute“ am Montag, dem 11. Juni 2018: „In einem rund zwei Minuten langen Video bot Ministerpräsident Benjamin Netanjahu der iranischen Bevölkerung am Sonntag Israels Hilfe bei den Problemen der Wasserversorgung im Iran an. Israelische Wassertechnologien könnten „unzählige iranische Leben“ vor dem „grausamen und tyrannischen Regime, das ihnen lebenswichtiges Wasser verweigert“, retten.

Das nicht alltägliche Video, das unter anderem auf der persichen Intenetseite des Staates Israels veröffentlicht wurde, beginnt damit, dass Ministerpräsodet Netanjau sich ein Glas frisches Wasser eischänkt und trinkt. Dann wendet er sich an des iranische Volk:

„Heute werde ich dem Iran ein beispielloses Angebot unterbreiten. Es hat mit Wasser zu tun. Israel steht zu den Menschen im Iran und deshalb möchte ich helfen, unzählige iranische Leben zu retten. Hier ist, wie „, sagte er.

Er zitierte eine Meldung der iranischen meteorologische Behörde, wonach fast 96 Prozent des Irans unter Dürre leidet, und erwähnte einen ehemaligen iranischen Landwirtschaftsminister, der erklärt hatte, dass 50 Millionen Iraner aufgrund von Umweltschäden aus ihren Häusern gedrängt werden könnten. Netanjahu beschuldigte Teherans theokratisches Regime dafür.

„Millionen von iranischen Kindern leiden unter Misswirtschaft, Inkompetenz und dem Diebstahl lebenswichtiger Ressourcen durch das iranische Regime“, sagte er und erklärte, dass die durch Teheran verursachten Mängel durch den Einsatz israelischer Technologien und Lösungen behoben werden könnten.

„Israel hat jetzt auch Wasserprobleme. Wir haben Spitzentechnologien entwickelt, um diese anzugehen. Israel recycelt fast 90% seines Abwassers. Das ist weit mehr als jedes andere Land auf der Welt „, sagte er.

„Israel hat das Wissen, um eine Umweltkatastrophe im Iran zu verhindern. Ich möchte diese Informationen mit den Menschen im Iran teilen. Leider verbietet der Iran Israelis den Besuch, also müssen wir kreativ werden „, fuhr er fort.

„Wir werden eine persische Internetseite starten, auf der detailliert beschrieben wird, wie die Iraner ihr Abwasser recyceln können. Wir werden zeigen, wie iranische Bauern ihre Ernte retten und ihre Familien ernähren können „, versprach der Ministerpräsident.

„Das iranische Regime ruft „Tod für Israel“. Als Antwort ruft Israel: Leben für das iranische Volk. Die Menschen im Iran sind gut und anständig. Sie sollten so einem grausamen Regime nicht alleine gegenüber stehen. Wir sind bei Euch. Wir werden helfen, damit Millionen von Iranern nicht leiden müssen. Der Hass des iranische Regimes wird den Respekt und die Freundschaft zwischen unseren beiden Völkern nicht beenden „, sagte er am Ende des Videos.“

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Israel in den Prophezeiungen der Bibel: Früchte aus Israel für alle

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Gott gewinnt. Weltweit und in Ihrem Leben

Gott gewinnt und sein Königreich wächst weltweit. Atheistische Länder, die vehement Gott zu verdrängen versuchten, gibt es nicht mehr. Gebete haben zum Ende der sozialistischen DDR-Diktatur geführt. Und China, über Jahrzehnte massiv am Wirken, um Jesus und die Bibel zu unterdrücken, entwickelt sich zur größten christlichen Nation, weil immer mehr Chinesen zu Jesus finden.

Oder denken Sie an die Juden. Die düster dämonisch geführte Nazi-Diktatur versuchte, die Juden, Gottes geliebtes Volk, auszurotten. 6 Millionen Juden wurden bestialisch umgebracht. Und was geschah nach diesen noch nie in der Menschheitsgeschichte dagewesenen Gräueln? Drei Jahre nach Ende der Juden-hassenden Nazi-Herrschaft fand die nicht für möglich gehaltene Staatsgründung vom Judenstaat in Israel statt. Gott am Wirken. Der Teufel verliert.

„Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.“ (Epheser Kapitel 6, Vers 12; Neues Leben Bibelübersetzung)

Jede Menge Mut für Ihr Leben. Denken Sie die richtigen Gedanken. Denken Sie Jesus. „In der Welt habt ihr Bedrängnis (oder: Not, Angst); doch seid getrost: ich habe die Welt überwunden!” (Jesus in Johannes 16:33; Menge Bibel)

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Entführung von 6 Christen innerhalb von nur 2 Wochen in Burkina Faso

(Open Doors, Kelkheim) – In Burkina Faso sind am vergangenen Sonntag, dem 3. Juni 2018, ein Pastor und drei seiner Familienmitglieder unter bislang ungeklärten Umständen entführt worden. Erst vor zwei Wochen kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall, bei dem ein Pastor gemeinsam mit seiner Frau entführt wurde. In der Gegend sind militante Islamisten aktiv.

Islamisten üben immer mehr Druck aus

Der jüngste Zwischenfall ereignete sich in dem Dorf Bilhore, das zu der Provinz Soum im Nordosten des Landes gehört. Bei den Entführten handelt es sich um Pastor Pierre Boena, seinen Sohn, seine Schwiegertochter sowie seine Enkeltochter. Die frühere Entführung am 20. Mai geschah 40 km von Bilhore entfernt in dem Dorf Arbinda. Beide Orte liegen im Grenzgebiet zu Mali, das als Brennpunkt islamistischer Aktivitäten in der Region gilt. Seit Anfang 2017 haben mutmaßliche Islamisten im Norden Burkina Fasos Schulen niedergebrannt und Lehrer unter Druck gesetzt, anstelle der französischen Sprache Arabisch zu lehren und den Islam zu unterrichten. In diesem Zeitraum wurden 216 Schulen geschlossen, mehrere Lehrer und Schüler wurden getötet.

Christen geraten verstärkt ins Visier

Die Entführungen der beiden Geistlichen haben unter den Christen Verunsicherung und Angst ausgelöst. Burkina Faso galt lange Zeit als beispielhaft für ein tolerantes Zusammenleben unterschiedlicher Religionen. Über 60 % der Bevölkerung sind Muslime, doch auch die Christen bilden mit ca. 20 % eine große Gruppe, ca. 15 % sind Anhänger traditioneller Religionen.

Seit dem Jahr 2015 sind in dem Land nach Angaben der Nichtregierungsorganisation International Crisis Group 80 Anschläge mit zahlreichen Opfern verübt worden. Bis vor kurzem richteten sich die Angreifer durchweg gegen Soldaten und staatliche Bedienstete, mittlerweile sind jedoch mehrfach Christen zum Ziel geworden – wie jetzt die entführten Geistlichen.

Burkina Faso wird bislang nicht auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors geführt.

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Seine Familie will ihn umbringen, doch Ibrahim sagt: „Frieden erfüllt mein Leben“

(Open Doors, Kelkheim) – „Meine Familie hat mir beigebracht, dass Christen zu töten etwas Gutes ist; dass man auf diese Art eine ‚Eintrittskarte direkt in den Himmel‘ bekommen kann.“ Das sagt Ibrahim (Name aus Sicherheitsgründen geändert), 20, aus Eritrea. Vor kurzem nahm er an einer von Open Doors organisierten Jugendreise für verfolgte Christen nach Äthiopien teil. Denn inzwischen ist er selbst einer von ihnen.

Gefährliche Neugier

„Das Kreuz hat mich schon immer fasziniert. Seine Bedeutung habe ich nie richtig verstanden, außer, dass es ein christliches Symbol war. Aber ich habe immer weiter geforscht und heimlich eine Kirche besucht. Meine Eltern habe ich dann immer angelogen und gesagt, dass ich zu einem Fußballspiel gehe.“

Schließlich entschied sich Ibrahim, Jesus sein Leben anzuvertrauen. „An dem Tag erinnerte ich mich an das, was meine Eltern mir über das Christentum beigebracht hatten. Mein Vater hatte mich schon als Kind gewarnt, dass er mich töten würde, sollte ich jemals selbst Christ werden.“ Als sein Geheimnis aufflog, konfrontierte ihn sein wütender Vater: „Wo warst du? Du hast uns angelogen!“ Doch bevor er seine Drohungen wahrmachte, floh Ibrahim von zu Hause mit nichts außer der Kleidung, die er anhatte.

