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Illegale Einwanderung in Israel

Unter der Überschrift „Israel findet einen Weg, illegale Einwanderer aus dem Land zu bringen“ (eDatum Mittwoch, 25. Oktober 2017) schreibt das Magazin „Israel heute“: „Nicht nur Amerika und Europa haben Probleme mit der illegalen Einwanderung. Israel ist ein kleiner Staat mit begrenzten Mitteln und seine Hauptaufgabe besteht darin, allen Juden, die einwandern wollen, einen sicheren Hafen zu bieten.

Aber wegen des erstaunlichen wirtschaftlichen Erfolg Israels, sind auch viele Menschen aus ärmeren afrikanischen Ländern an einer Einwanderung nach Israel interessiert.

In den letzten Jahren strömten Zehntausende von Afrikanern über die südliche Grenze Israels. Einige waren echte Flüchtlinge, die vor lebensbedrohlichen Situationen geflohen waren. Aber die meisten waren sogenannte Wirtschaftsmigranten, die eine Mehrheit der Israelis als eine strategische Bedrohung für den fortgesetzten Erfolg und sogar das Überleben des jüdischen Staates ansehen.

Israel hatte bis jetzt ein „Karotten-Prinzip“ verwendet, um mit dem Problem fertig zu werden. Illegale Einwanderer, ohne das Status eines Flüchtlinge zu beantragen, werden in Haftanstalten untergebracht. Ihnen wird die Summe von 3500 Dollar versprochen, wenn sie das Land freiwillig verlassen.

Israel hoffte dadurch, dass entweder der große einmalige Gehaltsscheck und / oder die Aussicht auf lange Monate in Haft die meisten illegalen Einwander dazu bewegen wird, nachhause zurückzukehren. Und tatsächlich haben ungefähr 15.000 solcher Migranten das auch getan.

Aber einige von ihnen sind entschlossener, lehnen das Bargeld ab und warten auf die Inhaftierung. Israels Gerichte erlauben der Regierung, die Infiltratoren maximal 12 Monate lang in der Haft zu halten.

Die Zwangsdeportation war kein Thema. Bis jetzt.

Die Zeitung „Israel Hayom“ berichtet, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während seines kürzlichen Besuchs im UNO-Hauptquartier in New York die Gelegenheit genutzt hatte, sich mit vielen afrikanischen Führern zu treffen und neue diplomatische Vereinbarungen über Migranten aus ihren Ländern zu unterzeichnen.

Die Abkommen ermöglichen es der Regierung von Netanjahu, eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu umgehen und illegale Einwanderer als letztes Mittel abzuschieben.

Viele Antagonisten, einschließlich der radikalen Linken in Israel, haben dieses Problem genutzt, um den jüdischen Staat zu verunglimpfen.

Es muss jedoch betont werden, dass Israel afrikanischen Migranten, die aus lebensbedrohlichen Situationen, wie vielen aus dem Sudan, geflohen sind, den Flüchtlingsstatus verleiht.

Was Israel nicht tolerieren kann und will, ist die illegale Infiltration auf Kosten seiner Steuerzahler. Es hat einfach nicht die Mittel dazu und gleichzeitig dem Jüdischen Volk einen wohlhabenden Zufluchtsort zu bieten.“

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