Schöpfung ohne Schöpfer?

Das Irdisch-Weltliche und dazu gehören leider auch große Teile vom linkslastigen, atheistischen Umweltschutz tun so, als ob wir in einer Schöpfung ohne Schöpfer leben würden.

Diese unselige Entwicklung, welche die Schöpfung wichtiger nimmt als den Schöpfer, wurde vor rund 2.000 Jahren bereits als eines der Anzeichen für die anstehende Endzeit prophetisch angekündigt: „denn sie haben die Wahrheit (= das wahre Wesen) Gottes mit der Lüge vertauscht und Anbetung und Verehrung dem Geschaffenen erwiesen anstatt dem Schöpfer, der da gepriesen ist in Ewigkeit.“ (Römer Kapitel 1, Vers 25; Menge Bibel)

Der Teufel will uns die Lüge andrehen, wir seien ein Zufall aus Dreck entstanden. Was ist hingegen biblische Wahrheit? „Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.“ (Psalm 139, Verse 13 – 14)

Gott kann nichts dafür, daß sich immer mehr Menschen von ihm abwenden. Jeder Mensch kann Gott erkennen. Aber die wenigstens wollen das.

„Der seelische (= natürliche) Mensch aber nimmt nichts an, was vom Geiste Gottes kommt, denn es gilt ihm als Torheit, und er ist nicht imstande, es zu verstehen, weil es geistlich beurteilt werden muß. Der Geistesmensch dagegen beurteilt alles zutreffend, während er selbst von niemand zutreffend beurteilt wird. »Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, daß er ihn unterweisen (oder: beraten) könnte?« (Jes 40,13) Wir aber haben den Sinn Christi.“ (1. Korinther Kapitel 2, Verse 14-16; Menge Bibel)

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Jerusalem von König David zur Hauptstadt gewählt

Unter der Überschrift „Warum wählte König David Jerusalem zur Hauptstadt?“ schrieb am Sonntag, dem 9. Dezember 2018, das Magazin „Israel heute“: „König David eroberte vor 3000 Jahren Jerusalem und machte es zur Hauptstadt Israels. Aber weshalb wählte der junge König keine andere Stadt? Hebron, Beit El und Sichem waren wichtige Städte im Land Kanaan. Doch David entschied sich aus politischen, wirtschaftlichen und strategischen Gründen für Jerusalem. Dies kann man im biblischen Text zwischen den Zeilen lesen…

König David wählte Jerusalem mit Weisheit. Jede andere Hauptstadt hätte Streit unter den Stämmen Israels entfacht, denn jeder Stamm hätte wohl gern die Hauptstadt in seinem Stammesgebiet gehabt…

Zudem konnte damals keine Stadt ohne natürliche Wasserquellen existieren, und in der näheren Umgebung Jerusalems gab es zwei ergiebige Quellen, nämlich Gihon und Ein Rogel. Darüber hinaus lag Jerusalem auf Hügeln und war besser zu verteidigen als andere Städte im Land…

Jerusalem lag im Zentrum der Stämme und später in der Mitte zwischen den beiden Blöcken Königreich Juda und Königreich Israel. Somit wurde Jerusalem im Laufe der Jahrhunderte als neutrales Gebiet zum Symbol der Einheit für die ganze Nation…

3000 Jahre später, am 5. Dezember 1949, erklärte Israels Premierminister David Ben Gurion vor der Knesset, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt Israels sei. Diesmal wurde Jerusalem nicht aus den Gründen, die König David leiteten, zur Hauptstadt bestimmt, sondern aus historischen und geistlichen Gründen.“

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Grenzüberschreitende Angriffstunnels der Hisbollah

Am 4. Dezember 2018 berichtete das Magazin „Israel heute“ unter der Überschrift „Operation „Nördliches Schild“ gegen Hisbollah-Tunnel“: „Die israelische Armee hat in der vergangenen Nacht mit der Operation „Nördliches Schild“ begonnen. Die Operation soll grenzüberschreitende Angriffstunnel orten und neutralisieren, die von der Hisbollah gegraben wurden.

Schon seit 2014 befasst sich eine Sondereinheit des Nordkommandos in Zusammenarbeit mit dem Nachrichtendienst mit der Bedrohung der Tunnels im Norden und studierten das Tunnelprojekt der Hisbollah sehr umfangreich.

Jetzt wurde mit der Ortung der Tunnels begonnen, um sie dann zu neutralisieren. In den letzten Jahren hat die israelische Armee einen besonderen Verteidigungsplan für die Grenze im Norden entwickelt, darunter auch den Bau einer Sicherheitsmauer, ein „defensives Hindernisprojekt“, bei dem Klippen geschafft und Vegetation entfernt wurde. Ziel des Plans ist es, den Feind an der Ausführung seines Angriffsplans zu hindern und seine Fähigkeiten einzuschränken.

„Das Graben von grenzüberschreitenden Angriffstunnels, die von der Armee aufgespürt wurden, noch bevor sie einsatzfähig waren und eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit israelischer Zivilisten darstellen, sind eine eklatante und schwere Verletzung der israelischen Souveränität“, sagte ein israelischer Armeesprecher. „Die Terrororganisation der Hisbollah, die für die Ausgrabung der Angriffstunnel verantwortlich ist, setzt ihre vom Iran unterstützte und finanzierte Aktivität fort, um ihre Terrorinfrastruktur gegen israelische Zivilisten weiter aufzubauen.“

Weiter erklärte der Sprecher, dass die israelische Armee ihre Präsens und Bereitschaft im Nordkommando verbessert habe und auf verschiedene Szenarien vorbereitet sei. Eine Reihe von an den Sicherheitszaun grenzenden Gebieten sei zu einer geschlossenen Militärzone erklärt worden. Die Bewohner im Norden könnten jedoch das Alltagsleben normal fortführen. Man habe die Landkreis- und Gemeinde-Vorsitzenden über die Operation unterrichtet und werde sie weiter auf dem Laufenden halten.“

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Friedensbereitschaft sieht anders aus. Hamas: „Beim nächsten Mal Raketen in Tel Aviv“

Unter der Überschrift „Hamas: „Beim nächsten Mal Raketen in Tel Aviv““ schrieb das Magazin „Israel heute“ am Montag, dem 19. November 2018: „Waffenstillstand ja, Frieden nein. So könnte man die Situation nach dem in der vergangenen Woche erreichten Waffenstillstand zwischen der Hamas und Israel beschreiben. Wohl ist es seitdem im Grenzgebiet zum Gazastreifen ruhig geworden, abgesehen von dem auch weiterhin stattfindenden „Marsch der Rückkehr“, der nach wie vor jeden Freitag mehrere tausend Araber an den Grenzzaun bringt. Man sollte sich von dieser relativen Ruhe nicht täuschen lassen. Das lehrt uns auch die Aussage von Hamas-Führer Yahya Sinwar während einer Veranstaltung zum Gedenken der bei dem Zusammenstoß mit dem israelischen Sonderkommando getöteten Hamas-Terroristen.

