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Schweden, Palästinenser und Israel

Unter der Überschrift „Israel „dankt“ Schweden“ (eDatum: Donnerstag, 16. Februar 2017) schrieb das Magazin Israel heute: „Die schwedische Außenministerin Margot Wallström hat bekanntgegeben, einen besonderen Gesandten für den israelisch-palästinensischen Konflikt zu benennen. Das israelische Außenministerium reagierte darauf mit Sarkasmus.

Etwas überrascht war man in Jerusalem von der Bekanntgabe der schwedischen Außenministerin, einen besonderen Gesandten für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zu benennen. Den Schweden sei die unterkühlte Einstellung Israels ihnen gegenüber bekannt. Im vergangenen Jahr wurde die Außenministerin in Israel als unerwünscht erklärt, nachdem diese einige umstrittene Äußerungen bezüglich der Todesfälle arabischer Terroristen während Anschlagsversuchen gegen Israelis von sich gegeben hatte. Den Schweden sei es nur wichtig, ihr Image als friedensliebendes Land und Mitglied des Sicherheitsrates zu bewahren.

Das israelische Außenministerium entschied sich, eine etwas sarkastische Reaktion auf die Bekanntgabe von Wallström zu veröffentlichen: „In Anbetracht des außerordentlichen Erfolgs der schwedischen Regierung, Frieden auf der gesamten Welt zu schaffen, sind wir mehr als dankbar für die Entscheidung, jetzt auch die Probleme unserer Region zu lösen. Warum haben sie nicht schon früher daran gedacht?““

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