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Friedensbereitschaft? Arabische Liga akzeptiert Israel nicht als jüdischen Staat

Am Mittwoch, dem 26. März 2014, berichtete das Magazin „Israel heute“: „Beim Treffen der Arabischen Liga in Kuwait bekam Präsidentenführer Abbas Rückendeckung der arabischen Staaten bei der Frage um Israels jüdischen Charakter. „Wir möchten unsere absolute Ablehnung über die Forderung Israel als jüdischen Staat zu betrachten, ausdrücken.“ Hieß es in der Abschlussdeklaration des arabischen Gipfels.

Nachdem Premierminister Netanjahu die Anerkennung Israels als Heimat der Juden zur Voraussetzung für einen Friedensvertrag gemacht hat, hat Palästinenserführer Abbas immer wieder versucht, diese Forderung als rassistisch darzustellen. Dass die Arabische Liga in dieser Frage auf seiner Seite steht, ist nicht überraschend, es zeigt lediglich, wie einheitlich die arabische Welt, die gerade von Konflikten heimgesucht wird, im Kampf gegen Israel steht.

Abbas hingegen wird heute Abend mit US Außenminister Kerry zusammentreffen, der überraschend in die jordanische Hauptstadt Amman einfliegt, um den sterbenden „Friedensprozess“ wieder zu beleben. Kerry selbst hat die Forderung Israel als jüdischen Staat anzuerkennen einen taktischen Fehler der israelischen Regierung genannt. Aber diese fehlende Anerkennung, die keinerlei konkrete Folgen haben würde, verdeutlicht sehr gut, dass es in diesem Konflikt nicht um bestimmte Gebiete oder Rechte geht, sondern um die Existenz des jüdischen Staates an sich.

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