Wir sind wir. Und wir bleiben wir für alle Ewigkeit

So wie Gott im globalen Maßstab die Welt nicht zerstört und dann völlig neu macht, sondern runderneuert („renoviert“) und vom Bösen befreit, so macht er es ja auch im Kleinen mit den Menschen, die zu ihm finden.

Wir werden nicht vernichtet und dann neu erschaffen

Wir werden nicht ausgelöscht, sondern wir werden in unserem wahren Ich, unserem nach Gottes Ebenbild erschaffenen Geist (Genesis 1:26; Genesis 2:6) runderneuert; wir werden im Moment der glaubenden Annahme des vollendeten Werkes von Jesus eine Neuschöpfung (unter Beibehaltung unseres Körpers und unsere Seele): „Wenn also jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung (oder: neu geschaffen): das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist entstanden!“ (2. Korinther Kapitel 5, Vers 17; Menge Bibel)

Gott zerstört nicht Sie, sondern runderneuert Sie. Gott zerstört nicht die Erde, sondern runderneuert auch sie.

Gott beurteilt(e) seine Schöpfung als „sehr gut“

Der Teufel ist der Zerstörer; Gott ist der Schöpfer. Und er wird niemals – weder im Großen, noch im Kleinen – etwas zerstören, daß er erschaffen und als „sehr gut“ beurteilte: „Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und siehe: es war sehr gut.“ (Genesis 1:31) Leider fallen selbst nicht wenige Christen mangels Verständnis von Gottes Wesen und seinem Plan auf die dämonische Desinformation herein, Gott würde die Erde oder die Menschen zerstören. Nein, Gott rettet und erneuert. So groß ist seine Liebe für seine Schöpfung.

Erinnernde Denkmäler in der neuen Welt an die Vergangenheit

Über die neue Welt, deren Hauptstadt das Neue Jerusalem ist, erfahren wir, daß es Denkmäler an die 12 Stämme Israels (Offenbarung 21:12) gibt. Und auch an die zwölf Apostel: „Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine (oder: Steinlagen im Grundbau), und auf ihnen standen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes geschrieben.“ (Offenbarung Kapitel 21, Vers 14; Menge Bibel)

Wir sehen daran, auch nach unserem irdischen Tod, auch nach Erhalt des perfekt erneuerten Körpers bei der Entrückung und dereinst in der neuen, vom Bösen befreiten Welt natürlich auch noch Erinnerungen an früher da sind. Es gibt sogar Denkmäler (Grundsteine), die an die Namen der Apostel erinnern.

Wir Menschen verlieren niemals unsere Identität, unsere Erinnerungen. Weder im Himmel (in der Gegenwart von Gott), noch in der Hölle (der völligen Gottferne). „denn ich habe noch fünf Brüder –, damit er sie ernstlich warne, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen.“ (Lukas 16:28) bettelt ein Mensch, der im Totenreich („Wartezimmer“ zur Hölle) bereits fürchterliche Qualen erleidet („ich leide Qualen in dieser Feuerglut“ (Lukas 16:24) und sich an seine Familie auf Erden erinnert.

Wenn uns die Vergangenheit anderer Menschen bewußt ist, dann natürlich auch unsere eigene. Will sagen, wir bleiben wir. In unserem wahren Ich runderneuert als neue Schöpfung.

Wir haben Gefühle im Himmel

Denken Sie an eine Aussage wie diese: Gott „wird alle Tränen aus ihren Augen abwischen“ (Offenbarung Kapitel 21, Vers 4). Warum weinen wir im Himmel? Weil uns auch dort bewußt ist, daß von uns geliebte Menschen nicht mit uns im Himmel sind, weil sie die vielfältigen Versuche von Gott zu ihrer Errettung, der ihnen mit Jesus die hilfreich rettende Hand hingestreckt hatte, ignoriert haben.

Gott „will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“ (1. Timotheus 2:4) Leider lassen sich die meisten Menschen vom Teufel die Augen zuhalten und sehen die Wahrheit und die Gnade nicht. Stattdessen haben sie jede Menge verlachenden Hohn und lieblosen Spott für uns Jesus-Schäfchen übrig. Nun ja.

Mit „Tränen abwischen“ ist nicht so ein religiös verbrämtes „Och ja, nun sei mal nicht so traurig“ gemeint. „Tränen abwischen“ bedeutet (neben der tröstenden Barmherzigkeit von unserem himmlischen Vater) vor allem eins: Wir wissen, daß niemand in der Hölle geendet ist, der das nicht wollte, nämlich ein Leben ohne Gott. Und das erhält er nun für alle Ewigkeit.

Wenn Sie „Wir sind wir. Und wir bleiben wir für alle Ewigkeit“ erschreckt, dann fehlt Ihnen noch Klarheit darüber, wer Sie dank Jesus jetzt schon sind

Machen Sie sich das klar. Sie sind als Jesus-Schäfchen jetzt schon (!) eine Neuschöpfung; das wird auch in der Ewigkeit nicht anders oder besser werden. Was besser werden muß, das ist Ihr Erkennen Ihrer Ihnen jetzt schon von Jesus geschenkten neuen Identität als Heilige oder als Heiliger vor Gott, denn nichts weniger hat Jesus für Sie bewirkt: „jetzt aber hat er euch in seinem Fleischesleibe durch seinen Tod versöhnt, um euch als heilig, untadelig und unanklagbar vor ihm (d.h. vor Gottes Angesicht) darzustellen“ (Kolosser 1:22; Menge Bibel)

Zur raffiniert dämonischen Verwirrung gehört es, daß Menschen auf später vertröstet werden: Ja, wenn du erstmal im Himmel bist, dann wird alles gut… was bewirkt der Teufel mit solchen Lügen? Daß Menschen, die der Lüge Glauben schenken, nicht jetzt schon Ihre herrliche Beziehung mit Gott genießen können.

Sie sind als Jesus-Schäfchen jetzt schon der Mensch, der Sie auch in der Ewigkeit sein werden. Einziger Unterschied: Sie haben noch nicht die für Ihr Leben in der Ewigkeit tauglichen neuen Körper, und Sie sehen Jesus noch nicht, sondern glauben „nur“ an ihn.
Denken Sie über Ihre herrliche Stellung vor Gott nach und bauen Sie jetzt schon Ihre persönliche Beziehung immer weiter aus. Lassen Sie sich vom Teufel, dem Lügner und Dieb, nicht auf später vertrösten.

Das sind Sie als Jesus-Schäfchen jetzt schon, für den Jesus alles aus dem Weg geräumt hat, was noch hinderlich zwischen Gott und Ihnen stand: „Wir alle aber, die wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln (oder: sich in uns spiegeln lassen), werden dadurch in das gleiche Bild (oder: in sein Ebenbild) umgestaltet von Herrlichkeit zu Herrlichkeit (= von einer Herrlichkeit zur anderen), wie das (oder: da es ja) vom Herrn des Geistes geschieht.“ (2. Korinther Kapitel 3, Vers 18; Menge Bibel)

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