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Von Nordkorea bis Eritrea: Christen von Arbeitslager, Folter und Tod bedroht

Mit dem Weltverfolgungsindex 2017 zeigt das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors, wo es auf dieser Welt am gefährlichsten ist, sich zu Jesus zu bekennen. Die Ausweitung islamistischer Netzwerke – nicht nur in Afrika und im Nahen Osten – hat zu einer deutlichen Zunahme der weltweiten Christenverfolgung geführt. Ein zunehmender religiöser Nationalismus in den hinduistischen, buddhistischen und einigen islamischen Ländern Asiens hat den Druck auf Christen kontinuierlich verstärkt.

Weltweit sind mehr als 200 Millionen Christen einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt.

Die traurigste Top-Ten der Welt

In diesen Ländern ist laut den Recherchen von Open Doors die Christenverfolgung am schlimmsten.

  1. Nordkorea
  2. Somalia
  3. Afghanistan
  4. Pakistan
  5. Sudan
  6. Syrien
  7. Irak
  8. Iran
  9. Jemen
  10. Eritrea

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Getötet wegen ihres Glaubens: Christliches Ehepaar in Ägypten ermordet aufgefunden

(Open Doors, Kelkheim) – Nur knapp einen Monat nach dem Anschlag auf eine Kirche in Kairo, bei dem 27 Christen getötet und viele weitere – zum Teil lebensgefährlich – verletzt wurden, kam es in der vergangenen Woche zu weiteren Gewalttaten gegen koptische Christen in Ägypten. Am Morgen des 6. Januar 2017 wurde ein christliches Ehepaar erstochen in seinem Bett aufgefunden, nur drei Tage zuvor hatte es bereits einen ähnlichen Mord gegeben.

Es war der Weihnachtstag der koptischen Christen. Nachdem Kirolos Sami seine Eltern Gamal (60) und Nadia (48), die in einiger Entfernung im Gouvernement Al-Minufiyya im Norden des Landes wohnten, am Vormittag telefonisch nicht erreichen konnte, alarmierte er seinen Onkel Magdy Amin Girgis und bat ihn, nach dem Rechten zu sehen. Dieser suchte daraufhin das Haus seiner Schwester und ihres Mannes auf, wo er noch am Abend zuvor mit den beiden gegessen hatte – nicht ahnend, was ihn dort erwartete. Als ihm niemand die Tür öffnete, rief er einen Tischler zur Hilfe, um in das Haus zu gelangen. Der Anblick, der sich ihm im Schlafzimmer seiner Verwandten bot, war schrecklich: Die beiden waren in ihren eigenen Betten grausam ermordet worden.

Getötet wegen ihres Glaubens

Nach Aussagen der Polizei handelt es sich um einen Raubmord, aber Magdy berichtete gegenüber World Watch Monitor, dass Nadia noch ihren Schmuck getragen und auch sonst nichts gefehlt habe. Deshalb geht er fest davon aus, dass die beiden wegen ihres christlichen Glaubens ermordet wurden. Das Ehepaar wurde noch am selben Tag bestattet, die Trauerfeier fand in der koptisch-orthodoxen Mar-Girgis-Kirche unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Neben ihrem Sohn Kirolos hinterlassen die Samis eine verheiratete Tochter, Marian. Um ihrer Trauer über die Ermordung Ausdruck zu verleihen, sagten alle drei Kirchen in dem Dorf Tukh El-Dalkah, wo das Ehepaar lebte, ihre Weihnachtsgottesdienste an diesem Tag ab.

Feindseligkeit gegenüber Christen nimmt zu

Als Hauptverdächtige für den Doppelmord gelten zwei Männer, die ihre Opfer Berichten zufolge nicht persönlich kannten. In Tukh El-Dalkah wohnen hauptsächlich Christen, es gibt jedoch auch einige salafistisch geprägte Dörfer in der Umgebung. Erst drei Tage zuvor war in Alexandria ein anderer koptischer Christ, Youssef Lamei, unter ganz ähnlichen Umständen ermordet worden.

Auf dem neuen Weltverfolgungsindex von Open Doors steht Ägypten auf Rang 21 und ist damit im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Platz nach oben gerückt. Ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung sind koptische Christen. Aufgrund ihrer langen Geschichte im Land werden sie von der Regierung und dem muslimischen Teil der Gesellschaft in gewissem Maße toleriert, auch wenn sie in ihrem Alltag zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt sind. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation jedoch durch zunehmende Angriffe vonseiten islamistischer Gruppen merklich verschlechtert.

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Lage von 650 Mio Christen in 50 Ländern verschlechtert

Open Doors hat mit dem Weltverfolgungsindex 2017 (WVI) die neue Rangfolge der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden.

Seit 1955 setzt sich das christliche Hilfswerk mit umfangreichen Hilfsprojekten für verfolgte Christen ein, heute in etwa 60 Ländern. Wie Open Doors mitteilt, hat sich die Lage der rund 650 Millionen Christen, die als Minderheit in den 50 Ländern des WVI leben, von Jahr zu Jahr verschlechtert.

Die Ausweitung islamistischer Netzwerke – nicht nur in Afrika und im Nahen Osten – hat zu einer deutlichen Zunahme der weltweiten Christenverfolgung geführt. Ein zunehmender religiöser Nationalismus in den hinduistischen, buddhistischen und einigen islamischen Ländern Asiens hat den Druck auf Christen kontinuierlich verstärkt.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat Open Doors eine Neueinschätzung der Situation vorgenommen und die vor neun Jahren ermittelte Schätzung von weltweit rund 100 Millionen verfolgten Christen aktualisiert. Demnach sind mehr als 200 Millionen Christen einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt.

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Versammlungsverbot für christliche Gemeinde in Aserbaidschan

(Open Doors) – In Aserbaidschan wurden am vergangenen Montag zwei christliche Leiter zu einer Geldstrafe von umgerechnet mehreren hundert Euro verurteilt, nachdem die Polizei in ihrer Hausgemeinde eine Razzia durchgeführt hatte. Die Behörden verboten den Männern, weitere Treffen abzuhalten; andernfalls drohten „schwerwiegendere Konsequenzen“.

Verhaftung während des Gottesdienstes

Eine Gruppe von 30 Christen hatte sich am Morgen des 27. November in Aliabad, einem Dorf im Süden des Landes, zum Gebet versammelt. Das Treffen fand im Haus eines der Leiter und seiner Frau statt, Gamid und Ginayat Shabanov. Der Gottesdienst wurde abrupt unterbrochen, als plötzlich ein Dutzend Polizisten in den Raum traten und die Versammlung für illegal erklärten. Sie befragten alle Anwesenden, nahmen ihre persönlichen Daten auf und registrierten sämtliche christliche Literatur, die sie in dem Haus finden konnten. Dann nahmen sie 26 der Christen mit zur Polizeiwache und hielten sie dort den ganzen Tag fest.