Mit einer Pistole in der Hand, die angeblich von einem der israelischen Soldaten stammen soll, sagte Sinwar: Das nächste Mal wird die Raketensalve Tel Aviv und die Umgebung erreichen. Was hat sich die israelische Führung gedacht, als sie erlaubte, Geld und Treibstoff aus Katar zu bringen? Dass wir unser Blut für Diesel und Dollars verkaufen? Sie (die Israelis) wurden enttäuscht und sie haben ihr Ziel verfehlt.“

Weiter sagte er dass er sich mit dem Führer des militärischen Armes der Hamas, Muhammad Deif, beraten habe, bezüglich des Todes des Chan-Junis Brigade- Kommanders Nour es-Deen Baraka, der bei dem Schusswechsel mit dem israelischen Sonderkommando ums Leben gekommen war. „Deif bat mich, zu sagen, dass Tel Aviv und die Umgebung als nächstes an der Reihe sind. Die ersten Raketen in Tel Aviv werden Israel überraschen“, sagte er.

Die Hamas sei weiter dazu verpflichtet „die Blockade zu brechen und unserem bewaffneten Volk ein anständiges Leben zu garantieren“. Dann richtete er sich an den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und sagte: „Wer immer Gaza auf die Probe stellen sollte, wird nur Tod und Gift finden. Unsere Raketen sind jetzt genauerer, haben eine grössere Reichweite und mehr Sprengstoff als in der Vergangenheit.“

Die Rede des Hamas-Führers hörte auch Ahmed Abd al-Khaliq, Vorsitzende der ägyptischen Delegation, die sich in der vergangenen Woche mit der Hamas-Führung im Gazastreifen getroffen hatte, um über die Einzelheiten des Waffenstillstands mit Israel zu sprechen. Er war nahm an der Veranstaltung teil. Erst danach reiste die Delegation ab. Sehr optimistisch werden die Ägypter wohl nicht gewesen sein.

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Netanjahus geheimes Treffen in Oman

Am Sonntag, dem 28. Oktober 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Am Freitag war Premierminister Natanjahu von einer geheimen Reise in den Oman zurückgekehrt, wo er mit dem Sultan des Landes, Qaboos bin Said, zusammentraf. Es war der erste Besuch eines israelischen Premierministers in Oman seit über 20 Jahren. Neben Netanjahu waren einige Beamte des Verteidigungsministeriums angereist, darunter Yossi Cohen, der Chef des Mossad, sowie der Direktor des Außenministeriums.

Israel und Oman haben keine offiziellen diplomatischen Beziehungen und das letzte Treffen dieser Länder fand 1996 statt, als Premierminister Itzhak Rabin ebenfalls geheim in den Golfstaat reiste.

Vor einer Woche besuchte Palästinenserführer Abbas ebenfalls Oman und das kleine Land ist dafür bekannt, beim israelisch-palästinensischen Konflikt eher an der Seitenlinie zu bleiben, wobei es einen Staat für die Palästinenser fordert, aber auch das Recht der Juden auf einen eigenen Staat anerkennt.

Netanjahu wurde von Sultan Sayyid Qaboos bin Said Al Said persönlich in die omanische Hauptstadt Maskat eingeladen, um regionale Fragen zu diskutieren.

Einen Tag später sprach der omanische Außenminister Yousuf bin Alawi auf einem Sicherheitsgipfel in Bahrain und drängte den Rest des arabischen Nahen Ostens, sich ebenfalls dem jüdischen Staat anzuschließen.

Oman wurde von anderen arabischen Staaten aufgrund dieses Besuchs kritisiert, aber sagte dass die Existenz Israels eine Tatsache ist, die man nicht ignorieren kann und man es behandeln solle wie andere Länder im Nahen Osten auch.

”Israel ist ein Staat, der in der Region präsent ist, und wir alle verstehen das. Die Welt ist sich dessen auch bewusst und vielleicht ist es an der Zeit, dass Israel genauso behandelt wird (wie andere Staaten) und auch die gleichen Verpflichtungen erfüllt.“ sagte bin Alawi.

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Christenverfolgung im Sudan. Erneut 13 Christen verhaftet

(Open Doors, Kelkheim) – Sudanesische Sicherheitsbeamte haben am 13. Oktober 2018 13 Christen in der Region Darfur verhaftet. Eine Kirche in Omdurman wurde unterdessen aufgefordert, die Eigentumsrechte für ihr Gebäude an die Regierung abzutreten. Beide Ereignisse stehen im Kontrast zu den jüngsten positiven Entwicklungen für Christen im Sudan, die Hoffnungen auf mehr Religionsfreiheit in dem islamisch geprägten Land geweckt hatten.

Bislang keine Anklagen gegen Inhaftierte

Die 13 Christen wurden von Beamten des sudanesischen Geheimdienstes (NISS) aus einem Haus abgeführt, das sie in der Stadt Nyala, im Südwesten von Darfur, gemeinsam bewohnten. Was ihnen zur Last gelegt wird, ist bislang unklar, wie eine lokale Quelle dem Nachrichtendienst World Watch Monitor mitteilte. Drei von ihnen wurden inzwischen ohne Erklärung auf freien Fuß gesetzt. Nach geltendem Recht darf der NISS Menschen bis zu viereinhalb Monate ohne Anklage festhalten. In der Vergangenheit wurden im Sudan immer wieder Pastoren verhaftet und unter Druck gesetzt.

Der andere Vorfall in Omdurman nahe der Hauptstadt Khartum betrifft den Bereich von Kirchengebäuden und den Eigentumsrechten der jeweiligen Gemeinde. „Die Polizei von Omdurman bestellte den Gemeindepastor am Montag [8. Oktober] ein und befahl ihm, die Leitung der Gemeinde an ein [staatlich eingesetztes] Komitee zu übergeben“, sagte ein lokaler Kontakt und fügte hinzu: „Sie wollen, dass die Gemeinde ihr Gelände verlässt.“ Nach der überraschenden Rückgabe von 19 konfiszierten Kirchen aufgrund eines entsprechenden Gerichtsurteils im September verdeutlicht das Vorgehen der Regierung in Omdurman, dass sich die Lage der Christen nicht grundlegend geändert hat.

Positive Signale nur „kosmetische“ Bemühungen

Sudanesische Christen bewerten das überraschende Gerichtsurteil, die Rückgabe von kirchlichem Besitz sowie die Freigabe einer Bibellieferung nach sechs Jahren Verzögerung lediglich als „kosmetische“ Bemühungen; durch diese Signale sollten demnach die USA und der Rest der internationalen Gemeinschaft dazu gebracht werden, die Beziehungen zum isolierten Sudan zu normalisieren.

Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert der Sudan aktuell an 4. Stelle unter den Ländern, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

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Nigeria. Leah Sharibu droht Hinrichtung durch Boko Haram

(Open Doors, Kelkheim) – Fast acht Monate sind vergangen seit dem Tag, an dem die damals 14-jährige Schülerin Leah Sharibu zusammen mit über 100 anderen Mädchen von Boko Haram entführt wurde [Open Doors berichtete]. Mitte September 2018 drohte die islamistische Gruppe, Leah zu töten. Daraufhin wandten sich ihre Eltern an die nigerianische Regierung mit der dringenden Bitte, auf die Rettung ihrer Tochter hinzuwirken.