Eine Zeitlang lebte er auf der Straße, dann nahm ihn ein Evangelist bei sich auf. Doch ein Verwandter spionierte ihn aus und informierte Ibrahims Vater. „Er kam zu meinem Arbeitsplatz, brüllte mich an und beschuldigte mich, Schande über meine Familie gebracht zu haben. Wieder musste ich fliehen.“

„Für mich gibt es kein Zurück“

Bis heute lebt Ibrahim in einem von Open Doors organisierten Versteck, während seine Familie nach ihm sucht. Sie wollen ihn und den Evangelisten, der ihm geholfen hat, umbringen. Dennoch sagt er:

„Für mich gibt es kein Zurück. Bevor ich zu Christus fand, habe ich die Menschen gehasst. Ich war voller Misstrauen. Als ich Christus mein Leben gab, musste ich mein Zuhause und alles, was ich liebte, zurücklassen. Aber dann begann ich, Menschen zu lieben. Frieden erfüllte mein Leben. Die Menschen bewerten ihr Leben nach dem, was sie besitzen. Aber ich weiß, dass Frieden von Jesus kommt.“

Gebetsanliegen. Bitte beten Sie für Ibrahim und die Christen in Eritrea

  • Beten Sie für Ibrahim um Gottes Schutz und seine Wegweisung für alle künftigen Schritte.
  • Beten Sie für Ibrahims Familie, dass ihr Hass und ihre Scham sich in Neugier verwandeln und sie Jesus selbst kennenlernen.
  • Beten Sie für die Gemeinde Jesu in Eritrea, dass sie in den vielfältigen Herausforderungen stark im Glauben bleibt und zusammenhält.

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Religionsfreiheit in Eritrea? Hunderte Christen weiter im Gefängnis

(Open Doors, Kelkheim) – Menschenrechtsgruppen haben gefordert, das im Juni 2018 auslaufende Mandat der UN-Sonderberichterstatterin für Religionsfreiheit in Eritrea, Sheila B. Keetharuth, zu verlängern. Nahezu die Hälfte der 5,5 Millionen Einwohner Eritreas sind offiziell Christen; viele von ihnen trifft die restriktive Linie der Regierung besonders hart. Einige sind seit Jahren unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert.

Immer wieder langjährige Haftstrafen für Christen

Thomas Reese von der US-Regierungskommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) nannte Eritrea im April 2018 „eines der schlimmsten Beispiele für staatlich geförderte Unterdrückung der Religions- und Glaubensfreiheit in der Welt“. Das US-Außenministerium schätzt die Zahl der aus religiösen Gründen inhaftierten Eritreer auf 1.200 bis 3.000. Im Berichtszeitraum zum aktuellen Weltverfolgungsindex wurden über 300 Christen festgenommen. Open Doors hat immer wieder von Einzelschicksalen berichtet. Unter den Häftlingen sind einige Pastoren protestantischer Freikirchen, die über zehn Jahre lang festgehalten werden. Es sind besonders Angehörige dieser Glaubensgemeinschaften, die in Eritrea unter Verfolgung leiden. Das liegt maßgeblich an einem Gesetz aus dem Jahr 2002, das alle christlichen Gemeinschaften außerhalb der orthodoxen, katholischen und evangelischen Kirche für illegal erklärt.

Kaum noch junge Leute im Land

Auch Dr. Berhane Asmelash war früher Pastor einer eritreischen Gemeinde und verbrachte wegen seiner christlichen Aktivitäten einige Zeit im Gefängnis. Vor 18 Jahren floh er nach Großbritannien und beobachtet die Entwicklung seither von dort aus. Anfang Mai besuchte er ein Flüchtlingslager in Äthiopien. Zum Jahresende 2017 lebten ca. 165.000 eritreische Flüchtlinge in dem Nachbarland; die meisten von ihnen nur vorübergehend. In Europa stellen Eritreer die größte Gruppe afrikanischer Flüchtlinge. Laut Pastor Asmelash gibt es kaum noch junge Leute in Eritrea. „Das Regime macht es ihnen unmöglich zu bleiben. Sie verlassen das Land, weil sie wegen der Verpflichtung zum Wehrdienst keine Arbeit finden oder ein normales Familienleben haben können.“

Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert Eritrea auf Platz 6 unter den Ländern, in denen Christen am härtesten verfolgt werden.