Die meisten durften am Abend wieder nach Hause zurückkehren. Die Shabanovs und ein weiterer Leiter, Mehman Agamemedov, mussten jedoch über Nacht in Haft bleiben, ebenso ein anderes Mitglied der Hausgemeinde. Mehrere nationale Fernsehsender berichteten, die Christen seien wegen „illegaler religiöser Aktivitäten“ und der „Verbreitung illegaler religiöser Lehren“ verhaftet worden. „Das klingt, als wären wir eine Art Sekte“, äußerte Mehman Agamemedov gegenüber einer Kontaktperson von World Watch Monitor.

Strenge Überwachung von Christen

Bei einer Gerichtsverhandlung am 12. Dezember wurden die beiden Kirchenleiter Gamid Shabanov und Mehman Agamemedov zu einer Geldstrafe von jeweils 1.500 aserbaidschanischen Manat (entspricht rund 800 Euro) verurteilt mit der Begründung, ein „illegales“ Gebetstreffen durchgeführt zu haben. Die Christen könnten – jeder für sich – zu Hause beten, aber Versammlungen ohne offizielle Genehmigung seien verboten. Sollten sich die Gemeindemitglieder dem widersetzen, würden sie erneut verhaftet und müssten mit „schwerwiegenderen Konsequenzen“ rechnen. Dies könnte eine längere Gefängnisstrafe bedeuten.

Aserbaidschan belegt aktuell Platz 34 auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors. Auch wenn die Verfassung des Landes offiziell Religionsfreiheit garantiert, leiden die Christen unter vielfältigen Einschränkungen. Die Regierung überwacht die Bevölkerung streng und bedient sich dabei der Kontrollsysteme des vorherigen kommunistischen Regimes. Da die meisten Kirchen von Spionen infiltriert sind, besteht unter den Christen große Angst und Unsicherheit, wem sie vertrauen können. Dass offizielle Vertreter des Staates Aserbaidschan international als „Land der Toleranz“ darzustellen versuchen, mutet angesichts dieser Lebenswirklichkeit befremdlich an. Zusätzlich zu dem Druck vonseiten der Regierung erfahren Christen muslimischer Herkunft Bedrängnis durch ihr soziales Umfeld.

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Angriff von Terrorist mit Schaubenzieher am Löwentor in Jerusalem

Am Donnerstag, dem 15. Dezember 2016, berichtete das Magazin „Israel heute“: „In der Altstadt von Jerusalem hat am Mittwoch ein Terrorist Polizisten des Grenzschutzes mit einem Schraubenzieher angegriffen. Zwei Polizisten und ein 12-jähriger arabischer Junge aus Ostjerusalem wurden leicht verletzt. Danach wurde er von den Sicherheitskräften angeschossen und schwer verletzt.

Der Vorfall ereignete sich am Löwentor in der Altstadt von Jerusalem. Der Terrorist näherte sich einer Gruppe israelischer Grenzschutzpolizisten, zog einen Schraubenzieher und stach auf einen der Polizisten ein. Er wurde leicht am Kopf verletzt. Die anderen anwesenden Polizisten reagierten schnell und schossen auf den Terroristen. Ein weiterer Polizist wurde dabei leicht verletzt.

Kurz darauf brachten Passanten einen 12 Jahre alten arabischen Jungen zu den Rettungsdiensten. Er litt unter leichten Verletzungen am Kopf. Der Junge sagte, er sei zuvor von dem Terroristen angegriffen worden. Er wurde, wie die verletzten Polizisten, zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Einen Tag vorher gab es am Kalandia Kontrollpunkt den Versuch einer Autoattacke. Eine arabische Fahrerin näherte sich mit ihrem Auto mit hoher Geschwindigkeit und fuhr auf eine Gruppe von Soldaten zu. Diese konnten rechtzeitig reagieren und brachten das Auto zum Stehen, nachdem sie Warnschüsse in die Luft abgeschossen hatten. Die Fahrerin stieg aus dem Auto, schrie “Allah Akbar” und hielt ein Messer in der Hand. Den Sicherheitskräften gelang es, die Angreiferin zu überwinden und festzunehmen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.“

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Israel jetzt im Besitz von F-35 Kampfjets

Unter der Überschrift „F-35 Kampfflugzeuge in Israel eingetroffen“ berichtete das Magazin „Israel heute“ mit eDatum vom 13. Dezember 2016: „Seit gestern (Montag) ist Israel die einzige Nation außer den USA, die im Besitz von F-35 Kampfflugzeugen ist. Zwei der Flugzeuge sind gestern nach einer wetterbedingten Verspätung auf dem Nevatim Militärflughafen im Süden Israels gelandet. Sie hatten in Italien zwischengelandet und konnten wegen des schlechten Wetters erst am Abend weiterfliegen.

Die neuen Flugzeuge wurden bei einer Empfangszeremonie unter Beteiligung führender Politiker und Offizieren der Armee entgegengenommen. Dabei war auch der amerikanische Verteidigungsminister Ashton Carter.

Flugzeugmechaniker der israelischen Armee werden nun die Flugzeuge kontrollieren und weitere von Israel entwickelte Systeme einbauen. Danach werden Piloten der israelischen Luftwaffe die neuen Flugzeuge übernehmen.

Die zwei F-35 Kampfflugzeuge in Israel „Adir“ genannt, sind die ersten von insgesamt 50 bestellten Flugzeugen. Durch die neuen Flugzeuge werde Israel weiter die Oberhand in der Verteidigung gegen ihre Feinde beibehalten, sagte der stellvertretende Kommandeur der Luftwaffenbasis in Nevatim.“

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Religionsfreiheit für Christen in islamischen Ländern

Berlin (13. Dezember 2016) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an die Bundesregierung, „ihren gesamten Einfluss offensiv“ einzusetzen, damit die Heimat orientalischer Christen und anderer Minderheiten nicht endgültig für Nichtmuslime unbewohnbar wird. Nach Einschätzung der IGFM würden die eigentlichen Ursachen für die Verdrängung und Vertreibung von Christen und Jesiden „praktisch nicht angegangen“. Die verantwortlichen Regierungen belassen es nach Ansicht der IGFM bei freundlichen Gesten und Symbolpolitik – handeln aber nicht. Notwendig sei nicht nur Sicherheit, sondern auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem islamischen Fundamentalismus, echte Chancengleichheit für Minderheiten und eine grundlegende Überarbeitung der Lehrpläne.

