Ablassbriefe und eine Warnung bei Jesaja in der Bibel

Bei der unseligen Praxis der Katholischen Kirche mit den Ablaßbriefen zeigen sich zwei fundamentale Fehler und Verwirrungen Mensch-gemachter Religion. Zunächst einmal wurde das vollendete Werk von Jesus (weil er bestraft wurde, ist jeder, der das glaubende Werk von Jesus annimmt, fortan vor Gott makellos, tadellos, heilig (Kolosser 1:22) und wird von Gott nicht mehr angeklagt (Römer 8:1) in Abrede gestellt, weil den Menschen die Lüge angedreht wurde, sie müßten noch nach ihrer Umkehr und Annahme von Jesus Strafen ertragen. Biblische Gewißheit hingegen: Es gibt keine Anklage mehr, es gibt keine Strafe mehr. Ein Jesus-Gläubiger ist mit Gott durch das, was Jesus für ihn getan hat, vollkommen, für immer und unverrückbar im Reinen. Unser Schuldschein bei Gott wurde von Jesus vor rund 2.000 Jahren an Kreuz genagelt und dadurch für immer beseitigt.

„Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.“ (Kolosser 2:14; Neue Genfer Übersetzung)

Passend zu der Desinformation, daß ein Jesus-Gläubiger noch bestraft würde, dann die unselige Praxis der Katholischen Kirche, mit dem Kauf eines Ablassbriefes den „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“* käuflich anzubieten.
* Duden: Deutsches Universalwörterbuch. Bibliographisches Institut (Dudenverlag). Mannheim (6. Aufl. 2007); zitiert nach Ablassbrief, Wikipedia, aufgerufen am 14.3.2018

Gott schenkt uns unsere Versöhnung. Die Katholische Kirche machte daraus ein lukratives Geschäft für sich

Diese unbiblische Praxis, bei der Ablassbriefe im Namen eines vom Papst beauftragten Bischofs oder Kardinals verkauft wurden, war einer der Hauptgründe für die Reform der Glaubens durch Martin Luther. Denn das, was die Katholische Kirche durchführte, widersprach vollkommen dem, was Gott uns in der Bibel mitteilt. Die Vergebung unserer Sünden ist nichts, was Mensch-gemachte Religion erteilen oder verkaufen kann, sondern die Versöhnung mit Gott wird uns kostenlos von Jesus geschenkt: „Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft — Gott hat es geschenkt —, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann.“ (Epheser Kapitel 2, Verse 8-9)

Eindeutige Warnung bei Jesaja

Bei Jesaja wurde schon vor rund 2.600 Jahren warnend auf die Praxis des Verkaufs von Sündenvergebung hingewiesen: Wehe denen, „die um eines Geschenks willen den Schuldigen gerechtsprechen und dem Unschuldigen sein Recht vorenthalten!“ (Jesaja Kapitel 5, Vers 23; Menge Bibel)

Für mich gibt es kaum eine Organisation, die derart intensiv Menschen von Gott fernhielt und fernhält (denken wir an die unbiblische Einschaltung von Maria als Vermittlerin zu Gott) wie die Katholische Kirche.

Das ist meine Meinung. Ich bin gespannt auf Ihre. Nane Jürgensen

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