Bitte beten Sie für die Christen in Eritrea und für ihr Land

  • Beten Sie für die vielen Inhaftierten: dass Jesus sie gesund erhält und im Glauben stärkt, so dass sie die Haftzeit gut überstehen und ihn jederzeit bezeugen können.
  • Beten Sie, dass Jesus seine Gemeinde weiterbaut – trotz der massiven Schwächungen durch Inhaftierungen und Flucht.
  • Beten Sie für das schwierige Verhältnis von Orthodoxer Kirche zu den Freikirchen: um eine neue Einheit unter den Christen.
  • Beten Sie um Gottes Segen für Eritrea, für eine gute Regierung und ein Ende der massiven Flüchtlingsströme

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Die Mahdi-Doktrin verlangt den Aufstieg des Iran im Nahen Osten

Am Donnerstag, dem 31. Mai 2018, schrieb das Magazin „Israel heute“ unter der Übersachrift „ANALYSE: Irans Plan für Israel und den Nahen Osten verstehen“: „US-Außenminister Mike Pompeo kündigte letzte Woche eine neue Politik an, die darauf abzielt, die hegemonistischen Machenschaften des Iran im Nahen Osten zurückzudrängen und zu verhindern, dass die Islamische Republik in den Besitz von Atomwaffen kommt.

Seither gab es eine Menge Kritik, vor allem von Unterstützern des Atom-Abkommens (JCPOA), das die Obama-Regierung 2015 mit dem Iran vermittelte.

Die Ziele der neuen Iran-Politik des US-Präsidenten Donald Trump seien „unrealistisch“ oder sogar „ein Rezept für den Krieg“, erklärten einige der Kritiker, während andere behaupteten, der Plan sei zum Scheitern verurteilt, da er die Hilfe eines Großteils der Welt benötigte.

Konzentrieren wir uns auf Pompeos Liste, die sich mit Irans imperialistischer Agenda für den Nahen Osten befasste.

Hier ist, was der neue Außenminister während seiner Rede in der Heritage Foundation in Washington, DC am 21. Mai 2018 darlegte:

  • „Der Iran muss die Unterstützung für terroristische Gruppen im Nahen Osten beenden, einschließlich der libanesischen Hisbollah, der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad.
  • Der Iran muss die Souveränität der irakischen Regierung respektieren und die Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration schiitischer Milizen erlauben.
  • Iran muss auch seine militärische Unterstützung für die Houthi-Milizen beenden und auf eine friedliche politische Regelung in Jemen hinarbeiten.
  • Der Iran muss alle unter iranischem Kommando stehenden Kräfte in ganz Syrien zurückziehen.
  • Der Iran muss ebenfalls die Unterstützung für die Taliban und andere Terroristen in Afghanistan und der Region beenden und aufhören, führende Al-Qaida-Führer zu beherbergen.
  • Auch muss der Iran die Unterstützung der Quds Brigaden von Terroristen und militante Partner auf der ganzen Welt beenden.
  • Auch muss der Iran sein bedrohliches Verhalten gegenüber seinen Nachbarn beenden, von denen viele Verbündete der USA sind. Dazu gehören sicherlich auch seine Drohungen, Israel zu zerstören und Raketen auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate abzuschießen. Es beinhaltet auch Bedrohungen für die internationale Schifffahrt und zerstörerische Cyberangriffe.“

Pompeo erklärte, dass diese Anforderungen „sehr grundlegend“ seien und dass die Länge der Liste „einfach den Umfang des bösartigen Verhaltens des Iran“ zeige.

Ein genauerer Blick auf die Liste zeigt etwas, das entscheidend ist, um zu verstehen, was gegenwärtig im Kampf gegen die Quds-Truppe des iranischen Revolutionsgarde-Korps (IRGC) passiert, die hauptsächlich von der US-Armee, Israel und der von Saudi-Arabien geführte Koalition sunnitischer muslimischer Länder.