Der „Islamische Staat“ (IS) und viele andere ähnlicher Milizen seien nicht die Ursache, sondern das Ergebnis des inzwischen fest verwurzelten Islamismus, der Vorurteile, schwere Ressentiments bis hin zu offenem Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen fördere. „Wenn Deutschland und Europa nicht von sich auf die Regierungen der betroffenen Länder zugehen, dann wird das orientalische Christentum in manchen Regionen erlöschen – so wie das früher blühende Judentum in Ägypten erloschen ist“, warnt Martin Lessenthin, Sprecher des IGFM-Vorstands. Langfristig hätten Christen und die Angehörigen anderer nicht-muslimischer Minderheiten wie z. B. Jesiden, Mandäer, Bahá’í oder Drusen in ihren Heimatländern nur dann eine Perspektive, wenn der islamische Fundamentalismus überwunden werden könne.

IGFM: Keine Zukunft für Minderheiten ohne gesellschaftlichen Wandel

Vorurteile und Hetze würden in großem Umfang von islamistischen Fernsehsendern verbreitet – vielfach mit erheblicher Unterstützung aus Saudi-Arabien. Von den Regierungen der betroffenen Staaten würden diese Probleme nach Einschätzung der IGFM weitgehend ignoriert, solange sie nicht die bestehenden Machtverhältnisse infrage stellen. Damit Christen, Jesiden und andere Minderheiten eine Zukunft in ihrer Heimat haben könnten, ist nach Überzeugung der IGFM langfristig ein gesellschaftlicher Wandel zu Toleranz und Pluralismus zwingend notwendig.

Staatliche Institutionen müssten dabei eine Vorreiterfunktion einnehmen. Doch das Gegenteil sei der Fall. Selbst bedeutende staatliche Lehr- und Ausbildungseinrichtungen verbreiten islamistisches Gedankengut, kritisiert die IGFM. Dazu gehören sehr einflussreiche Scheichs der ägyptischen Al-Azhar Universität, der weltweit bedeutendsten theologischen Lehranstalt des sunnitischen Islam.

„Das Schicksal der Christen im Nahen Osten geht uns alle an“

Prof. Heribert Hirte, der Vorsitzender des Stephanuskreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterstreicht: „Eines muss klar sein: Christen und andere religiöse Minderheiten können nur dann in ihre Heimatorte zurückkehren, wenn ihre Sicherheit gewährleistet ist. Noch ist völlig offen, welchen weiteren politischen Weg der Irak und Syrien einschlagen. In jedem Fall müssen die Rechte nicht nur der Christen, sondern aller Minderheiten in Zukunft gewahrt werden; dafür sollte sich die Bundesregierung mit großem Engagement einsetzen. Das Schicksal der Christen im Nahen Osten geht uns alle an: Wenn sie nach der Befreiung ihrer Heimat nicht zurückkehren können, werden viele von ihnen entscheiden, sich auf den Weg nach Europa zu machen und die Wiege des Christentums wird endgültig verloren sein.“

Attentat gegen Christen in Ägypten nur „Spitze des Eisbergs“

Das verheerende Attentat auf einen Gottesdienst am vergangenen Sonntag, ist nach Überzeugung der IGFM nur „die Spitze des Eisbergs“ was die Probleme der einheimischen Christen angeht. Bei dem Anschlag starben 24 Menschen, mehrere der über 40 Verletzten schweben noch in Lebensgefahr. Die innen stark beschädigte Sankt-Peter-und-Paul-Kirche liegt nur wenige Meter neben dem Sitz des koptischen Papstes Tawadros II – und damit symbolisch direkt am Herz der einheimischen Kirche.

Es war der schwerste Angriff gegen Kopten seit den Gewaltexzessen der Muslimbrüder im Sommer 2013. Über 60 Kirchen waren damals von Islamisten niedergebrannt oder verwüstet worden. Anders als von den Muslimbrüdern erwartet, hatten damals auch Muslime Kirchen gegen Angriffe verteidigt, erklärt de IGFM. Doch der islamische Fundamentalismus hat an Boden gewonnen. Christen sehen sich im täglichen Leben immer stärker benachteiligt. Nach Übergriffen auf Christen zwingen die Sicherheitsbehörden die Opfer in der Regel zu „Versöhnungstreffen“. Im Resultat bleiben die Täter in aller Regel unbehelligt.

Symbolpolitik löst die Probleme nicht
Der ägyptische Präsident hat mehrfach durch stark beachtete Gesten seine Unterstützung für die christliche Minderheit ausgedrückt. As-Sisi hatte nach dem Attentat vom Sonntag eine dreitägige Staatstrauer verkündet. „Diese sehr begrüßenswerten Gesten erscheinen aber hohl, wenn ihnen keine Taten folgen“, bedauert die IGFM.

Die ägyptische Regierung konzentriere sich – so wie die übrigen Regierungen der Region – ausschließlich auf „Sicherheit“. Der Staat verfolge die Muslimbruderschaft „mit allen Mitteln einer Diktatur“ weil sie eine direkte Machtkonkurrenz für das herrschende Militär sei. Gleichzeitig lasse die Regierung aber andere Islamisten unbehelligt agitieren, obwohl deren Lehren ebenfalls auf dem Niveau der Muslimbrüder oder sogar noch aggressiver seien.

Saudi-Arabien: Die Geister die es rief …

Andere Regierungen fördern sogar direkt oder indirekt islamischen Extremismus. Z. B. die türkische Regierung unter Präsident Erdoğan und die Islamische Republik Iran durch ihre Unterstützung verschiedener extremistischer Milizen. Nach Auffassung der IGFM sind aber vor allen anderen Saudi-Arabien und Qatar die Staaten, die am stärksten für die Verbreitung von menschenrechtsfeindlichen, islamistischen Ideologien verantwortlichen seien. Beide Golfmonarchien sind in der von Saudi-Arabien gegründeten Islamischen Militärallianz gegen Terrorismus (Islamic Military Alliance to Fight Terrorism, IMAFT) aktiv. Doch das liegt nach Überzeugung der IGFM nicht daran, dass die Regierungen am Persischen Golf die archaisch-islamischen Auffassungen der sunnitischen Terrormilizen ablehnen würden – im Gegenteil. Der „Islamische Staat“ hatte sich zu einer innenpolitischen Bedrohung für die regierenden Königshäuser entwickelt.

