„Israelischer“ Lachs auf deutschen Tellern

Unter der Überschrift „Israelischer Lachs auf deutschen Tellern“ berichtete das Magazin „Israel heute“ am Dienstag, dem 8. Mai 2018: „Die israelische Firma Aqua Maof aus Rosh HaAin, die eine fortgeschrittene Technologie für die schnellere Zucht von Fischen entwickelt hat, wird für die deutsche Firma „Berliner Land Lachs GmbH“ (Bella) nördlich von Berlin die größte Lachsfarm in Deutschland errichten. Die Kosten für das Projekt liegen bei rund 25 Millionen Euro. Das berichtet heute die israelische Tageszeitung Jediot Achronot.

Das israelisch-deutsche Geschäft wurde vor kurzem während eines Besuches des Ministerpräsidenten von Brandenburg, Wietmar Woidke, unterzeichnet, der zusammen mit einer Delegation von Unternehmern aus Brandenburg zu Besuch in Israel war. Initiiert wurde die israelisch-deutsche Zusammenarbeit vom Vorgänger Woidkes, dem ehemaligen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, der als stellvertretender Vorsitzender der Jerusalem Foundation Deutschland eine besondere Beziehung zum Heiligen Land hatte.

Die Technologie der israelischen Firma gilt als führend auf dem Gebiet der Fischzucht in geschlossenen Anlagen auf dem Land und unter einem kontrollierten Klima. Sie ist energiesparend und daher umweltfreundlich und entspricht den strengen Kriterien der Europäischen Union. Aqua Maof hat bereits mehrere Anlagen in verschiedenen Ländern aufgebaut.

Seit einigen Jahren wird es immer schwieriger der starken Nachfrage nach Lachs nachzukommen. Schuld daran sind die Umweltverschmutzung und der unkontrollierte Fischfang. Die Technologie von Aqua Maof ermöglicht die verstärkte Zucht von Fischen ohne die Notwendigkeit, in der Nähe von Wasser sein zu müssen. Die Anlage kann in der Nähe des Großhandels errichtet werden und spart dadurch die hohen Lieferkosten, wodurch der Preis des Fisches niedriger gehalten werden kann.

Patrick von Hertzberg, der Vorsitzende von „Bella“ erklärte: „Der deutsche Verbraucher verlangt Fische von hoher Qualität, die unter den hohen Umwelt- und Gesundheitsstandards gezüchtet werden.“ Ab 2020 soll dann „israelischer“ Lachs auf den Tellern der deutschen Haushalte landen.

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