10 Schüler sterben bei Überschwemmung in der Wüste. Ganz Israel angesichts der Tragödie schockiert

Unter der Überschrift „Tragödie in der Wüste – 10 Schüler kommen bei Überschwemmung ums Leben“ berichtete das Magazin „Israel heute“ am Freitag, dem 27. April 2018: „Schon seit Mittwoch war der Winter zurückgekehrt. Beeindruckende Regenfälle führten zu zahlreichen Überschwemmungen in vielen Städten des Landes. Der späte Regen brachte das im Winter so vermisste Wasser. Fast hätte man es als einen Segen ansehen können, wäre es gestern nicht zu dieser Tragödie gekommen.

25 Schüler waren in der Wüste in der Nähe des Toten Meeres unterwegs. Der Ausflug wurde von einer Armeevorbereitungs-Schule (hebr. Mechina Kdam Zva’it) durchgeführt, die zukünftigen Schüler dieser Schule sollten sich dadurch schon einmal kennenlernen.

Der Ausflug wurde trotz der Warnungen vor möglichen Überschwemmungen in den Wadis der Wüste durchgeführt. Eine Tatsache, über die sicher noch viel diskutiert werden wird.

Als die Schüler an und in einem Flussbett eines Wadis waren, ereignete sich die Tragödie. Denn das sonst trockene Flussbett verwandelte sich binnen kürzester Zeit in einen reißenden Fluss, durch den starken Regen, der zu dieser Zeit fiel.

Die Schüler wurden von den Wassermassen erfasst und weggespült. Einige der Schüler gelang es, sich selbst zu retten, andere konnten erst nach stundenlangen und angespannten Rettungsarbeiten geborgen werden. Doch für 10 weitere Schüler, 9 Mädchen und ein Junge, kam jede Hilfe zu spät. Ihr Tod wurde noch vor Ort festgestellt.

Das in Alarmbereitschaft versetzte Soroka-Krankenhaus in Beersheva hatte sich vergeblich auf den Empfang zahlreicher Verletzter vorbereitet. Niemand kam.

Die traurige Nachricht vom Tod der Schüler wurde erst gegen 19 Uhr veröffentlicht. Das ganze Land war schockiert. Alle anderen Geschehnisse des Tages, die sonst den Tagesverlauf und die Medienberichte bestimmt hätten, wurden in den Hintergrund verdrängt.

Dann begann die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass dieser Ausflug bei diesem extremen Wetter überhaupt stattfinden konnte. Mehr als einmal wurde vor Blitzfluten in der Wüste gewarnt.“

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