„Wenn die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung glaubhaft sein soll, dann können Länder wie Saudi-Arabien keine „Partner“ Deutschland sein. Weder bei der militärischen Ausbildung, noch politisch“, fordert die IGFM.

● Weitere Infos über Stellung von Andersgläubigen im Islam

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) – www.menschenrechte.de

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Ist die Menschenrechtspolitik der Regierung von Merkel noch glaubwürdig?

Frankfurt am Main (9. Dezember 2016) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert die Bundesregierung auf, eine langfristig angelegte Menschenrechtspolitik zu verfolgen. So lange Menschenrechte nur ein Randgebiet in der Entwicklungszusammenarbeit bleiben, seien alle „Bekenntnisse zu Menschenrechten und Menschenwürde bloße Makulatur“. Der Internationale Tag der Menschenrechte sei ein hervorragender Anlass, die bisherigen Prioritäten zu überdenken, so die IGFM.

Die Machthaber in Saudi-Arabien, der Türkei, der Islamischen Republik Iran und anderer Diktaturen könnten niemals „Partner“ Deutschlands sein. „Kritik an Folter, Todesstrafe und Auspeitschungen sind leere Worte, wenn gleichzeitig eine militärische und begünstigte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen angeboten und praktiziert wird“, kritisiert die IGFM.

Saudi-Arabien und Iran waren Wegbereiter des „Islamischen Staates“ (IS)
Im Kampf gegen islamistischen Terror seien sowohl Saudi-Arabien als auch die Türkei und der Iran als Partner völlig ungeeignet. Alle würden selbst extremistische Bewegungen mit großem Einsatz unterstützen. Das von einem radikal-islamischen Königshaus regierte Saudi-Arabien und die Islamische Republik sind mit eigenen Truppen und über die Unterstützung von Milizen aktiv auf gegnerischen Seiten an den Kriegen in Syrien, dem Irak und dem Jemen beteiligt. Saudi-Arabien verbreite darüber hinaus islamistisches Gedankengut, das in Teilen dem des „Islamischen Staates“ (IS) in seiner Menschenverachtung nicht nachstehen würde, so die IGFM. Saudi-Arabien habe maßgeblich den Boden für islamischen Extremismus bereitet und tue dies noch heute.

„Saudi-Arabien, die „Erdogan-Türkei“ und der Iran stehen für das genaue Gegenteil der europäischen Werte. Es sind demokratiefeindliche, menschenrechtsverachtende Folterstaaten, die Menschenrechtsverteidiger, Andersdenkende und Andersgläubige verfolgen. Saudi-Arabien exportiert seine islamistische Ideologie auch noch über seine Nachbarländer hinaus, sogar nach Deutschland“, kritisiert Martin Lessenthin, Sprecher des IGFM-Vorstands. Militärische Zusammenarbeit und „Partnerschaften“ mit Saudi-Arabien und dem Iran seien grundsätzliche Fehler.

„Islamischer Staat“ konnte nur durch Iran so mächtig werden

Durch die vom Iran gedeckte Unterdrückung der Sunniten im Irak und in Syrien seien die Erfolge des IS erst möglich geworden. Die Politik des Iran und der schiitischen Regierung in Bagdad hätten dem IS Unterstützer geradezu in die Arme getrieben, erläutert die IGFM. In diesem Sinne sei der IS letztlich „auch ein Produkt der Islamischen Republik“.

Diktaturen nur scheinbar stabil

„Menschenrechtsfeindliche Regime sind nur scheinbar Garanten für Stabilität“, betont die IGFM. Viele dieser Staaten verursachen durch die Missachtung der Menschenrechte nicht nur Unrecht und Leid im eigenen Land, sondern sind direkt oder indirekt verantwortlich für das Flüchtlingselend von Millionen Menschen. Die jüngere und jüngste Geschichte zeige, dass regelmäßig „scheinstabile“ diktatorische Staaten an den Problemen kollabieren, die sie selbst geschaffen hätten. Syrien und Libyen seine dabei lediglich die Staaten, die Europa am nächsten liegen.

Deutschland und ganz Europa müssten langfristig einen hohen Preis zahlen, wenn in der Praxis die Opfer weiter ignoriert werden. Menschenrechtsverletzungen, Willkür und fehlende Rechtsstaatlichkeit gehörten zu den größten Entwicklungshemmnissen überhaupt. Die Zahl der Flüchtlinge, die sie hervorbringen, könne nur dann kleiner werden, wenn Menschenrechte auch in der europäischen Außenpolitik endlich ernst genommen würden, unterstreicht IGFM-Sprecher Lessenthin.

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte – www.menschenrechte.de

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Pflanzen Sie Ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr in Israel

In Israel sind vor 10 Tagen 28 Quadratkilometer von Wäldern abgebrannt. Unser Herz schmerzt, wenn wir an die zerstörte Natur denken. Wie viele Tiere sind in diesen Bränden verendet. Die größeren Waldbewohner wissen sich meist zu retten, auch wenn die Folgen für Rehe, Schakale und Füchse erst in einigen Jahren erkennbar werden, da jegliche Rückzugsorte und Unterstände für die Tiere vernichtet sind. Doch für die kleinen Nager, Vögel, Reptilien und Insekten gab es keine Hoffnung… Bis sich unsere Natur wieder regeneriert hat, wird es Jahre, in einigen Fällen sogar Jahrzehnte dauern.

● Pflanzen Sie Ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr in Israel. Für 12,50 Euro spenden Sie einen Baum für Israel (Angebot vom Magazin „Israel heute“)

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Gemeindeleiter nach dem Tod Fidel Castros unsicher über die Zukunft von Kuba

(Open Doors, Kelkheim) – Am 25. November 2016 starb der frühere kubanische Staatspräsident Fidel Castro. Unter seiner Regierung wurden Christen jahrzehntelang bedrängt. Zwar hat sich die Situation seit Anfang der 1990er-Jahre verbessert, doch bleiben die kommunistischen Kontrollsysteme bestehen.

Weniger Verfolgung, aber keine echte Freiheit

Seit der kubanischen Revolution 1959 hat sich das politische System wenig verändert. Das kommunistische Regime unter Fidel Castro schränkte die Religionsfreiheit massiv ein. Immer wieder wurden Christen verhaftet und misshandelt, manchmal sogar ermordet. Doch die Verfassungsreformen von 1992 führten zu einer Verbesserung der Situation. Die Christen bekamen mehr Freiheiten und die Gemeinden wuchsen. Die Verfolgung hörte indes nicht völlig auf, sondern wurde auf weniger offensichtliche Weise fortgesetzt. Auch nachdem Raúl Castro 2006 die Nachfolge seines Bruders antrat, veränderte sich die Lage nicht grundlegend.