Eine schockierende Videobotschaft

Während alle anderen der am 19. Februar 2018 in Dapchi entführten Mädchen etwa einen Monat später wieder freigelassen wurden, ist Leah bis heute in den Händen von Boko Haram, weil sie, die einzige Christin der Gruppe, sich geweigert hatte, den muslimischen Glauben anzunehmen. Eine Ende August im Internet aufgetauchte Tonaufnahme, in der sie den Präsidenten um Hilfe für sich und ihre Familie bittet, hatte in ihren Eltern neue Hoffnung geweckt [Open Doors berichtete]. Doch dann veröffentlichte Boko Haram am 16. September eine Filmaufnahme, welche die Hinrichtung der 25-jährigen Hebamme Saifura Hussaini Ahmed Khorsa zeigt, die mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zusammenarbeitete. „Wir haben mit der Regierung Kontakt aufgenommen, doch die Regierung hat uns ignoriert“, verkündete ein Boko-Haram-Kämpfer in dem Video. Deshalb wollten sie mit dieser „Botschaft des Blutes“ ein Exempel statuieren. Dann kündigte der Sprecher der Gruppe an, zwei weitere gefangene Entwicklungshelferinnen, Hauwa Mohammed Liman und Alice Loksha Ngaddah, sowie Leah Sharibu einen Monat später auf die gleiche Weise zu töten.

Eltern wenden sich an den Präsidenten

Am 29. September 2018 richtete sich Leahs Mutter, Rebecca Sharibu, in einer Pressekonferenz in Jos, der Hauptstadt des zentralnigerianischen Bundesstaats Plateau, an die führenden Politiker des Landes: „Ich bitte die Bundesregierung und den Präsidenten, mein Flehen und das Flehen von Leahs Vater zu hören, die Freilassung unserer Tochter sicherzustellen“, sagte sie unter Tränen. Ihr Ehemann Nathan konnte aufgrund seiner Arbeit nicht mit seiner Frau nach Jos reisen, wandte sich aber per Telefon ebenfalls an die Medien. Er bekräftigte den Appell seiner Frau an die Regierung und die internationale Gemeinschaft, ihr Bestes zu tun, um auf die Rettung von Leah hinzuwirken. Zudem berichtete er von Leahs 13-jährigem Bruder Donald, der eine sehr enge Bindung zu seiner Schwester habe und immer wieder danach frage, wann sie endlich zurückkehre.

„Ich bin allen dankbar, die für uns beten“

Nach der Pressekonferenz wandte sich Präsident Buhari zum ersten Mal seit Leahs Entführung direkt an die Familie. Am 3. Oktober 2018 schrieb er auf Twitter: „Heute sprach ich mit Frau Rebecca Sharibu, um sie unserer Entschlossenheit zu versichern, ihre Tochter Leah sicher nach Hause zurückzubringen. Die Gedanken und Gebete aller Nigerianer sind mit der Familie Sharibu und den Familien all jener, die noch immer in Gefangenschaft sind. Wir werden alles tun, was wir können, um sie zurückzubringen.

Dass viele Menschen für sie beten, ist eine große Hilfe für Leahs Familie. „Ich bin allen dankbar, die für uns beten, und rufe sie dazu auf, dies weiterhin zu tun“, sagte Rebecca Sharibu in ihrer öffentlichen Botschaft Ende September. „Wir möchten euch dafür danken, dass ihr uns zur Seite steht. Möge Gott euch belohnen.”

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Christenverfolgung in Pakistan. Christliche Familie ausgeraubt und verjagt

(Open Doors, Kelkheim) – Der erste Angriff liegt bereits ein halbes Jahr zurück. Damals beschlossen Bashir Masih und seine Frau aus Gujar Khan (etwa 60 Kilometer von Islamabad entfernt), nicht zur Polizei zu gehen. Die Lage hätte dadurch eskalieren können; schließlich waren sie die einzigen Christen in der Nachbarschaft, und vielleicht würde man sie ja künftig in Ruhe lassen. Doch nach einem weiteren Vorfall am 20. September 2018 suchten sie Hilfe bei den Behörden – und die Lage eskalierte tatsächlich.

„Keiner von euch sollte sich hier draußen blicken lassen!“

Es war ein heißer Tag, und als dann auch noch der Strom und damit die Ventilatoren ausfielen, wurde die Hitze im Haus unerträglich. Drinnen lebten Bashir Masih (72) mit seiner Frau Grace Bibi (68), ihre vier Söhne mit Ehefrauen sowie elf Enkelkinder. Auf der Suche nach etwas Abkühlung ging Bashir vor die Haustür. Einer der muslimischen Nachbarn fragte ihn, warum er das Haus verlassen habe. Was dann geschah, schildert Bashir so: „Als ich erklärte, ich wollte mich etwas abkühlen, sagte er: ‚Keiner von euch sollte sich hier draußen blicken lassen‘, und begann zusammen mit seinen Brüdern, mich zu schlagen. Meine Frau eilte mir zu Hilfe, aber sie schlugen auch sie, zerrissen ihre Kleider und brachen ihr einen Finger.“ Kurz darauf beschlossen die Christen, nun doch bei der Polizei Anzeige zu erstatten. „Als die Brüder davon erfuhren, waren sie außer sich. Sie riefen meinen Sohn Fiaz an und drohten, jeden von uns zu töten, der nicht innerhalb von drei Tagen das Haus verlassen würde.“

Zuflucht im Zelt – schleppende Ermittlungen

Am nächsten Tag gegen 15 Uhr kamen die Angreifer zusammen mit etwa 10 weiteren Personen, ausgerüstet mit Waffen, Stöcken und brennenden Fackeln, und verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus. „Sie fingen an, uns alle zu schlagen – meine Söhne, Frauen und die Kinder … Dann nahmen sie sich Geld und goldene Schmuckstücke und setzten die Einrichtung in Brand, außerdem ein Fahrzeug vor dem Haus.“ In Panik ergriff die Familie die Flucht und ließ ihr brennendes Zuhause hinter sich. Seitdem lebt sie in einem Zelt.

Ejaz Augustine, Minister für Minderheiten und Menschenrechte in der Provinz Punjab, hat sich für die Familie eingesetzt; die örtliche Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet. Zu einer Festnahme ist es bislang jedoch nicht gekommen. Nach Angaben einer englischsprachigen pakistanischen Zeitung werden die Verdächtigen vom Bruder des ehemaligen Premierministers Raja Parvaiz Ashraf unterstützt, der zu den Spitzenpolitikern der Pakistan People’s Party gehört.

Bitte beten Sie für Familie Masih und die Christen in Pakistan

  • Beten Sie um Gottes Trost, Heilung und Versorgung für die verjagte Familie.
  • Beten Sie, dass die Ermittlungen nicht im Sand verlaufen, sondern den Christen Recht verschafft wird.
  • Beten Sie für alle Christen in Pakistan, die diskriminiert und misshandelt werden, dass Gott für sie streitet und sich ihnen als ihr himmlischer Vater zeigt.
  • Beten Sie für die Angreifer, dass Jesus ihre harten Herzen berührt und überführt, damit sie umkehren und seine Gnade erleben.

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Zunehmende Einschränkung der Glaubensfreiheit in China

(Open Doors, Kelkheim) – In China tritt die zunehmende Einschränkung der Glaubensfreiheit immer deutlicher zutage. In der vergangenen Woche wurden Vorfälle bekannt, die sich kürzlich an zwei öffentlichen Schulen in der Provinz Zhejiang ereigneten. Unterdessen haben 279 Kirchenleiter eine Petition vom 30. August unterzeichnet, mit der sie die Regierung auffordern, ihre „gewalttätigen Übergriffe“ gegen Kirchen einzustellen.

