Micha Kapitel 4, Verse 1-4. Prophezeiung der Bibel über Jesus als Herrscher in Jerusalem

Wir finden bei Micha Ankündigungen auf die Endzeit. Nach dem zweiten Kommen von Jesus, wenn er den Antichristen und dessen Armeen bei der Schlacht von Armageddon besiegt hat, errichtet Jesus sein 1.000-jähriges Reich. Der Regierungssitze von Jesus wird in Jerusalem sein. Micha erhielt seine Prophezeiungen rund 700 Jahre vor der Geburt von Jesus.

Aus aller Welt wird man nach Jerusalem kommen, um sich Rat und Belehrung von Jesus zu holen.

„Am Ende der Tage (= in der Endzeit) aber wird es geschehen, daß der Tempelberg des HERRN festgegründet dasteht an der Spitze (= als der höchste) der Berge und über die anderen Höhen erhaben; dann werden die Völker (= Heiden) zu ihm strömen und zahlreiche Völkerschaften sich aufmachen und sagen: »Kommt, laßt uns zum Berge des HERRN hinaufziehen und zum Hause des Gottes Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!«

Denn von Zion wird Belehrung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem. Dann wird er zwischen vielen Völkern richten und mächtigen Völkerschaften Recht sprechen bis in weite Ferne. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzenspitzen zu Winzermessern. Kein Volk wird noch das Schwert gegen ein anderes Volk erheben, noch sich hinfort auf den Krieg einüben; sie werden ein jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum sitzen, ohne daß jemand sie aufschreckt; denn der Mund des HERRN der Heerscharen hat es verheißen.“ (Micha Kapitel 4, Verse 1-4; Menge Bibel 1939)

Auch hier wird Jesus als „das Wort des Herrn“ bezeichnet. Erinnern wir uns an die Ausführungen bei Johannes Kapitel 1, Vers 14. Dort heißt es über die Menschwerdung von Jesus: „Und das Wort wurde Fleisch (= Mensch) und nahm seine Wohnung unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, eine Herrlichkeit, wie sie dem eingeborenen (= einzigen) Sohne vom Vater verliehen wird; eine mit Gnade und Wahrheit erfüllte.“ (Johanes Kapitel 1, Vers 14; Menge Bibel, 1939)

Frieden, Freude, Eierkuchen? Ja und nein. Denn am Ende der 1.000 Jahre wird der Teufel, der nach der Schlacht von Armageddon für tausend Jahre weggesperrt war, noch einmal freigelassen (Offenbarung 20:7-10). Und wieder fallen Millionen und Millionen von Menschen auf seine Lügen herein. Sie lassen sich von ihm zum Krieg gegen Jesus verführen. Doch die Armeen, die in Richtung Jerusalem ziehen, werden von Gott auf übernatürliche Weise vernichtet. Danach kommt der Teufel für immer in die Hölle. Aufatmen. Nun beginnt die wirklich schöne Zeit… und sie wird kein Ende mehr haben.

• Micha schrieb auch eine Prophezeiung über den Geburtsort von Jesus nieder. Punktgenau wie prophezeit Jahrhunderte später eingetreten. Es gehört schon mehr Glauben dazu, zu glauben, daß das alles Zufall sei, als die statistische Wahrscheinlichkeit sprechen zu lassen. Und die Statistik spricht eindeutig für Jesus. Sagen Sie am Ende, wenn es zu spät ist, nicht, daß ich es Ihnen nicht rechtzeitig — nämlich jetzt — gesagt hätte.

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