Gemeindearbeit eingeschränkt

Immer noch versucht der Staat, alle Bereiche der Gesellschaft zu kontrollieren: Christen werden überwacht und bei Gottesdiensten mischen sich Informanten unter die Gottesdienstbesucher. Diese Bespitzelung verunsichert viele Christen. Manche Gemeinden, die nach dem Hurrikan „Matthew“ im vergangenen Oktober humanitäre Hilfe leisten wollten, mussten die Hilfsgüter an die Behörden abgeben: Der Staat sei für die Versorgung der Bevölkerung verantwortlich. Für Gemeinden ist es auch sehr schwierig, ein Gebäude zu erwerben oder zu bauen. Zudem gibt es kaum christliche Literatur. Durch eine Vielzahl von Gesetzen ist eine Gemeindearbeit oft nicht möglich, ohne gegen Gesetze zu verstoßen. Ein Pastor sagte gegenüber World Watch Monitor: „Die kubanische Regierung zwingt die Leute in die Illegalität. So wird man nicht wegen seines Glaubens belangt, sondern weil man ein Gesetz übertreten hat. Wenn die Behörden Maßnahmen gegen uns ergreifen, sieht das nicht wie ein Fall religiöser Diskriminierung aus, sondern wie die Ahndung eines Gesetzesverstoßes.“

Kuba ist derzeit nicht auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors gelistet, das Land gehört jedoch zum erweiterten Kreis der Länder unter Beobachtung. Raúl Castro hat angekündigt, 2018 zurückzutreten. Die Gemeindeleiter hoffen auf größere Freiheiten, sollte das kommunistische Regime enden. Doch manche befürchten auch negative Folgen. So sind einige besorgt, dass eine weitere Öffnung des Landes auch negative Einflüsse wie den westlichen Materialismus bringen könnte.

Quellen: Open Doors, World Watch Monitor

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Niemand geht für immer und ewig verloren? Nun, Gott sagt uns warnend etwas anderes

Gott sei Dank können wir im (noch) freien Westen glauben, was wir wollen. Das ist gut. Gott möchte, daß wir frei und nicht unterdrückt sind. Wenn also jemand glaubt, daß niemand für immer und ewig, also endgültig verloren gehen kann, dann kann er das natürlich gerne annehmen. Eine solche Ansicht deckt sich allerdings nicht mit den entsprechenden Hinweisen, die uns Gott in seinem Wort gibt.

Nehmen wir beispielsweise eine Aussage wie diese: „Dann übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen und dem Evangelium Jesus, unseres Herrn nicht gehorchen. Fern vom Angesicht des Herrn und von seiner Macht und Herrlichkeit müssen sie sein, mit ewigem Verderben werden sie bestraft“ (2 Thessalonicher Kapitel 1, Verse 8-9; farblich hervorgehoben durch mich).

Denn wir brauchen, wenn wir mit Gott versöhnt sein wollen, einen Retter: An Jesus hat Gott all unsere Sünden ein für allemal abgestraft. Wer Jesus glaubend als seinen Retter annimmt, ist für immer mit Gott versöhnt; Hölle kein Thema mehr. Umgekehrt wird auch ein Schuh daraus: Wer nicht seine Schuld auf Jesus legt, trägt die Strafe selber. Und das ist die Hölle (Feuersee) für alle Ewigkeit. Wir haben in diesem Leben die Chance, uns durch Jesus mit Gott zu versöhnen; danach gibt es keine zweite Chance mehr. Wenn Ihnen das nicht gefällt, dann beschweren Sie sich bitte bei Gott (es ist sein Plan); nicht bei mir.

Jesus selber sagt, dass jeder an die Hölle verloren gehen wird, der nicht an ihn glaubt: „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht (an ihn) glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“ (Jesus in Johannes Kapitel 3, Vers 18; Menge Bibel) Oder auch hier: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Jesus in Johannes Kapitel 14, Vers 6)

Nach der Schlacht von Armageddon, bei der Jesus nach seinem zweiten Kommen alle Kräfte des Bösen besiegt hat, kommen der Antichrist und sein religiöses Pendant, der Falsche Prophet, in den Feuersee (Hölle); siehe Offenbarung 19:20-20.

Menschen, die während der Endzeit den Antichristen als Gott angebetet und sein Kennzeichen angenommen haben, kommen ebenfalls für immer in den Feuersee (Hölle): „Wer das Tier und sein Standbild anbetet und wer das Kennzeichen auf seiner Stirn oder seiner Hand annimmt, der muss den Wein des Zornes Gottes trinken, der unverdünnt im Becher seines Zorns gemischt ist. Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält vor den Augen der heiligen Engel und des Lammes. Der Rauch von ihrer Peinigung steigt auf in alle Ewigkeit und alle, die das Tier und sein Standbild anbeten und die seinen Namen als Kennzeichen annehmen werden bei Tag und Nacht keine Ruhe haben.“ (Offenbarung Kapitel 14, Verse 9–11; farblich von mir hervorgehoben)

Beim sogenannten Jüngsten Gericht (eigentlich besser gesagt das Letzte Gericht) kommen alle Menschen, die nicht durch Jesus in das Buch des Lebens eingetragen worden sind, ebenfalls in den Feuersee (Hölle); siehe Offenbarung 20:11-15. Dies ist dann der zweite Tod (der erste ist das irdische Sterben), der endgültige Tod, die ewige Trennung von Gott.

Es wird Sie nicht wundern, daß ich Ihnen anempfehle, möglichst schnell dafür zu sorgen, daß Sie Jesus als Ihren Retter annehmen, um somit biblisch basiert sicherzustellen, die Ewigkeit in der buchstäblich paradiesischen Gegenwart von Gott und nicht im Horrorleid der Gottferne im Feuersee (Hölle) zu verbringen.

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Luftangriff von Israels Armee bei Damaskus auf Waffen-Konvoi der Hisbollah?

Am Mittwoch, dem 30.11.16, berichtete das Magazin „Israel heute“ unter der Überschrift „Arabische Berichte über israelische Luftangriffe bei Damaskus“: „Arabische Medien berichteten in der Nacht von zwei israelischen Luftangriffen in der Nähe von Damaskus. Den Meldungen zufolge wurden ein Waffenlager der Syrischen Armee sowie ein Konvoi der Hisbollah, der mit Waffen auf dem Weg nach Beirut war, angegriffen.