Wer seinen Glauben bekennt, riskiert Ärger

An zwei Schulen in der Provinz Zhejiang verteilten Lehrer ein Formular, mit dem die Schüler schriftlich bestätigen sollten, dass sie keiner Religion angehörten. In der ersten Schule bekannten sich daraufhin mehr als 200 Kinder zu ihrem christlichen Glauben. Angesichts dieser Reaktion nahm der Lehrer die Kinder zur Seite und forderte sie auf, stattdessen „keine Religion“ zu schreiben. Neue Formulare wurden verteilt, doch wieder schrieben rund 100 Kinder, dass sie Christen seien. Der Lehrer nahm die 100 erneut beiseite und drängte sie, ihren Glauben zu verleugnen. Nachdem etwa 30 weiterhin an ihrem christlichen Bekenntnis festhielten, begann eine dritte Runde der Nötigung. Am Ende widerstand nur ein einziges Kind dem Druck, den eigenen Glauben zu verleugnen. „Ich bin nicht überrascht“, sagte der Schüler; „alle Schulen in Zhejiang wenden diese nicht besonders subtile Taktik an, um Schüler zu erschrecken und zu zwingen. Wenn du sagst, dass du ein Christ bist, wird der Lehrer dir sehr deutlich machen, dass du deinen Glauben leugnen sollst, sonst wird es Ärger geben.“

Massivste Eingriffe seit der Kulturrevolution

Die 279 Unterzeichner der am 30. August veröffentlichten Petition stammen aus 21 Provinzen und autonomen Gebieten. In dem Papier fordern sie die Regierung auf, ihre „gewalttätigen Übergriffe“ einzustellen. Derartiges habe es „seit der Kulturrevolution nicht mehr gegeben“. Beispielhaft werden in der Petition die Zerstörung von Kreuzen auf Gebäuden genannt, weiterhin der erzwungene Beitritt von Gemeinden zu staatlich kontrollierten religiösen Organisationen, das erzwungene Singen von Liedern zur Verherrlichung des Staates, die Verweigerung der Versammlungsfreiheit und einiges mehr. In der Provinz Henan mussten zwei Drittel der Kirchen schließen, über 7.000 Kreuze wurden auf behördliche Anweisung hin zerstört. Die Petition ähnelt der im Juli veröffentlichten Deklaration von Pekinger Kirchen.

Anfang September wurde eine der größten Hauskirchen Chinas in der Hauptstadt Peking geschlossen, gleichzeitig erließ die Regierung neue Richtlinien zur Nutzung von sozialen Medien für religiöse Inhalte. Laut der South China Morning Post wird es dadurch verboten, jegliche „religiöse Aktivitäten … online in Form von Text, Foto, Audio oder Video zu übertragen“. Der Verkauf von Bibeln über das Internet wurde bereits verboten.

Bitte beten Sie für die Christen in China

  • Beten Sie für die Kinder, die bereits in den Schulen unter Druck gesetzt werden, ihren Glauben zu verleugnen.
  • Beten Sie für die Eltern und Pastoren, dass sie den Glauben unerschrocken in Familie und Gemeinde weitergeben.
  • Beten Sie um kreative Ideen für die Christen, ihren Glauben miteinander auszuleben und sich gegenseitig zu stärken.
  • Beten Sie für die Regierung, dass immer mehr Beamte von der Botschaft des Evangeliums berührt werden.

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Christen auf Sansibar immer wieder Ziel von Übergriffen und Schikanen

(Open Doors, Kelkheim) – Die Insel Sansibar vor der Küste Tansanias gilt als exotisches Urlaubsparadies. Doch islamische Extremisten gewinnen zunehmend Einfluss und üben massiven Druck auf einheimische Christen aus. Dabei sind besonders Pastoren und ihre Familien die Leidtragenden.

Jahrelang unschuldig vor Gericht

Ein Beispiel ist Pastor George (Name aus Sicherheitsgründen geändert). Er wurde fälschlicherweise beschuldigt, ein kleines Mädchen vergewaltigt zu haben, das er beim Werfen von Steinen auf die Kirche erwischt hatte. Nachdem ein Gericht ihn 2014 von den Anschuldigungen freisprach, wurde er beim Verlassen des Gebäudes erneut verhaftet, weil die Ankläger gegen das Urteil Berufung einlegten. Das neuerliche Verfahren dauerte vier Jahre und brachte den Pastor und seine Familie an den Rand der völligen Erschöpfung. Finanziell stehen sie kurz vor dem Ruin. Bei einer Anhörung Ende August wurde er schließlich freigesprochen.

Kirchenbau immer wieder verweigert

Pastor Kovu (Name aus Sicherheitsgründen geändert) erwarb 2007 offiziell ein Grundstück für den Zweck, darauf eine Kirche zu errichten. Dennoch wird ihm der Verstoß gegen einen Gerichtsbeschluss vorgeworfen, „keine Kirche auf einem Grundstück zu bauen“. Eine lokale Kontaktperson erläutert: „Obwohl er über alle erforderlichen Besitznachweise verfügt, wird ihm sein Recht wegen seines Glaubens vorenthalten.“ Die Gerichtskosten belaufen sich inzwischen auf umgerechnet ca. 8.500 Euro. Unterdessen ist Pastor Kovus 10-jähriger Sohn massiven Anfeindungen im Dorf und in der Schule ausgesetzt. Einmal wurde er von Männern angesprochen. Sie urinierten in eine Flasche, zwangen ihn, etwas davon zu trinken, und gossen den Rest über ihn aus. In der Schule sperrten muslimische Klassenkameraden ihn in der Toilette ein und öffneten die Tür erst Stunden später, ohne dass die Lehrer eingriffen. Seine schulischen Leistungen haben stark gelitten.

Gebäude fünfmal zerstört, Tochter vergewaltigt

Pastor Abasi (Name aus Sicherheitsgründen geändert) musste aus Sicherheitsgründen dreimal umziehen, um ein neues Zuhause und einen Versammlungsort für seine Gemeinde zu finden. Seit 2016 wurde seine winzige Zeltkirche (9x6m) fünfmal zerstört. Trotz Benachrichtigung der Polizei wurde ihm kein Schutz gewährt. Besonders schmerzhaft war für die Familie, dass ihre 4-jährige Tochter in einer der gemieteten Wohnungen vergewaltigt wurde. Der Täter läuft frei herum. Viele Gemeindemitglieder bleiben den Gottesdiensten aus Angst vor weiteren Angriffen inzwischen fern.

Bitte beten Sie für die Christen auf Sansibar

  • Beten Sie für die Pastoren und ihre Familien, dass sie durch die andauernden Schikanen nicht zermürbt werden, sondern neue Kraft bekommen und erleben, wie Gott ihnen Recht verschafft.
  • Beten Sie besonders für die Kinder, dass Jesus sie heilt, sie vor weiteren Übergriffen schützt und ihnen eine innere Festigkeit schenkt.
  • Beten Sie für die Gemeinden um Möglichkeiten, sich ungestört zu versammeln und Gottesdienste zu feiern.
  • Beten Sie für die Verfolger, dass Jesus ihnen begegnet und sie zu ihm umkehren.

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Syrien: Bomben zur Hauptverkehrszeit – eine Familie fast ausgelöscht

(Open Doors, Kelkheim) – Am vergangenen Freitag um 18:30 Uhr Ortszeit verübten syrische Rebellen einen Angriff auf die Kleinstadt Mhardeh im Nordwesten des Landes. Dabei verloren zwölf Menschen ihr Leben. Die überwiegend von Christen bewohnte Stadt weist eine der höchsten Bevölkerungsdichten in ganz Syrien auf. Wegen des Bürgerkrieges haben Tausende dort Zuflucht gesucht.

