Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf Israel. Größter Beschuss seit Sommer 2014

Unter der Überschrift „27 Mörsergranaten aus dem Gazasteifen“ schrieb das Magazin „Israel heute“ am Dienstag, dem 29. Mai 2018: „Die Bewohner im Grenzgebiet zum Gazastreifen haben den heutigen Tag mit dem Heulen der Sirenen begonnen. Gegen 7 Uhr früh gab es in allen Orten um den Gazastreifen herum „Roter Alarm“. Bürger berichteten von Explosionen. Kurz danach war klar: Diesmal war der Alarm echt, insgesamt 27 Mörsergranaten wurden vom Gazastreifen aus auf Israel abgeschossen.

Ein Sprecher der israelischen Armee meldete, dass die größte Zahl der Mörsergranaten mithilfe der Eisenkuppel abgeschossen werden konnte. Eine der Granaten explodierte jedoch im Hof eines Kindergartens, der zu dem Zeitpunkt zum Glück noch leer war. Denn kurz vorher wurden die Fahrten der Schulbusse wegen des Alarms unterbrochen. Die Bürger wurden aufgefordert, sich in den Sicherheitsräumen aufzuhalten.

Etwa eine Stunde später gegen 8 Uhr Ortszeit durften die Bürger dann die Schutzräume wieder verlassen, man solle mit dem Alltag fortfahren. Doch ausgerechnet dann gab es erneut Alarm. Zwei weitere Mörsergranaten explodierten, ohne Schaden anzurichten. Gegen 9:36 Uhr gab es einen weiteren Alarm im Landkreis Eshkol.

Als Reaktion auf die Angriffe reagierte die israelische Armee mit Panzerbeschuss auf eine Stellung der Hamas. Es wird angenommen, dass es sich bei dem Beschuss um eine Vergeltung des Islamischen Jihads handelt. Vorgestern wurden drei seiner Mitglieder durch einen Angriff der israelischen Armee getötet. Der Angriff war eine Reaktion auf einen Sprengsatz, den Terroristen des Jihads an den Grenzzaun gelegt hatten.

Bei dem heutigen Angriff handelt es sich um den grössten Beschuss seit dem Gazakrieg im Sommer 2014.“

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