Kampfflugzeuge der Israelischen Luftwaffe sollen bei den Angriffen vier Raketen abgeschossen haben. Gegen 1:15 Uhr wurde in den sozialen Netzwerken von vier Explosionen in der syrischen Hauptstadt berichtet.

Ein Angriff hätte einem Waffenlager der Syrischen Armee gegolten. Dabei soll es keine Verletzten gegeben haben. Mit dem Angriff auf den Konvoi der Hisbollah sollte die Lieferung von Raketen in den Libanon verhindert werden. Die Lastwagen wurden den Berichten zufolge kurze Zeit nach Verlassen des Flughafens von Damaskus angegriffen.

Die Israelische Armee hat die Berichte über die Luftangriffe weder bestätigt noch bestritten. Man würde zu Meldungen aus dem Ausland keine Stellung nehmen, hieß es. Von syrischer Seite sind die Angriffe inzwischen bestätigt worden.“

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Israelische Armee längs der syrischen Grenze in Alarmbereitschaft

Unter der Überschrift „Israelische Luftwaffe greift Stützpunkt von ISIS an“ berichtet das Magazin „Israel heute“ mit eDatum von Montag, dem 28. November 2016: „Als Reaktion auf den gestrigen Zwischenfall, wo dem Islamischen Staat (ISIS) zugehörige Terroristen von syrischer Seite aus das Feuer auf eine Gruppe israelischer Soldaten eröffnet hatten, hat die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Montag eine Stellung der Terror-Organisation angegriffen.

Ziel des Angriffs war ein militärischer Stützpunkt, der sich unweit der Grenze befindet und vor zwei Jahren von Soldaten der UNO verlassen und von den Terroristen übernommen worden war. Mehrere Flugzeuge der Luftwaffe warfen insgesamt zehn Ein-Tonnen-Bomben auf den verlassenen Stützpunkt. Die Terroristen hatten den Stützpunkt zu Übungszwecken verwendet. Zur Zeit des israelischen Angriffs war er leer. Der Angriff soll als Warnung verstanden werden.

Seit dem Zwischenfall gestern ist die israelische Armee längs der syrischen Grenze in Alarmbereitschaft, da ein weiterer Angriff der Terroristen nicht ausgeschlossen werden könne. Ein Sprecher der Armee erklärte, dass man mit dem Angriff in der Nacht eine Rückkehr der Terroristen zu dem Stützpunkt verhindern wollte, der eine erhebliche Gefahr dargestellt hätte.“

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Israelische Luftwaffe erschießt 4 ISIS Terroristen

Am Sonntag, dem 27. November 2016, berichtet das Magazin „Israel heute“ unter der Überschrift „Zwischenfall an syrischer Grenze – Israelische Luftwaffe erschießt 4 ISIS Terroristen“: „An der Grenze zu Syrien ist es heute zu einem Zwischenfall gekommen als von syrischer Seite aus das Feuer auf israelische Soldaten, die an der Grenze stationiert sind, eröffnet wurde. Bei dem darauffolgenden Schusswechsel wurden vier Terroristen des Islamischen Staates erschossen.

Nach wochenlanger Ruhe ist es heute (Sonntag) wieder zu einem Zwischenfall an der Grenze zu Syrien im Golan gekommen. Eine Einheit der Israelischen Armee, die längst des Grenzzaunes stationiert war, erkannte auf der syrischen Seite der Grenze eine Gruppe Terroristen des Islamischen Staates (ISIS), die aus einem Auto heraus in die Richtung der Soldaten schoss.

Die Soldaten schossen zurück. Danach wurden einige Mörsergranaten von der syrischen Seite der Grenze abgeschossen. Flugzeuge der Israelischen Luftwaffe erwiderten das Feuer, wobei die vier Terroristen ums Leben kamen. Auf israelischer Seite ist niemand zu Schaden gekommen.

Ein Armeesprecher erklärte nach dem Vorfall: „Die schnelle und präzise Reaktion unserer Einheit soll zeigen, dass wir anwesend sind und unsere Grenzen beschützen. Es liegt nicht in unserem Interesse, die Lage in der Umgebung zu einer Eskalation zu führen, aber wir können nicht dulden, dass auf uns geschossen wird.“

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Christenverfolgung im Iran. Christen in den Hausgemeinden sind ständig von Verhaftung bedroht

Es war ein ganz normaler Tag im Büro. Das Telefon klingelte und Sepideh (Name aus Sicherheitsgründen geändert) nahm den Hörer ab. „Sepideh, schnell!“ Ihre Mutter klang sehr aufgeregt. „Sie haben deinen Bruder verhaftet, und du könntest die Nächste sein. Bitte, verlass deinen Arbeitsplatz und komm sofort nach Hause!“

Vor fünf Jahren hatte sich ihr Bruder Saman (Name aus Sicherheitsgründen geändert) entschieden, Jesus nachzufolgen. „Zuerst dachte ich, es sei einfach nur eine weitere seiner seltsamen Launen“, erinnert sich Sepideh. „Doch im Laufe der Zeit bemerkte ich, wie Saman sich veränderte. Dadurch begann auch ich mich für Jesus zu interessieren.“ Sie begann, in der Bibel zu lesen, und erlebte, wie die Worte zu ihr persönlich sprachen. Wie ihr Bruder wandte sie sich Jesus zu und gemeinsam besuchten sie eine Hausgemeinde.

Vor Angst gelähmt

Der Anruf ihrer Mutter war ein Schock für Sepideh. „Als ich hörte, dass mein Bruder verhaftet worden war, hatte ich solche Angst, dass ich fast in Ohnmacht fiel.“ Sie beschloss, das Büro zu verlassen, wusste aber nicht, wo sie hingehen sollte. So irrte sie in der Sommerhitze durch die Straßen und näherte sich dem Polizeigebäude, vor Angst unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. „Ich fragte mich, ob ich hineingehen und nach meinem Bruder fragen sollte. Aber als ich dort war, hatte ich zu viel Angst, dass sie mich auch verhaften würden.“ Nach einer schlaflosen Nacht rief Sepideh ihren Pastor an. „Er sagte mir, dass ich ihn nicht mehr unter dieser Nummer anrufen solle und sich die Gemeinde für eine Weile nicht treffen könne. Seine Worte machten mir noch mehr Angst, als ich ohnehin schon hatte.“