Kampf um Idlib als Auslöser?

Der Angriff erfolgte während der Hauptverkehrszeit, als auch zahlreiche Kinder draußen spielten. Fünf der Opfer sind unter 15 Jahre alt. Drei von ihnen stammen aus derselben Familie, auch ihre Mutter und Großmutter kamen bei dem Angriff ums Leben; der Vater liegt im Krankenhaus.

Die Dörfer rund um Mhardeh sind in der Hand von Rebellen. Bereits im vergangenen Jahr kam es zu einem massiven Angriff auf die Stadt, bei dem die Aufständischen versuchten, die dort stationierten Regierungstruppen zu vertreiben und Mhardeh unter ihre Kontrolle zu bringen. Die in London ansässige „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ bestätigte den jüngsten Angriff und brachte ihn in Zusammenhang mit der gegenwärtigen Offensive des syrischen Regimes auf die Stadt Idlib.

Nur noch eine Handvoll Christen im Osten – Gefahr auch in anderen Regionen

Der jüngste Angriff in Mhardeh illustriert die latente Gefahr, die Christen bis heute auch in vergleichsweise sicheren Regionen droht: Da die meisten sich seit Beginn der Proteste gegen das Assad-Regime neutral verhalten, gelten sie aus Sicht der Rebellen als Unterstützer der Regierung. Aufgrund des Bürgerkrieges und der gezielten Verfolgung von Christen haben hunderttausende von ihnen in den letzten Jahren das Land verlassen. Dies gilt besonders für den Nordosten Syriens. Im Gebiet entlang des Flusses Khabur lebten ehemals 10.000 assyrische Christen, heute sind es noch 900, wie ein Vertreter der assyrischen Kirche im August der New York Times erklärte. Viele der islamisch-extremistischen Rebellen haben immer wieder betont, alle „Ungläubigen“ aus dem Land vertreiben zu wollen.

Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert Syrien aktuell an 15. Stelle unter den Ländern, in denen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

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Christen in Flüchtlingslager bitten dringend um Gebet. 14 Christen in Zentralafrikanischer Republik ermordet

(Open Doors, Kelkheim) – Am Abend des 6. September 2018 haben Mitglieder der ehemaligen, mehrheitlich islamischen Seleka im Nordosten der Zentralafrikanischen Republik 14 Christen getötet. Die meisten der Opfer sind Frauen und Kinder. Sie befanden sich mutmaßlich auf dem Rückweg von der Feldarbeit in ihre derzeitige Unterkunft, ein großes Flüchtlingslager nahe der Provinzhauptstadt Bria.

„Wir hörten davon, dass sie umgebracht wurden. Aber niemand hatte den Mut, sofort nach ihren Leichen zu suchen. Erst heute Morgen zogen einige Jugendliche los und holten sie“, erklärte ein Gemeindeleiter am Morgen nach der Tat gegenüber Open Doors. Die Leichen der beiden Männer wiesen Schusswunden auf, während die Frauen und Kinder offenbar an Schnittverletzungen starben. Mindestens eine der Frauen war schwanger. „All diese Frauen ermordet! Es ist schrecklich“, klagt Gedeon, einer der im Lager lebenden Christen.

Christen fälschlich beschuldigt und verfolgt

Die meisten der 50.000 Bewohner des Flüchtlingscamps „PK3“ sind Christen sowie Anhänger traditioneller Religionen. Trotz der jüngsten Friedengespräche gilt die Sicherheitslage weiterhin als angespannt. Christen in Bria werden von mindestens vier Nachfolgeorganisationen der Ende 2013 offiziell aufgelösten Seleka unter Druck gesetzt. „Sie wollen hier keine Christen sehen“, erklärte ein lokaler Gemeindeleiter. „Sie sagen, dass alle Christen zu den Anti-Balaka gehören; wenn man erwischt wird, ist man erledigt. Sie behaupten fälschlicherweise, dass sogar Kirchenführer Leiter der Anti-Balaka sind.“

Zum Hintergrund: Truppen der Seleka-Miliz stürzten 2013 die Regierung und verübten zahlreiche Gräueltaten an der überwiegend christlichen Bevölkerung. Unter anderem als Reaktion darauf entstand die „Anti-Balaka“, eine Art Bürgerwehr, deren fälschliche Einordnung als „christlich“ sich hartnäckig hält. Pastoren und Kirchenleiter werden nicht müde, sich von dem brutalen Vorgehen dieser Gruppe zu distanzieren.

Die Christen in Bria leben zurzeit in Angst: „Christen gehen nie in die Stadt. Wenn sie das tun, werden sie bedroht, verhaftet und zur Zahlung von Geldbußen aufgefordert, bevor sie freigelassen werden. […] Alle Straßen sind verbarrikadiert, und wenn du dich hinauswagst, gehst du auf eigene Gefahr. Wir Christen können nichts tun, wir haben kein Essen, keine Zuflucht. Wir verlassen uns allein auf Gebete. Bitte betet für uns!“

Bitte beten Sie für die Christen in der Zentralafrikanischen Republik

  • Beten Sie für die Christen in dem Flüchtlingslager von Bria: dass Jesus sie tröstet und mit allem versorgt, was sie in ihrer Lage benötigen.
  • Beten Sie um Frieden in diesem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land; dazu gehört auch, dass die zahlreichen Splittergruppen entwaffnet werden.
  • Beten Sie besonders, dass die Botschaft von Versöhnung und Vergebung das Land erfasst und die Gemeinden ihre Rolle dabei ausfüllen können.
  • Beten Sie für die Kämpfer der verschiedenen Gruppen, dass Jesus ihre Herzen berührt und sie aufhören, Böses zu tun.

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VR-Tour entführt ins Jerusalem zur Zeit Jesu

Jerusalem (pte/06.09.2018/06:15) Das Museum Tower of David (TOD) in Jerusalem bietet Besuchern gemeinsam mit dem Tech-Start-up Lithodomos VR http://lithodomosvr.com die Möglichkeit, via Virtual Reality (VR) 2.000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen. Um ein möglichst authentisches Bild der damaligen Verhältnisse zu erschaffen, wurden einzelne Sehenswürdigkeiten wie die Davidszitadelle oder der zweite Jüdische Tempel dabei unter Anleitung von Archäologen detailgenau rekonstruiert.

360-Grad-Simulation

„Unsere neue Virtual-Reality-Führung ‚Step into History‘ eröffnet Besuchern die einmalige Gelegenheit, in den Straßen Jerusalems umherzustreifen und dabei sowohl die Gegenwart zu genießen als auch tief in die Vergangenheit einzutauchen“, zitiert „Phys.org“ TOD-Leiter Eilat Lieber. Mithilfe der rasanten Entwicklung im Bereich der VR-Technologie sei es nun möglich geworden, eine unglaublich realistische 360-Grad-Simulation zu erzeugen, die genau der Vorstellung entspricht, wie sich Wissenschaftler heute das Stadtbild im ersten Jahrhundert zu Lebzeiten von König Herodes und Jesus Christus vorstellen.