In den letzten Jahren hat der Iran einen Plan für den Nahen Osten durchgeführt, der auf der sogenannten Mahdi-Doktrin basiert.

Nach dieser Vision der Schiiten vom Ende der Tage könnte die aktive Teilnahme der Frommen an der Erschaffung von Chaos und Krieg in der Welt tatsächlich zu einer beschleunigten Rückkehr des Mahdi führen.

Mahdi ist der schiitische Messias, der verborgene zwölfte Imam, der nach einem islamischen Aufstand zurückkehren wird, sich über die ganze Welt ausbreiten und insbesondere in bestimmten arabischen Ländern Chaos verursachen wird.

Auch Israel spielt eine zentrale Rolle in dieser Doktrin, die besagt, dass der jüdische Staat sich „zusätzlichen Kräften stellen muss, die aus dem Irak kommen werden“.

Der iranische Plan für den Nahen Osten und die Mahdi-Doktrin wurden in einem vom Regime produzierten Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 mit dem Titel „Das Kommen (von Mahdi) ist über uns“ erklärt.

Die (schiitischen) Soldaten des Mahdi werden nach einer blutigen Schlacht, die die Ansar-Allah-Milizen im Jemen (Houthis), eine arabische Legion, die USA und Israel umfasst, über den Jemen nach Saudi-Arabien und die heiligen Stätten der Muslime einmarschieren.

Die Mahdi-Doktrin verlangt den Aufstieg des Iran im Nahen Osten und die iranische Vorherrschaft über den Irak, der in der Zukunft die Hauptstadt des Mahdi-Imperiums (Bagdad) beherbergen wird.

Am Ende einer blutigen Schlacht, die der Rückkehr von Mahdi vorausgeht, werden iranische Truppen Israel angreifen.
„Die Vernichtung des zionistischen Regimes und die Eroberung von ‚Beibit Moghadas‘ (Jerusalem) ist eines der wichtigsten Ereignisse im Zeitalter des Kommens“, heißt es in der Dokumentation.

Wenn wir nun zu Pompeos Liste der Forderungen zurückkehren, dann verstehen wir, dass die neue amerikanische Strategie gegen den Iran (endlich) auf einem Verständnis der iranischen Strategie im Nahen Osten basiert, die Mahdi-Doktrin.

Daher arbeiten die USA jetzt mit Israel zusammen, um eine iranische Übernahme Syriens zu verhindern, wo der Iran mehr als 50.000 schiitische Kämpfer stationiert hat.

Das US-Militär und sein Verbündeter in den syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) agieren gegen von Iran unterstützte schiitische Milizen in (Ost-) Syrien, wo die SDF 30 Prozent des Territoriums kontrolliert, während Israel kürzlich seine militärischen Maßnahmen gegen die Quds-Armee verstärkt hat und fast jeden Tag Angriffe gegen iranische Ziele im Westen Syriens unternimmt.

Im Jemen arbeiten die USA mit einer saudischen Koalition muslimischer Länder gegen die von den Iranern unterstützte Ansar Allah (Houthi) Miliz zusammen, die regelmäßig Raketen auf Saudi-Arabien wirft, aber daran gehindert wird, die strategisch wichtige Wasserstraße Bab el-Mandeb zu erreichen. durch die jeden Tag geschätzte 4,8 Millionen Barrel Öl fließen.

Der Irak ist für die iranischen Feinde im Nahen Osten ein schwierigeres Problem.

Die Iraner versuchen derzeit, nach den Wahlen vom 12. Mai, die Bildung einer anti-iranischen Koalition zu verhindern.

Das iranische Regime entsandte sofort Qassem Soleimai, den Kommandeur der Quds-Armee des IRGC, nach Bagdad, nachdem der irakische Geistliche Moqtada al-Sadr, der die Iraner hasst, die Parlamentswahlen gewann.

Die Saudis haben kürzlich versucht, ihren Einfluss auf den Irak zu vergrößern, indem sie viel Geld in das vom Krieg zerrüttete Land schütten und Al-Sadr nach Riad eingeladen haben. Aber es bleibt abzuwarten, ob es ihnen gelingen wird, den Einfluss des Iran auf das Land zu mindern.