Ruhe im Sturm

Sie brachte ihre christlichen CDs und Bücher in Sicherheit, damit sie bei einer Razzia nicht der Polizei in die Hände fallen würden. Dennoch fand Sepideh keine Ruhe. „Der Einzige, der mir Frieden geben konnte, war Jesus. Ich erzählte ihm, wie hilflos ich mich fühlte und welch große Angst ich hatte, dass sie auch mich verhaften würden.“ Dann kam ihr wie eine plötzliche Antwort eine Bibelstelle in den Sinn: Markus 4,35-41. Schnell schlug sie die Stelle nach, und als sie anfing zu lesen, kamen ihr die Tränen: „Es war die Geschichte, in der Jesus den Sturm stillt. Er fragt seine Jünger, warum sie solche Angst hätten, und ermutigt sie, ihm zu vertrauen. Während ich die Geschichte las, wurde auch der Sturm in mir gestillt.“ Vier Wochen nach seiner Verhaftung konnte sie ihren Bruder besuchen: „Ich glaube, dass mein Bruder in Gottes Hand ist und Gott dort einen Plan für ihn hat.“

Bitte beten Sie für die vielen inhaftierten Christen im Iran wie Maryam Zargaran, die seit über drei Jahren im Gefängnis ist und dort trotz ernsthafter Erkrankungen keine ausreichende medizinische Versorgung erhält, aber auch für die Angehörigen und Gemeindemitglieder, die von Angst und Sorge bedrängt werden.

Seit mehr als 60 Jahren im Dienst der verfolgten Christen weltweit: www.opendoors.de

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God bless Amerika und Israel. Sieg von Trump in den USA

Unter der Überschrift „God bless Amerika und Israel“ schreibt das Magazin „Israel heute“ mit eDatum von Mittwoch, dem 9. November 2016: „Der Republikaner Donald Trump hat die Wahlen in den USA gewonnen und wird Amerikas 45. US-Präsident sein. In Israel wie auch in den anderen Ländern wird von einem Drama in den USA gesprochen.

Aus israelischer Sicht waren viele der Meinung, dass der 70-Jährige Kandidat Donald Trump für Israel besser sei als die demokratische Kandidatin Hillary Clinton. Hillary Clinton ist eine weibliche Version des jetzigen US-Präsident Barack Obama. Sie bringt keine neue Botschaft in der US-Politik, besonders nicht in der Außenpolitik im Nahen Osten. Der Chaos im Nahen Osten ist laut israelischen und arabischen Medien der gescheiterten Nahost-Politik des US-Präsidenten zu verdanken, der taktische Fehler machte und die politische Mentalität im Nahen Osten missverstanden hatte.

Israelische Minister befürchteten hinter den Kulissen, dass Clinton dieselbe Außenpolitik fortführen wird, was grundsätzlich schlecht für Israel war und ist. Im Gegenteil zu Clinton, bei der man ausging, dieselbe Obama-Politik fortzusetzen, war Trump ein großes Fragezeichen und Risikofaktor. Aber gerade deswegen waren viele Kollegen von mir, Politiker und Experten der Meinung, dass es besser sei, ein Risiko mit Trump zu wagen auf eine neue Außenpolitik für den Nahen Osten zu hoffen. Ob die Rechnung wirklich aufgeht ist eine andere Frage, aber bei Clinton war von vornherein weniger Hoffnung für eine drastische Änderung in Bezug auf Israel und den Nahen Osten zu sehen.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hütete sich während der Wahlkampagne, in den USA Stellung zu nehmen und traf sich bei seinem letzten Besuch in den USA mit beiden Kandidaten. Aber hier muss erwähnt werden, dass Donald Trumps größter Förderer der 83-Jährige amerikanische Jude und Milliardär Sheldon Adelson war, derselbe, der hinter Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu steht und die Tageszeitung Israel Hayaom (Israel Heute) als Sprachrohr für Netanjahu finanziert.

Was in den USA passierte erinnert an die letzten Wahlen in Israel. Auch in Israel haben die Medien eine Wahlniederlage von Likudchef Benjamin Netanjahu in allen Umfragen vorausgesehen, die er schließlich entgegen allen Prognosen gewonnen hat. In beiden Fällen haben die Medien entweder falsch recherchiert oder absichtlich falsche Daten angegeben. God bless Amerika und Israel.“

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Al Kaida und IS gewinnen immer mehr Einfluss im Jemen

Rund 3.000 Jugendliche nahmen am Jugendtag des überkonfessionellen christlichen Hilfswerks Open Doors teil. Der Open Doors Jugendlich fand in diesem Jahr in der Rittal-Arena in Wetzlar statt.

Der diesjährige Schwerpunkt lag auf Christen muslimischer Herkunft gelegt. Diese vom Islam „Abgefallene“ müssen versteckt im Untergrund leben, um Folter und Hinrichtung zu entgehen.

Als Botschafter dieser Christen im Untergrund berichteten Sprecher aus dem Iran und dem Jemen vom Wirken Gottes in islamischen Ländern.

Said, Sohn einer strenggläubigen muslimischen Familie, hatte sich den Salafisten angeschlossen, und studierte in einer Islamschule bei dem geistlichen Vater von Osama Bin Laden. Bei einem Aufenthalt in Europa erzählten ihm Christen von Jesus. Ihre Liebe zu ihm und das Evangelium veränderten sein Leben völlig

Zurück im Jemen wurde er als vom Islam Abgefallener verhaftet und für sechs Monate ins Gefängnis geworfen. „Jesus zeigt uns die Wahrheit und die Wahrheit macht uns frei. Wir müssen diese Wahrheit weitergeben, das geschieht durch die vollkommene Liebe Jesu“, ermutigte er die Jugendlichen.

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Religionsfreiheit und Hinweise auf Jesus in Russland

(Open Doors, Kelkheim) – Zweieinhalb Monate sind vergangen, seitdem am 20. Juli in Russland ein neues Religionsgesetz verabschiedet wurde. Offiziell soll es dazu dienen, durch die Überwachung extremistischer Gruppen den Terrorismus zu bekämpfen. Doch da es alle religiösen Aktivitäten außerhalb registrierter Kirchengebäude verbietet, sind vor allem christliche Hausgemeinden und Missionare davon betroffen – so auch der US-Amerikaner Don Ossewaarde.

Nach dem Gottesdienst verhaftet

Ossewaarde und seine Ehefrau Ruth waren vor 14 Jahren nach Oryol, einer Stadt rund 350 Kilometer südlich von Moskau, gezogen, um dort als Missionare zu arbeiten. Am Morgen des 14. August wurden die Ossewaardes von drei Polizisten aufgesucht, während sie einen Sonntagsgottesdienst abhielten. Im Anschluss nahmen die Beamten das Ehepaar mit zur örtlichen Polizeidienststelle und beschuldigten Don, in seinem Haus religiöse Versammlungen abzuhalten, zu denen er an den Anschlagtafeln der umliegenden Wohnungsblocks eingeladen habe. Nur zwei Stunden später wurde er vom Gericht zu einer Geldstrafe von 40.000 Rubel (entspricht etwa 570 Euro) verurteilt.