„Gerade hier in Jerusalem war die Umsetzung einer VR-Tour eine besondere Herausforderung für uns“, betont Simon Young, Gründer von Lithodomos VR. Ein ähnliches Projekt im touristischen Bereich habe das Unternehmen auch bereits für Besucher der Akropolis in Athen umgesetzt. „Was das Aussehen von Jerusalem in der Antike betrifft, gibt es durchaus sehr unterschiedliche Auffassungen. Natürlich ging es uns darum, die Stadt von damals so genau wie möglich wieder auferstehen zu lassen“, so Young.

Neun Standorte

Bei „Step into History“ werden Besucher von einem speziell geschulten Guide begleitet und können insgesamt neun unterschiedliche Sehenswürdigkeiten der „heiligen Stadt“ erforschen. Der Start erfolgt beispielsweise bei der Davidszitadelle, einer antiken Festungsanlage, die 24 vor Christus von Herodes dem Großen im Westen Jerusalems errichtet worden ist. Danach geht es durch das Jüdische Viertel, das sich vom Zionstor im Süden bis zur Klagemauer und dem Tempelberg im Osten erstreckt.

An jedem der besonderen Standorte erhalten die Tour-Teilnehmer wichtige historische Informationen zu den Gebäuden, die sie gerade virtuell in ihren VR-Brillen bestaunen. „Unser Team wäre sehr daran interessiert, auch noch andere zeitliche Ebenen zu dieser VR-Tour hinzuzufügen. Auf diese Weise könnte letztendlich eine Führung entstehen, die Jerusalem im Wandel der unterschiedlichen Epochen zeigt“, meint Young.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=JWWRNxoxFSg

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Israel: Wir werden mit der iranischen Bedrohung fertig werden

Unter der Überschrift „Israel: Wir werden mit der iranischen Bedrohung fertig werden“ schrieb das Magazin „Israel heute“ am Dienstag, dem 4. September 2018: „Israelische Verteidigungsbeamte gaben sich in dieser Woche zuversichtlich und erklärten, sie würden schnell und entschieden gegen jede weitere Bedrohung des Irans gegenüber dem jüdischen Staat vorgehen.

Nach Berichten, wonach der Iran Langstreckenraketen an seine Verbündeten im Irak ausgeliefert hatte, sagte der israelische Verteidigungsminister Avigdor Liberman zu Reportern:

„Was die Bedrohung durch den Iran angeht, so beschränken wir uns nicht auf Syrien. Das sollte klar sein. Wir werden uns um jede Bedrohung durch den Iran kümmern, egal woher sie kommt. Wir behalten uns das Recht vor, zu handeln … und auf jede Bedrohung oder alles andere, was aufkommt, zu reagieren.“

Mit dem Einsatz seiner Raketen im Westen des Irak hat der Iran Tel Aviv nun in Reichweite gebracht. Die meisten Israelis sahen in Libermans Bemerkungen eine Drohung mit Luftangriffen auf diese iranischen Raketen, obwohl dies einen Verstoß gegen den irakischen Luftraum bedeuten würde.

In Bezug auf die andere große Bedrohung durch den Iran warnte ein hoher israelischer General am Montag, dass das nächste Mal, wenn die libanesische Hisbollah-Terrormiliz einen Krieg mit dem jüdischen Staat beginnt, es der letzte sein wird.

„Die Hisbollah wird unsere Stärke fühlen. Ich hoffe, dass es keinen weiteren Krieg geben wird, aber wenn, dann wird es kein zweiter zweiter Libanonkrieg sein, sondern der letzte Nordkrieg“, sagte Maj.-Gen. Yoel Strick, Leiter des Nordkommandos der israelischen Armee.

„Die Bürger des Staates Israel können ruhig bleiben und dem israelischen Sicherheitsapparat ihr Vertrauen schenken, das entschlossen, präzise und sogar aggressiv zu handeln weiß“, fügte Strick hinzu.“

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Verunglimpfung der Juden

Unter der Überschrift „Geistlicher der Hamas: Juden wurden in Affen und Schweine verwandelt“ berichtete das Magazin „Israel heute“ am Montag, dem 13. August 2018: „Ein Geistlicher und Abgeordneter der Hamas hat bei einer Parlamentssitzung in Gaza vor kurzem aus dem Koram zitiert und dabei die Juden verunglimpft und mit Affen und Schweinen verglichen.

Die Sitzung des Parlaments wurde vom libanesischen Fernsehsender Al-Quds übertragen. Das Middle East Media Resarch Institute (MEMRI) übersetzte die Rede des Geistichen, Yunis Al-Astal.

Dieser sagte: „Wir haben keine Zeit, ihre Abscheulichkeiten [der Juden] aufzulisten, weswegen sie ihre Verwandlung in Affen und Schweine verdienten.“ Dann fügte er hinzu, dass jüdische Gelehrte aufgrund dieser Mängel als „Hunde“ beschrieben und die einfachen Leute als „Esel“ bezeichnet wurden.

Weiter sagte er, dass Allah „diese Verderber“ in Palästina gesammelt hätte, um „ihre Verderbtheit durch die Hände Seiner mächtigen Diener zu vernichten“, und endete mit einer Empfehlung, eine Generation von „Dienern Allahs mit großer Macht hervorzubringen“.

Es ist leider nicht neu, dass Juden mit Affen und Schweinen verglichen werden. Es handelt sich um einen Vergleich, der von arabischen Führern und Geistichen oft benutzt wird. Auch Mitglieder der Palästinensischen Autonomiebehörde, die vom Westen als Partner für einen Frieden mit Israel angesehen wird, haben in der Vergangenheit ähnliche Aussagen von sich gegeben. So wurde vom Mufti der Palästinensischen Autonomiebehörde, Muhammed Hussein, gesagt, dass sich die Muslime in einem religiösen Krieg gegen die Juden befinden würden, die „Nachkommen der Affen und Schweine“ seien.“

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Türkei: Haft für Andrew Brunson bald beendet?

(Open Doors, Kelkheim) – Nach 22 Monaten in Haft gibt es Anlass zur Hoffnung, der US-amerikanische Pastor Andrew Brunson könnte in naher Zukunft freigelassen werden. Nachdem der Ton zwischen der US-amerikanischen und der türkischen Regierung zunächst schroffer geworden war, scheint nun eine Einigung möglich zu werden, die Brunsons Freilassung beinhalten könnte.

Verlegung in Hausarrest

Im April, Mai und Juli hatte Brunson bei drei Terminen vor Gericht gestanden, anschließend wurde er Ende Juli aus dem Gefängnis entlassen und unter Hausarrest gestellt. Bis zum nächsten Verhandlungstag am 12. Oktober 2018 darf er sein Haus nicht verlassen. Seitdem ist es zu öffentlichen und gegenseitigen Anschuldigen zwischen US-Präsident Trump und dem türkischen Präsidenten Erdogan gekommen.

Trump hatte bereits zuvor die Freilassung Brunsons gefordert – Erdogan verlangte im Gegenzug zunächst die Auslieferung des islamischen Geistlichen Fethullah Gülen, der für den Putschversuch in der Türkei 2016 verantwortlich gemacht wird. Brunson wird unter anderem die Unterstützung Gülens vorgeworfen – Brunsons Tochter hatte diese Anschuldigungen als „absurd“ zurückgewiesen.