Es ist jedoch klar, dass die derzeitige US-Administration nach einem Plan handelt, der letztlich auf das „Den Feind verstehen“ und des neuen Nahen Ostens basiert.“

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Christenverfolgung in Ägypten. Marco und Mina sahen ihren Vater sterben und lernen jetzt, ohne ihn zu leben

(Open Doors, Kelkheim) – Der Anruf am 27. Mai 2017 markierte einen Wendepunkt im Leben von Hanaa und ihren vier Kindern. Am anderen Ende hörte sie, wie ihr in Tränen aufgelöster Sohn berichtete, Islamisten hätten soeben seinen Vater niedergeschossen. Auf dem Weg zur Arbeit in einem Kloster war Hanaas Mann Ayad in einen Hinterhalt von Islamisten geraten (Open Doors berichtete). Als er sich weigerte, den islamischen Glauben anzunehmen, wurde er vor den Augen seiner beiden Söhne Marco (14) und Mina (10) tödlich verwundet.

Zu spät

„Ich erinnere mich, dass es ein sehr heißer Tag war. Deshalb fuhren Ayad und die beiden Jungs schon sehr früh zum Arbeiten ins Kloster. Er hatte dort mit den Glocken zu tun,“ berichtet die 42-Jährige. „Als das Telefon klingelte, saß ich gerade beim Frühstück mit unseren Töchtern.“ So schnell wie möglich fuhr Hanaa zusammen mit Verwandten zum Ort des Geschehens, und da noch kein Krankenwagen eingetroffen war, luden sie den schwer Verwundeten in ihr Auto. Doch er starb noch auf dem Weg zum Krankenhaus.

Angst davor, allein zur Toilette zu gehen

Der Schmerz des plötzlichen Verlustes war für Hanaa kaum zu ertragen. Doch sie sagt: „Während dieser Zeit habe ich Gottes Trost erlebt durch die vielen Besuche von Priestern und anderen, die sich um uns kümmerten.“ Sie schildert, dass auch der inzwischen 15-jährige Marco dadurch sehr ermutigt wurde und tapfer wie sein Vater sei. Und genau wie früher Ayad fährt Marco jetzt regelmäßig ins Kloster und arbeitet an den Glocken. „Er hat eine starke Beziehung zu Gott und besucht regelmäßig die Gottesdienste, besonders seit dem Tod seines Vaters.“ Doch Hanaa macht sich Sorgen um Mina: „Er hat immer Angst und traut sich kaum, irgendwo alleine hinzugehen – nicht einmal zur Toilette. Er kann auch nicht alleine schlafen, also schläft er neben mir.“

„Unser Herr ist stärker als ihre Verfolgung“

Ayads Tod ist für Hanaa eine schwere Bürde. „Er war nicht nur mein Ehemann, er war auch mein Freund, mein Bruder.“ Dennoch sagt sie im Blick auf ihr muslimisches Umfeld: „Obwohl wir hier in Oberägypten sehr verfolgt werden, lieben wir unsere muslimischen Nachbarn. Weil unsere Religion auf Liebe basiert und unser Gott ein Gott der Liebe ist. Diese harte Verfolgung selbst erlebt zu haben, hat meine Sichtweise nicht verändert: Ich bete immer noch für die Muslime und liebe sie. Unser Herr ist stärker als ihre Verfolgung.“

Gebetsanliegen für Marco, Mina und ihre Familie

  • Beten Sie für Marco und Mina, dass Jesus beiden hilft, das Trauma des Erlebten zu überwinden – ganz besonders Mina.
  • Beten Sie auch um Trost für Hanaa, ihre beiden Töchter und die anderen Hinterbliebenen des Anschlags (insgesamt kamen 28 Christen ums Leben).
  • Danken Sie für die erstaunliche Vergebungsbereitschaft, die Hanaa wie so viele ägyptische Christen zeigt.
  • Beten Sie für alle extremistischen Muslime in Ägypten, dass Jesus ihnen die Augen öffnet und sie vor weiteren Bluttaten zurückschrecken.

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