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Warum immer wieder gegen die Juden? Schlechte Erfahrungen mit ‚Kauft nicht bei Juden‘ ist doch erst 70 Jahre her… nichts daraus gelernt? Boykott von Israel. Was sagen die Christen in Holland?

Mit E-Datum von Mittwoch, dem 2. April 2014, berichtet das Magazin „Israel heute“: „Holländische Christen haben sich erfolgreich gegen Supermarktketten gewehrt, die israelische Produkte boykottieren. Im vergangenen Jahr hatte eine ganze Reihe holländischer Supermärkte damit begonnen, israelische Produkte – oder zumindest Waren aus den sogenannten „besetzten Gebieten“ Judäa und Samaria – aus ihren Regalen zu nehmen. Dagegen wehrten sich pro-israelische Gruppen.

Zumindest in einem Fall hatten sie Erfolg, wie das Nachrichtenportal Israel National News berichtet. Dem Bericht zufolge hatten die christlichen Gruppen damit gedroht, zum Boykott all jener Handelsketten aufzurufen, die Waren aus Israel nicht mehr anbieten. Daraufhin habe mindestens eine Supermarktkette die Produkte aus Israel wieder in ihr Sortiment aufgenommen.

Diese Entwicklung ist ein erneuter herber Rückschlag für die weltweite Israel-Boykott-Bewegung, die darauf aus ist, den jüdischen Staat zu isolieren, ihm wirtschaftlich zu schaden und so die palästinensische Sache voranzubringen.

Erst kürzlich hatte Hollywood-Superstar Scarlett Johansson weltweit Schlagzeilen gemacht, als sie sich dem Druck der Boykott-Bewegung nicht beugte und weiterhin für die Trinkwassersprudler von SodaStream warb. Die werden im sogenannten Westjordanland hergestellt. Johansson wies darauf hin, dass dadurch Hunderte von Palästinensern einen Arbeitsplatz erhalten. Johansson beendete sogar ihre langjährige Tätigkeit als Botschafterin der britischen Menschenrechtsgruppe . Sie warf der Organisation vor, sich einseitig Israel für ihre Kritik auszusuchen.

Während sich ihre Unterstützer in aller Welt über den Boykott israelischer Produkte streiten, konsumieren die Palästinenser selbst immer mehr Waren aus dem jüdischen Staat. Neue Berichte, die vom palästinensischen Statistikbüro veröffentlicht wurden, zeigen im vergangenen Jahr eine Steigerung der Einfuhren aus Israel in die Palästinensergebiete um 17 Prozent. Gleichzeitig gingen die Importe aus anderen Länder um 16 Prozent zurück. Die Palästinenser kaufen am liebsten bei „blau und weiß“.

In den USA zeigte die Israel-Boykott-Bewegung kürzlich ihr wahres, hässliches Gesicht: Aktivisten an der Michigan-Universität riefen radikale Parolen und stießen Todesdrohungen aus gegen jüdische und nicht-jüdische Mitstudenten, die sich weigerten, anti-israelische Aktionen zu unterstützen. Sie wurden als „dreckige Juden“ beschimpft und ihnen wurden bei einer Diskussion von den Aktivisten Prügel angedroht.“

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