Nun haben sich die beiden Regierungen einander angenähert. Eine türkische Delegation ist für Verhandlungen nach Washington gereist. Pastor Brunsons Anwalt Cem Halavurt äußerte vorsichtige Hoffnung, dass sein Klient in naher Zukunft freikommen könnte: „Ich denke, es gibt die Möglichkeit, dass Andrew Brunson freigelassen wird. Dieses Thema beeinflusst inzwischen die türkische Wirtschaft und die Beziehungen zu anderen Nationen.“

Zeugen vor Gericht können Brunson nicht belasten

Bei den stundenlangen Gerichtsterminen, die über mehrere Monate verteilt stattfanden, hatte die Anklage keinen Zeugen präsentieren können, der Brunson ernsthaft belasten konnte. Unter anderem versuchten die Zeugen, dem Pastor Verbindungen zu Gülen und der als Terrororganisation verbotenen kurdischen PKK zu bescheinigen. Ihre Vorwürfe brachten jedoch keine Beweise gegen Brunson zu Tage. Dieser hatte die Anschuldigungen gegen sich stets bestritten.

Andrew Brunson war 2016 im Oktober festgenommen worden. Erst nach 17 Monaten in Untersuchungshaft hatte die türkische Staatsanwaltschaft im März dieses Jahres Anklage gegen den Pastor erhoben. Vor seiner Festnahme lebte Brunson bereits seit 23 Jahren in der Türkei und arbeitete als Pastor.

Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors rangiert die Türkei aktuell an 31. Stelle unter den Ländern, in denen Christen weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

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Jerusalems Bürgermeister: „Europa, öffnet die Augen!“. Hört Angela Merkel zu?

Am Montag, dem 6. August 2018, schrieb das Magazin „Israel heute“ unter der Überschrift „Jerusalems Bürgermeister: „Europa, öffnet die Augen!““: Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, richtet sich in einer Videobotschaft an die Führer Europas. Er fordert unter anderem Angela Merkel, Theresa May, Emmanuel Macron und alle anderen Staatschefs Europas auf, die Augen zu öffnen und die von der Hamas im Gazastreifen begangenen Verbrechen zu sehen.

Er erklärt, wie auch Europa von der Hamas getäuscht wurde und die Hamas mit viel Geld unterstützte. „Euer Geld finanziert Terror!“ erklärte Nir Barkat.

„Terror gegen Kinder, gegen die Natur, gegen unschuldige Bauern. Ihr dürft nicht neutral bleiben. Ministerpräsident Netanjahu hat immer gesagt, dass der Terror keine regionale Angelegenheit sei. Wenn Ihr den Terror nicht bekämpft, solange er klein ist, dann wird er auch Euch erreichen, wo immer Ihr auch seid, in Europa und den Rest der Welt. Es gibt nur einen Weg, gegen den Terror vorzugehen: Bekämpft ihn, besiegt ihn, zusammen!“

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Raketen im See Genezareth

Am Donnerstag, dem 26. Juli 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Gestern Nachmittag (Mittwoch) ertönten erneut die Sirenen in den Golanhöhen. Es war der dritte Tag in Folge. Diesmal soll der Alarm wegen der innerhalb Syriens stattfindenden Kämpfe der syrischen Armee Assads gegen die Rebellen ausgelöste worden sei. Danach wurde von der Möglichkeit gesprochen, dass sich in Syrien abgeschossenen Raketen in den israelischen Luftraum verirrt hätten.

Doch dann kamen erste Augenzeugenberichte von einem Strand am See Genezareth. Man habe gesehen, wie zwei verdächtige Objekte in des See gestürzt werden. Dabei gab es zwei Explosionen, das Wasser soll durch den Einschlag bis zu drei Meter in die Höhe gespritzt sein. Danach wurden die sich im Wasser befindlichen Menschen aufgefordert, sich an den Strand zu begeben.

Erst nach einer etwas dreistündigen Suche gelang es den israelischen Sicherheitskräften, zwei Raketen des Typs BM-21 in den nördlichen Gewässern des Sees zu finden. Aus noch nicht geklärten Gründen wurde kein Abwehrsystem benutzt, um die Raketen abzuschiessen.

Es wird angenommen, dass die Raketen von Terroristen des Islamischen Staats während des Kampfes gegen die Truppen von Assad abgeschossen wurden. In den israelischen Medien stellte man sich die Frage, warum von einem Verirren der Raketen gesprochen wurde, da sich der See Genezareth schon relativ weit entfernt von der syrischen Grenze befände. In israelischen Sicherheitskreisen wird auch die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass die Raketen von Terroristen des Islamischen Staats bewusst in Richtung Israel abgeschossen wurden, als Provokation, um eine israelische Reaktion gegen die syrische Armee zu erreichen

Als Reaktion auf den Raketenbeschuss griff die israelische Luftwaffe die Abschussanlage und das Gebiet, von wo aus die Raketen abgeschossen worden waren, an. Dieses Gebiet wird noch von ISIS-Terroristen kontrolliert. Heute früh soll sich letzten Meldungen zufolge das russische Verteidigungsministerium bei Israel für den Angriff gegen ISIS bedankt haben. Bei dem israelischen Angriff sollen mehrere ISIS-Terroristen ums Leben gekommen sein.

Jede Verletzung der israelischen Souveränität wird von der israelischen Armee mit einem Gegenangriff beantwortet. Die Frage ist nun, ob es noch eine von Syrien gestern angekündigte Reaktion auf den Abschuss eines syrischen Kampfflugzeugs durch die israelische Armee geben wird.

Heute früh wurde im Rundfunk von einem großen Glück gesprochen. Es hätten nur wenige Meter gefehlt und die Raketen wären auf dem Strand explodiert, wo sich zur selben Zeit zahlreiche Urlauber befunden hatten. Ein Augenzeuge sagte sogar, die Rakete sei nur einige zig Meter von ihm entfernt in den See gefallen.

Trotz des Vorfalls wird am See und und der Umgebeung der Alltag weitergeführt, auch der Strand ist weiterhin gut besucht.“

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Rettung von 800 „Weißhelme“ durch Israel

Am Sonntag, dem 22. Juli 2018, berichtete das Magazin unter der Überschrift „Israel brachte hunderte Syrier in geheimer Aktion nach Jordanien“: „Die israelische Armee hat in der vergangenen Nacht 800 Mitglieder der syrischen Zivilschutzorganisation „Weißhelme“ und deren Familien in einer geheimen Mission aus Syrien geholt und über Israel nach Jordanien gebracht.

Die außergewöhnliche Rettungsaktion wurde auf Bitten der USA und europäischen Staaten durchgeführt. Die aus Syrien evakuierten Familien sollen von Jordanien aus in Länder wie Großbritannien, Deutschland oder Kanada gebracht werden, wo sie als Flüchtlinge aufgenommen werden sollen.

Die Mitarbeiter der Schutzorganisation hätten sich in Syrien in Lebensgefahr befunden. Die zum größten Teil aus syrischen Staatsbürgern bestehende Organisation hat es sich in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht, Rettungsaktionen in dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land durchzuführen. Sie waren meistens in dem von Rebellen Kontrollierten Gebieten aktiv, in denen nahezu alle zivilen Dienste zusammengebrochen sind. Daher wurden sie als Teil der Opposition in Syrien gesehen und wurden zu Ziel der syrischen Armee.

Die syrischen Familien wurden in der Nacht in Bussen unter dem Schutz der israelischen Armee von Syrien, über Israel nach Jordanien gebracht. Die „Weißhelme“ bekamen in den vergangenen Monaten Unterstützung aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Als es klar wurde, dass die Truppen des Diktators Bashar Assads die Kontrolle über den Süden Syriens zurückgewinnen werden, wandten sich diese Länder an Israel und Jordanien mit der Bitte, bei der Evakuierung der syrischen Helfer und ihrer Familien zu helfen.

