Christlichem Teenager in Ägypten die Kehle durchgeschnitten

Als sein Sohn nach einem Besuch in einem nahegelegenen Dorf nicht nach Hause zurückkehrte, begann Allam Bashay Gabriel, sich Sorgen zu machen. Er versuchte, ihn auf seinem Mobiltelefon zu erreichen, doch ohne Erfolg. Auch die Verwandten und Freunde, die er daraufhin anrief, konnten ihm nicht weiterhelfen; keiner von ihnen hatte Gamal gesehen und wusste, wo er war. Die Angehörigen beschlossen, den Teenager zu suchen. Schließlich fanden sie ihn auf dem Gelände der örtlichen Agrargesellschaft. Man hatte ihm die Kehle durchgeschnitten.

Open Doors, das überkonfessionelle christliche Hilfswerk, berichtet von der Überzeugung des Vaters, daß sein Sohn wegen dessen Glauben an Jesus getötet wurde: Er könne sich keinen Grund vorstellen, warum irgendjemand seinen Sohn habe töten wollen, sagte Gabriel gegenüber World Watch Monitor. Sie als Familie hätten keine Feinde und besäßen nichts Wertvolles, das für Kriminelle von Interesse sein könnte. Sein Sohn sei ein friedliebender und höflicher Junge und bei allen seinen Lehrern und Mitschülern beliebt gewesen. Gabriel geht deshalb davon aus, dass Gamal von Mitgliedern des IS ermordet wurde.

„Die Art und Weise, wie er getötet wurde, entspricht dem Vorgehen des IS“, sagt er. Die Tat ähnelt den Morden an koptischen Christen zu Beginn des Jahres. Gamal habe wegen seines Glaubens an Jesus Christus sterben müssen.

Nur vier Tage nach den Anschlägen vom Palmsonntag 2017 im Norden Ägyptens wurde am Gründonnerstag, dem 13. April 2017, in Oberägypten dieser junge koptische Christ ermordet.

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