Religionsfreiheit in Russland auf dem Prüfstand

Nachdem sein Einspruch in dieser Woche abgelehnt wurde, schrieb der Pastor in seinem Blog, er habe eigentlich so schnell wie möglich zu seiner Familie in die USA zurückkehren wollen, aber diese Angelegenheit sei sehr wichtig und er dürfe jetzt nicht aufgeben. Vielmehr sei er bereit, bis zum obersten Gerichtshof für sein Recht zu kämpfen. Er ist überzeugt, dass sein Fall eine entscheidende Rolle hinsichtlich der Entwicklung der Religionsfreiheit in Russland spielen wird – sowohl für ausländische Missionare als auch für die russischen Christen selbst. Ossewaardes Pflichtverteidiger hingegen habe dem Ehepaar den Ratschlag gegeben, Oryol aus Sicherheitsgründen zu verlassen.

Open Doors, das überkonfessionelle christliche Hilfswerk. Seit mehr als 60 Jahren im Dienst der verfolgten Christen weltweit.

Bereits mehrere Christen angeklagt

Die Ossewaardes sind nicht die einzigen Christen, die bereits mit dem neuen Gesetz in Konflikt geraten sind. Allein im ersten Monat nach seinem Inkrafttreten wurden laut der Nachrichtenagentur Forum 18 sechs Christen wegen Verstößen gegen das Religionsgesetz angeklagt, inzwischen seien weitere Fälle dazugekommen. Rolf Zeegers, ein Analyst von Open Doors, sagte, es sei „noch zu früh, die Auswirkungen des neuen Gesetzes zu beurteilen“, doch sie „könnten beträchtlich sein“.

Bisher ist Russland nicht auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors gelistet, das Land gehört jedoch zum erweiterten Kreis der Länder unter Beobachtung.

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Schoß Syrien Flugzeug von Israel ab?

Unter der Überschrift „Syrische Meldung: Israelisches Kampfflugzeug abgeschossen – Israel: Flugzeuge waren weit entfernt“ meldete das Magazin „Israel heute“ am Dienstag, 13. September 2016: „Gestern explodierte wieder eine Mörsergranate auf israelischem Gebiet – Israelische Luftwaffe reagierte mit Angriff auf syrische Kanonen. Die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet heute auf ihrer Internetseite, dass der Generalkommandant der Syrischen Armee den Abschuss eines israelischen Kampfflugzeugs und einer Drohne gemeldet hatte.

Ein Sprecher der Israelischen Armee bestätigte, dass die Syrer in der Nacht zwei Boden-Luft-Raketen auf Flugzeuge der Israelischen Luftwaffe geschossen hätten, diese jedoch weit entfernt gewesen waren und durch den Beschuss zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen wären.

Nachdem am Montagabend erneut eine aus Syrien abgeschossene Mörsergranate in den israelischen Golanhöhen explodiert war, griff die Israelische Luftwaffe, wie schon zuvor, Kanonen der Syrischen Armee an. Normalerweise vermeidet die Syrische Armee, auf die israelischen Angriffe zu reagieren, doch dieses Mal wollten die Syrer zeigen, dass sie nicht tatenlos zusehen, wenn die Israelische Luftwaffe syrische Ziele angreift und schossen zwei Raketen ab. Obwohl die Raketen ihr Ziel sehr weit verfehlten meldete die Syrische Armee wenig später den erfolgreichen Abschuss eines israelischen Flugzeuges und einer Drohne.

Das Syrische Fernsehen strahlte Sondersendungen mit syrischen Armee-Experten im Studio aus, in denen der Erfolg gegen den israelischen Feind gefeiert wurde. Israel wird vorgeworfen, sie würden die Rebellen in ihrem Kampf gegen die Syrische Armee unterstützen. Ein Sprecher der Israelischen Armee bestritt die Meldung des Abschusses eines Flugzeugs der Luftwaffe, die Flugzeuge und auch die Drohne seien heil von ihrer Mission zurückgekehrt. Israel dulde keine Verletzung ihres Hoheitsgebietes und sehe in der Syrischen Armee die Verantwortliche für das Geschehen in Syrien, hieß es in der Erklärung. Obwohl seit gestern das Waffenstillstandsabkommen in Kraft ist, kämpfen die Rebellen weiter gegen die Syrische Armee, sehr nahe an der Grenze zu Israel.“

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Merkwürdigkeit bei den Paralympics 2016: Algerische Torball-Mannschaft erschien nicht zum Spiel gegen Israel

Am Sonntag, dem 11. September 2016, berichtete das Magazin „Israel heute„: „In Rio de Janeiro finden zur Zeit die Paralympischen Spiele statt. Eine der großen Hoffnungen auf eine Goldmedaille ist die israelische Torball-Mannschaft der Frauen. Gestern hätte das Spiel zwischen Israel und Algerien stattfinden sollen, doch die Algerische Mannschaft trat nicht zum Spiel an.

Die israelische Torball-Frauenmannschaft sollte gestern Abend gegen die Spielerinnen von Algerien antreten. Doch diese traten erwartungsgemäß nicht zum Spiel an. Als Erklärung wurde von den Algeriern Probleme in der Flugverbindung angegeben. Israel wurde der technische Sieg mit 10:0 zugesprochen.

Das internationale paralympische Komitee hat mit der Untersuchung des Vorfalls begonnen und erwartet von der Algerischen Mannschaft eine plausible Erklärung für das Nichterscheinen zum Spiel. Auch wenn es Probleme mit einem Anschlussflug gegeben hätte, hätten die algerischen Spielerinnen ohne Probleme 24 Stunden vor Spielbeginn eintreffen können, sagte ein Sprecher des Komitees.

Israelische Medaillenhoffnungen

Auch in weiteren Sportdisziplinen gibt es Hoffnung auf eine Medaille für Israel. Die Ruderin Moran Samuel hat das Vorrennen als Zweite beendet und steht im Finale. Die Schwimmerin Inbal Pezaro hat das Finale in 200 Metern Freistil erreicht, nachdem sie in der Qualifikation vierte geworden war. In der kommenden Nacht kann sie für Israel die erste Medaille gewinnen. Eine weitere Medaillenhoffnung ist die 19-jährige Tischtennisspielerin Caroline Tabib. Sie hat nach einem Sieg gegen die Mexikanerin Maria Albor das Viertelfinale erreicht.“

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