Die nächtliche Rettungsaktion soll Berichten von beteiligten Israelis zufolge eine der emotionalsten israelischen Hilfeleistungen für die Syrer gewesen sein, viele Kinder wären mit dabei gewesen, erzählte ein an der Aktion beteiligter Israeli in den Abendnachrichten von „Hadashot“.“

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Medien: Wie Israel und andere das iranische Atomwaffenprogramm entlarvten

Am Freitag, dem 20. Juli 2018, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Diese Woche veröffentlichten zwei führende amerikanische Zeitungen Artikel darüber, wie der Mossad, Israels externer Geheimdienst, in ein Lagerhaus in Teheran im Iran eingebrochen war, um eine riesengroße Sammlung an Dokumenten über das geheime Atomwaffenprogramm des Iran zu stehlen.

Am 31. Januar 2018 brach das 100 Mann starke Mossad-Team währned einer dramatischen sechseinhalb Stunden langen nächtlichen Operation über zwei Türen in das Lagerhaus ein, nachdem es die Alarmanlage des Gebäudes in einem Geschäftsviertel in Teheran deaktiviert hatte.

Dann durchschnitten sie mehrere große Tresore mit 3600 Grad heissen Brennschneidern und verließen die Hauptstadt des Iran um fünf Uhr morgens, zwei Stunden bevor iranische Sicherheitsbeamte zur Frühschicht kamen, so der Bericht der New York Times.

Das israelische Team wusste nach einer einjährigen Überwachung des Lagers, das von den Iranern während der Nacht nicht bewacht wurde, genau, welche Tresore die kritischsten Konstruktionen für die Herstellung von Atomwaffen enthielten und wie viel Zeit sie für die Operation hatten, um zu vermeiden, in der geheimen Einrichtung Aufmerksamkeit zu erregen.

Letzte Woche enthüllten israelische Geheimdienstbeamte, dass die Planung der Operation im Jahr 2016 begann, nachdem dem Mossad bekannt wurde, dass der Iran hatte beschlossen hatte, eine große Anzahl von Dokumenten und Disketten zu konsolidieren und seine früheren illegalen nuklearen Aktivitäten zu verbergen.

Dies geschah, nachdem der Iran und sechs Weltmächte im Sommer 2015 eine Vereinbarung mit dem Namen JMPOA (Joint Comprehensive Plan of Action) über seine Nuklearaktivitäten erzielt hatten, das sogenannte Atom-Abkommen, mit dem Ziel, die Fähigkeit des Iran, zu einer Atombombe auszubrechen, zu verzögern.

Das umstrittene Abkommen wurde Anfang 2016 umgesetzt, nachdem die Obama-Regierung und andere Regierungen scharfe Sanktionen eingestellt und eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben hatten.

Während der Enthüllung verglich eine der israelischen Geheimdienstbeamten die Mossad-Operation mit dem Kasinoraub im Film „Ocean’s Eleven“ und sagte, Israel hätte spezifische Informationen gehabt, widurch das Team in der Lage war, sich auf spezielle Safes zu konzentrieren, so das Wall Street Journal (WSJ).

Als die Operation im Lager zwei Stunden vor dem Eintreffen der iranischen Sicherheitsagenten abgeschlossen war, verließ das Mossad-Team Teheran mit rund 50.000 Seiten und 163 CDs mit Videos, Entwürfen und Memos über das geheime Atomwaffenprogramm des Iran.

Die New York Times zeigte einen Teil des iranischen Archivs Robert Kelley, einem Atomingenieur und ehemaligen Inspektor der Internationalen Atomenergiebehörde, dem Wachhund der Vereinten Nationen.

„Es ist ziemlich gut“, sagte Kelley dem Times-Reporter David E. Sanger und dem israelischen Enthüllungsjournalisten Ronen Bergman, dem Autor des 2008 erschienen Buches „The Secret War With Iran“.

„Die Zeitungen zeigen, dass diese Jungs an Atombomben arbeiten“, schloss Kelley, nachdem er die Dokumente über das geheime Amad-Projekt im Iran gelesen hatte, das 2003 offiziell gestoppt wurde, als die Vereinigten Staaten in den Irak eindrangen.

„Das iranische Programm zum Bau einer Atomwaffe war mit ziemlicher Sicherheit größer, ausgeklügelter und besser organisiert als die meisten, die man 2003 vermutet hatte“, sagten andere Nuklearexperten der New York Times.

Die Dokumente, die den amerikanischen Zeitungen gezeigt wurden, befassten sich mit einem nuklearen Gefechtskopf für die iranische Langstreckenrakete Shihab-3 und beschrieben Pläne, in den Anfangsphasen des Amad-Projekts fünf Atombomben zu bauen.

Nach dem Stopp des Amad-Projekts verlagerte der Iran „viele seiner Aktivitäten in die neu gegründete Organisation für defensive Innovation und Forschung“, so WSJ.

Die neuen Details zum verdeckten Kernwaffenprogramm des Iran fielen mit der Veröffentlichung eines neuen deutschen Geheimdienstberichts durch das Land Hessen zusammen, in dem es heißt, die Islamische Republik suche immer noch Massenvernichtungswaffen.

In dem deutschen Bericht heißt es, der Iran und Nordkorea versuche, „Kontrollmechanismen in Ländern zu umgehen, die keinen besonderen Embargobeschränkungen unterliegen“.

Eines dieser Länder ist Syrien, das der Iran derzeit in einen weiteren Kundenstaat verwandelt.

Am 11. Juli sagte Yossi Kupperwasser, ein früherer militärischer Geheimdienstchef der IDF, den Teilnehmern einer vom Jerusalemer Zentrum für öffentliche Angelegenheiten organisierten Konferenz, dass ein Hauptzweck des Irans, seine Präsenz in Syrien auszuweiten, darin bestehen könnte, Aspekte seines Atomprogramms vor der Internationalen Atomenergiebehörde zu verbergen.“

Die deutsche Zeitschrift Der Spiegel und das Washingtoner Institut für Wissenschaft und internationale Sicherheit (engl. Institute for Science and International Security, die gute ISIS) haben auf der Grundlage umfangreicher Forschungsergebnisse berichtet, dass der Iran wahrscheinlich eine unterirdische Atomanlage in Qusayr in den Qalamoun-Bergen nahe der libanesischen Grenze betreibe.

Die Qusayr-Stätte wird von der Quds-Truppe des iranischen Revolutionsgarde-Korps bewacht und von einem hochrangigen Hisbollah-Funktionär als „Atomfabrik“ bezeichnet.

Der Spiegel berichtete bereits im Jahr 2015, dass 8.000 Brennstäbe in der Qusayr-Anlage gelagert wurden, wo drei Gebäude Eingänge zu Tunneln verdecken.

Im März dieses Jahres kam ein ISIS-Team (dem Washingtoner Institut für Wissenschaft und internationale Sicherheit) unter Führung des ehemaligen IAEO-Inspektors David Albright zu dem Schluss, dass die „Beweise keine klare Antwort dafür geben würden, dass Syrien anscheinend mit Hilfe Nordkoreas und des Iran eine neue unterirdische Nuklearanlage in Qusayr gebaut hat.““

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