Hummer vor Schmerzen in der Schweiz jetzt geschützt. Die Abtreibung von ungeborenen Kindern geht weiter

Man kann es drehen und nennen, wie man will. Die Abtreibung ist die Tötung von einem potentiell möglichen Menschen. Wie viele Rock-Stars, Ärzte, Philosophen, Politiker, Propheten, Menschenrechtler, Schauspieler und Blogger… kamen nie auf die Welt, weil sie vorher abgetrieben worden? Als die Muter vom internationalen Musikstar Justin Bieber mit 17 Jahren schwanger wurde, empfahl das irdisch-weltliche System der unverheirateten Mutter, das Kind abtreiben zu lassen. Aufgrund ihres Glaubens tat sie es nicht; Justin Bieber wurde geboren.

Die Schweiz schützt Hummer vor Schmerzen

In der Schweiz wurde gesetzlich das Töten von Hummern in kochendem Wasser verboten. Die Begründung: Die Tiere könnten Schmerzen dabei empfinden. „Die Krustentiere werden meist lebend ins kochende Wasser geworfen. Dabei greift die weit verbreitete Annahme, dass die Tiere sofort bewusstlos würden und stürben. Tierschützer halten das indes für ein Märchen. Sie glauben, dass der Hummer in der Hitze einen schmerzhaften Todeskampf führt, der 15 Sekunden, aber auch bis zu sieben Minuten dauern könne.“ („Hummer müssen vor dem Kochen betäubt werden“, Frankfurter Allgemeine vom 11.1.2018; aufgerufen am 21.2.2018)

Sind Hummer empfindungsfähiger als ungeborene Kinder?

Der Gesetzgeber in der Schweiz, wo es jetzt verboten ist, lebende Hummer in kochendes Wasser zu werfen, geht davon aus, daß Panzerkrebse leidensfähig seien: „Gegen den Widerstand von Gastwirten erließ die Regierung ein Gesetz, das Köche dazu zwingt, lebende Hummer, Langusten oder Krebse vor dem Wurf in den Topf zu betäuben. Ein Mittel der Wahl können Elektroschocks sein. Bisher galt diese Betäubungspflicht nur für Wirbeltiere. Es müsse aber davon ausgegangen werden, dass auch Panzerkrebse leidens- und empfindungsfähig seien, heißt es in einer Stellungnahme der Regierung.“ („Hummer müssen vor dem Kochen betäubt werden“, Frankfurter Allgemeine vom 11.1.2018; aufgerufen am 21.2.2018)

„Denn du bist’s, der meine Nieren (d.h. mein Innerstes) gebildet, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, daß ich so überaus wunderbar bereitet bin: wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl. Meine Wesensgestaltung war dir nicht verborgen, als im Dunkeln ich gebildet ward, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde.(*) Deine Augen sahen mich schon als formlosen Keim, und in deinem Buch standen eingeschrieben alle Tage, die vorbedacht waren, als noch keiner von ihnen da war.“ (Psalm 139, Verse 13-16; Menge Bibel)
(*) kann auch übersetzt werden mit: in der geheimen Werkstatt der Erde. Der Sinn ist wohl einfach „in tiefster Verborgenheit“

Diese neue gesetzliche Regelung geschieht vor dem Hintergrund, daß die Abtreibung in der Schweiz innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei ist und von der Krankenversicherung bezahlt wird, wenn die Frau geltend macht, sie befinde sich in einer Notlage, und der Abbruch von einem Arzt nach einem Beratungsgespräch vorgenommen wird. Auch danach sind Abtreibungen noch möglich, wenn dadurch eine Gefährdung der körperlichen oder auch der seelischen Gesundheit der Frau abgewandt werden kann. Statistiken sprechen davon, daß jede fünfte Schweizerin in ihrem Leben eine Abtreibung hat.

Neurologen gehen mittlerweile davon aus, daß ungeborene Babys Schmerzen empfinden („Schon Ungeborene können Schmerz empfinden“, WELT vom 12.5.2015; aufgerufen am 21.2.2018).

Die Tierschützer glauben, dass der Hummer in der Hitze einen schmerzhaften Todeskampf führt, der 15 Sekunden, aber auch bis zu sieben Minuten dauern kann. Frage: Wie lange dauert der Kampf der Ungeborenen gegen ihre Tötung? Und: wie schmerzhaft ist ihr Todeskampf?

Auf die Bedenken von Tierschützern, daß Hummer Schmerzen empfinden können und leiden, haben die Politiker in der Schweiz reagiert. Aber die Abtreibung von ungeborenen Menschen ist weiterhin möglich. Eine Entwicklung, die sich in anderer Weise auch beim Umweltschutz widerspiegelt: Die Schöpfung wird wichtiger genommen als der Schöpfer. Linkslastige Umweltaktivisten haben keinerlei Problem, an „Mutter Erde“ (altes heidnisches Konzept) zu glauben, aber machen sich über Menschen, die an Vater Gott glauben, lustig.

Das ist meine Meinung. Ich bin gespannt auf Ihre. Nane Jürgensen

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